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Datensicherung

Jeder, der mit elektronischen Medien arbeitet, sollte sich mit dem Thema Datensicherung auseinandersetzen. Es passiert immer wieder, dass durch Hardwaredefekte, Systemfehler oder Benutzerfehler (die häufigste Art) Daten unwiederbringlich verlorengehen. Durch eine regelmäßige Datensicherung kann der Totalverlust der Daten verhindert werden. Insbesondere vor tiefgreifenden Änderungen am System, wie z.B. dem Partitionieren, ist eine Datensicherung Pflicht.

Hinweis:

Tipp für Einsteiger: Déjà Dup, unter Ubuntu nur "Datensicherungen" genannt und bereits vorinstalliert, ist ein sehr einfach gehaltenes grafisches Programm zur Datensicherung. Alternativ kann man seine wichtigsten Daten, wie das Homeverzeichnis bzw. etwa Dokumente und Fotos, auch einfach mit einem Dateimanager auf einen USB-Stick kopieren. Versteckte Dateien sind dabei mitzusichern.

Begriffe

  • Vollsicherung: Sicherung des gesamten Datenbestands.

  • Differentielle Sicherung: Enthält alle Änderungen, die seit der letzten Vollsicherung erfolgt sind.

  • Inkrementelle Sicherung: Enthält alle Änderungen, die seit der letzten Sicherung (Vollsicherung oder inkrementelle Sicherung) erfolgt sind.

  • Images: Sicherungen vollständiger Partitionen oder Festplatten

  • RAID: Festplattenverbund von zwei oder mehr Festplatten, bei dem alle Daten mehrfach (redundant) vorhanden sind und man so vor Ausfall einer oder mehrerer Einzelplatten geschützt ist. Es gibt verschiedene RAID-Stufen, von denen nur RAID-0 ungeeignet ist. Achtung: Ein RAID ersetzt niemals eine Datensicherung!

Strategien

Folgende Fragen sollte sich jeder stellen, der sich mit der Sicherung seiner Daten befasst:

  • Was und woher?: Was muss ich sichern, und wo liegen diese Daten?

  • Wann?: Wie oft soll eine Datensicherung durchgeführt werden?

  • Wohin?: Worauf soll man eigene Daten sichern?

  • Wo?: Wie sollen Sicherungsmedien gelagert werden?

Was und woher muss man sichern?

Folgende Angaben dienen lediglich als Richtschnur. Das Symbol ~/ steht für das eigene Homeverzeichnis. Alle mit Wiki/Icons/config.png markierten Verzeichnisse reichen zusammen aus, um das System nach einem Totalausfall und einer Neuinstallation vollständig wiedereinzurichten.

Achtung!

Sicherungen außerhalb des eigenen Homeverzeichnis sollte man immer mit Root-Rechten durchführen, da sonst Dateien von anderen Nutzern oder Systemdateien nicht gesichert werden können.

1. Sicherung Systemdateien

Standardmäßig werden bei den meisten Kopiervorgängen der Besitzer und die Rechte der jeweiligen Dateien nicht beibehalten, was aber gerade bei Systemdateien aus /etc sehr wichtig ist. Kommandozeilenbefehle haben daher spezielle Optionen, um die Rechte zu erhalten.

Was soll gesichert werden? Wo liegen diese Daten? Empfehlung/Bemerkung
1.1 Nur die Konfigurationsdateien des Systems /etc Wiki/Icons/config.png
1.2 Das gesamte Betriebssystem inkl. /home-Verzeichnis / (root)
1.3 Bei Servern: Speicherorte der Systemdienste zB: /var/www; /var/lib/mysql (Wiki/Icons/config.png)

2. Persönliche Einstellungen

Viele Dateimanager kopieren versteckte Dateien nicht mit, daher muss man diese erst explizit anzeigen lassen.

Was soll gesichert werden? Wo liegen diese Daten? Empfehlung/Bemerkung
2.1 Alle Einstellungen von Programmen und des Desktops Versteckte Dateien und Unterverzeichnisse des /home -Ordners Wiki/Icons/config.png
2.2 Paketliste zur einfachen Wiederherstellung der genutzten Programme siehe Weitere Tipps Wiki/Icons/config.png
Nur Einstellungen des Desktops
2.3 KDE Bis Kubuntu 14.04 ~/.kde | Ab. Kubuntu 15.10 ~/.local & ~/.config sind in 2.1 enthalten
2.4 GNOME ~/.gnome2, ~/.gnome2-private

3. Persönliche Daten

Diese Daten liegen teilweise zerstreut auf dem Rechner. Ein Großteil der persönlichen Daten liegt im Home-Verzeichnis des jeweiligen Nutzers in den Verzeichnissen .config, .gconf und .local. Weitere Daten sind oft direkt im Home-Verzeichnis unter .ANWENDUNGSNAME (z.B. ~/.mplayer bei MPlayer) zu finden.

Hier eine Liste von ausgewählten Anwendungen und ihren dazugehörigen Daten (Bitte weitere Anwendungen hinzufügen):

Anwendung (Daten) Wo liegen diese Daten? Empfehlung/Bemerkung
3.1 Persönliche Dateien im Ordner /home Alle nicht versteckten Dateien und Verzeichnisse Wiki/Icons/config.png
3.2 Persönliche Dateien auf anderen Partitionen andere Orte Wiki/Icons/config.png
3.3 Linuxspiele (Spielstände) /var/games Wiki/Icons/config.png
3.4 KMail (E-Mails) ~/.local/share/local-mail/ sind in 2.1 enthalten
3.5 Konqueror (Lesezeichen) ~/.kde/share/apps/konqueror/bookmarks.xml
3.6 KAddressBook (E-Mail-Adressen) ~/.local/share/contacts (Standard-Adressbuch "Persönliche Kontakte")
3.7 Evolution (E-Mails) ~/.local/share/evolution/ (früher ~/.evolution) und ~/.config/evolution/
3.8 Thunderbird (E-Mails) ~/.thunderbird
3.9 Unter Wine installierte Programme ~/.wine
3.10 Firefox ~/.mozilla/firefox
3.11a LibreOffice (Writer-Vorlagen) ~/.libreoffice/3/user/template oder ~/.config/libreoffice/4/user/template
3.11b OpenOffice (Writer-Vorlagen) ~/.openoffice.org/3/user/template
3.12 Pidgin ~/.purple
3.13 Tomboy ~/.config/tomboy und ~/.local/share/tomboy
3.14 Skype ~/.Skype/skypeBenutzername
3.15 Osmo ~/.osmo
3.16 Rhythmbox ~/.local/share/rhythmbox Playlisten und Musikdatenbank
3.17 Daten der Virtualisierung mit VirtualBox, Dateien sind oft mehrere Gigabyte groß ~/VirtualBox VMs ist in 3.1 enthalten

4. Was sich nicht zu sichern lohnt

Es gibt einige Verzeichnisse, bei denen sich eine Sicherung nicht lohnt, weil ihr Inhalt nur vorübergehend benötigt wird (Cache) oder schnell wieder erstellt werden kann (Thumbnails). Andere Daten sollte man nicht sichern, weil sie als Teil von Datenbanken nicht problemlos vom Backup zurückgespielt werden können, ohne die Konsistenz der Daten zu gefährden (Akonadi). Manche Dateien sind darüber hinaus auch noch groß und werden ständig verändert (Baloo), was bei der Sicherung besonders viel Platz verbraucht, wenn veränderte Dateien als ganze gesichert werden und nicht nur die Veränderung.

Anwendung (Daten) Wo liegen diese Daten? Bemerkung
4.1 Temporäre Dateien verschiedener Programme ~/.cache
4.2 Der Papierkorb, "gelöschte" Dateien und Verzeichnisse ~/.local/share/Trash
4.3 Akonadi, Zwischenspeicher für PIM-Daten ~/.local/share/akonadi bis KDE SC 4.12
4.4 Baloo 🇬🇧, Suchfunktion für den Semantischen Desktop ~/.local/share/baloo/ bis KDE SC 4.13
4.5 Vorschaubilder verschiedener Größe ~/.thumbnails
4.6 Spielstände o. ä. Programminstallationen, unter ~/
4.7 Zwischenspeicher von Zufallswerten für Verschlüsselungs-Programme unter ~/ .rnd

Wann soll ich sichern?

  • vor Änderungen am System (größere Systemaktualisierungen, Desktopwechsel, Partitionierung, ...)

  • nach individuellen Bedürfnissen (alte Festplatte, komische Geräusche, ...)

  • nach Wichtigkeit der Daten (je wichtiger, desto häufiger)

Wohin mit den Daten?

Diese Frage hängt in erster Linie von der zu sichernden Datenmenge ab. Es gilt jedoch: nie auf die selbe Festplatte, auf der die Daten bereits liegen. Um einen kurzen Überblick zu bekommen, wie groß die Verzeichnisse /etc und /home sind, kann man folgende Zeile in ein Terminalfenster kopieren und ausführen:

du -sh /home /etc 
Medium Kapazität Haltbarkeit Anmerkung
CD 700 MiB 1 - 10 Jahre (qualitätsabhängig) Brennen auf CD, DVD, DVD-RAM oder Blu-ray Disc (BD) dauert relativ lange, ein Brennfehler kann eventuell das ganze Medium unbenutzbar machen (gilt nicht für DVD-RAM). Die Benutzung von dvdisaster kann hier zusätzliche Sicherheit bringen.
DVD 4,38 GiB 1 - 10 Jahre (qualitätsabhängig)
DVD-RAM 4,38 - 8,75 GiB 10 - 20 Jahre (qualitätsabhängig)
Blu-ray Disc (BD) 25/50/100/128 GiB unbekannt
M-Disk DVD (M-Disc DVD) 4,38 GiB 1000 Jahre (lt. Hersteller)
M-Disk Blu-Ray http://www.mdisc.com/corporate/ 25/50/100 GiB 1000 Jahre (lt. Hersteller) 100Gb → circa 20,5Ct pro Gb
Band ab 40 GiB mind. 30 Jahre teuer, häufig im professionellen Bereich eingesetzt
zweite oder externe Festplatte beliebig ab 5 Jahre
  • Externe (portable) Medien sind schnell und können sicher untergebracht werden.

  • Externe Festplatten mit FireWire-, eSATA- oder USB 3.0- Anschluss bringen im Vergleich zu USB 2.0 nochmals Geschwindigkeitsvorteile.

  • Die Haltbarkeit einer Festplatte ist stark von deren Nutzung abhängig. Sie kann im Optimalfall bis zu 30 Jahre betragen; sehr häufiges Ein- und Ausschalten reduziert allgemein die Lebensdauer.

  • Vorteil: billigster Datenträger bei hoher Kapazität, Nachteil: empfindlich gegen starke Stöße (mechanische Beschädigung)

Solid-State-Drive (SSD) (Flash-Laufwerke) beliebig ca. 10 Jahre (oder mehr, derzeit keine Erfahrungen) Die Lebensdauer ist qualitätsabhängig, Flashmedien müssen regelmäßig neu beschrieben ("refresh") werden, dh. sie sollten spätestens alle drei Jahre in Betrieb genommen werden. Bei SSDs erledigt das üblicherweise der Controller, andere Medien sollten neu mit denselben Daten (inkl. Dateisystem!) beschrieben werden.
andere Flash-Medien: USB-Stick, CF-Karte, sonstige Speicherkarten beliebig 3-10 Jahre
in eine Cloud je nach Anbieter bestimmter (teilweise kostenloser) Speicher von Anbieter bzw. Vertrag abhängig einfach, jedoch muss Zeit in das Thema Sicherheit bzw. Verschlüsselung investiert werden. Außerdem dauert das Hochladen bei großen Datenmengen je nach Internetverbindung sehr lange.

Achtung!

Zu beachten ist, dass auf Windows-Dateisystemen (FAT, NTFS) sowie CD/DVD keine Rechte oder Besitzer gespeichert werden. In diesem Fall sollte man die Sicherung in ein Archiv packen, welches Rechte unterstützt (z.B. tar)

Generell sollten Archivmedien jährlich auf eventuelle Fehler geprüft werden. Bei Langzeitarchivierung sollte man sich Gedanken über den technischen Fortschritt machen: Werden die Medien noch unterstützt (Schnittstellen, Formate), werden Dateiformate noch unterstützt? Ggf. muss man umkopieren bzw. Dateien in ein aktuelles Format bringen.

Abschließend das Ergebnis der Datensicherung kontrollieren

Nach dem Sicherungsvorgang sollte man dieses überprüfen.

  • Wurden alle Dateien kopiert (auch versteckte)?

  • Stimmen die Rechte?

  • Lassen sich die gesicherten Dateien zurückspielen?

Achtung!

Letzterer Punkt stellt sich immer wieder als Schwachpunkt vieler Backup-Strategien heraus. Man sollte immer daran denken, dass man eine Wiederherstellung der Daten sicherstellen will und keine Daten, die nicht mehr zurückgespielt werden können!

Weitere Tipps

  • Automatische Liste der installierten Programme erstellen, mit der man nach einer Neuinstallation die gewohnten Programme mit einem Klick nachinstallieren kann:

  • Vor der Sicherung des kompletten /home-Verzeichnisses:

    • Papierkorb leeren

    • Vorschaubilder löschen (Verzeichnis ~/.thumbnails leeren)

    • Email Postfächer komprimieren bzw. aufräumen (Thunderbird, Evolution)

    • Dubletten und mehrfach vorhandenen Dateien löschen (z.B. mit DupeGuru oder fslint)

    • ggf. Browsercache leeren

Programme

Grafisch

  • Vorta 🇬🇧 - Grafische Oberfläche und Daemon für BorgBackup

  • Back In Time (nutzt rsync) - einfache Datensicherung für GNOME und KDE. Inkl. Dateimanager, mit dem man in der Zeit zurückgehen kann.

  • Déjà Dup - Ein-Knopf und automatische differenzielle Datensicherung vom eigenen Homeverzeichnis, Sicherung auf entfernte Server möglich, Ein-Knopf-Wiederherstellung nur als Ganzes. Ab Ubuntu 11.10 ohne Installation einfach über "Systemsteuerung → Datensicherung" aufrufbar (nutzt duplicity).

  • DarGUI 🇬🇧 - grafische Oberfläche für dar

  • flyback 🇬🇧 - grafisches Backup-Werkzeug, angelehnt an Apples Time Machine

  • FreeFileSync - einfaches Programm zur Synchronisation von zwei Partitionen oder Verzeichnissen

  • FullSync - plattformübergreifendes Java-Programm

  • Grsync - Sicherungskopien und Datenabgleich auch mit verschiedenen Aufgaben (Sessions oder Profile) möglich (rsync Frontend)

  • KDar 🇬🇧 - KDE-Oberfläche für dar

  • Lucky Backup 🇬🇧 - komplexes Datensicherungsprogramm, basierend auf rsync. Konfigurier- und skriptbar, arbeitet mit Profilen.

  • qt-fsarchiver - grafische Oberfläche für fsarchiver zum Sichern und Wiederherstellen von Partitionen, Verzeichnissen und MBR

  • Systemback - eine Vollsicherung (ähnlich Wiederherstellungspunkten unter Windows) erstellen

  • Unison - Zwei-Wege-Synchronisation

Zentrale Backup-Server, die viele Clients sichern können:

  • BackupPC - Server-basierte Lösung, kann Computer mit Linux, Windows und Mac OS X sichern

  • Bacula - umfangreiches Datensicherungssystem

  • Datensicherung auf NAS - Datensicherung auf ein externes NAS mit Hilfe von cifs, anacron und Back in Time

Sicherung auf eine autonom bootbare Live-CD/DVD:

  • remastersys - Erstellt ein installierbares Live-Image des aktuellen Systems mit /home Verzeichnis (backup) oder zur Weitergabe (dist).

Wiki/Icons/terminal.png

Kommandozeilenprogramme

  • BorgBackup - Schnelle und platzsparende Archivierung mit Kompression, Deduplikation und AES-Verschlüsselung

  • BoxBackup 🇬🇧 - Netzwerk-Backup mit verschlüsselter Übertragung der Sicherungsdaten

  • csync 🇬🇧

  • dar - Disk ARchiver für die Kommandozeile

  • dd - Bitgenaues Kopieren von Festplatten, Partitionen oder Dateien (für erfahrene Anwender)

  • duplicity 🇬🇧 - Verschlüsselte Übertragung der Sicherungsdaten auf Basis des rsync-Algorithmus. Offiziell immer noch im Beta-Status. Durch .tar.gpg-Format: langsam bei Wiederherstellung, keine Prüfsummen, Daten von verschlüsseltem .tar-Stream und langen Inkrement-Ketten abhängig: Ein Bitfehler kann große Teile der gesicherten Daten unbrauchbar machen.

  • duply 🇬🇧 - Vereinfacht die Handhabung von duplicity auf wenige, kurze Kommandos.

  • fsarchiver - Programm zur Sicherung von Partitionen und Verzeichnissen auf Dateiebene

  • Obnam 🇬🇧 - Sicherung auf lokalen Medien oder via SSH/SFTP, Verschlüsselung mit GnuPG

  • partimage - "Images" von Partitionen anfertigen - gut zur vollständigen Sicherung einer Installation

  • rbackup 🇬🇧 - Alternative zu rsnapshot, welche das rdiff-backup Skript verwendet

  • rear 🇬🇧 - Relax-and-Recover ist eine setup-and-forget Linux bare metal disaster recovery Lösung. Unterstützt wird auch P2V und V2P mit KVM, Xen und VMware. Desaster Recovery Artikel mit rear

  • restic 🇬🇧 - Schnelle und platzsparende Archivierung mit Kompression, Deduplikation, Verschlüsselung, Überprüfung der abgelegten Daten und Unterstützung diverser Cloud-Speicher

  • rsnapshot - Sicherungskopien mit RSnapshot - Erstellt automatisiert Schnappschüsse (Hardlinks oder Dateikopien)

  • rsync - Sicherungskopien mit rsync - Sicherung mit dem Klassiker aus der Kommandozeile

  • rdiff-backup 🇬🇧 - Erzeugt vollständige Spiegel-Sicherung mit speichereffizienten reverse-diffs für ältere Versionen. Dateisystemunabhängig und bandbreiteneffizient.

  • storeBackup 🇩🇪 🇬🇧 - Spiegel-Sicherung (normales Dateisystem), Snapshotverzeichnisse, Kompression (wahlweise bzw. nach Analyse), Prüfsummen (Konsistenzprüfung der gesicherten Daten), kleine Deltas bei großen Dateien, erkennt identische (umbenannte, kopierte, verschobene) Dateien. Offenes Format, Rücksicherung ohne storeBackup möglich. Replikation der Sicherungsdaten (Kopie der Daten) sowie offline-Sicherung für Reisen.

  • Zaloha.sh 🇬🇧 - ein sehr kleiner und einfacher Synchronisierer zweier Verzeichnisse (sourceDir und backupDir). Es ist ein einziger bash-Script (150 kB groß, davon etwa die Hälfte ist Doku).

Mittels Live-CD

  • Clonezilla 🇬🇧 - Werkzeug zum Sichern und Wiederherstellen ganzer Partitionen oder Festplatten

  • PartedMagic 🇬🇧 - kostenpflichtige Live-CD, die VisParted und einige hilfreiche Partitionierungsprogramme enthält

  • SystemRescueCd - Linux-System mit Datensicherungs-, Datenrettungsprogrammen und verschiedenen Systemwerkzeugen auf einer bootfähigen CD oder einem USB-Stick

  • qt-fsarchiver (Abschnitt „Live-CD“) 🇩🇪 - Live-CD auf der Basis von Ubuntu 12.04 oder 14.04 (englisch und deutsch)

  • G4L 🇬🇧 - Ghost 4 Linux, Festplattenimage erstellen. Dokumentation 🇬🇧

Skripte

  • Skripte/Backup mit RSYNC - Backup-Script mit rsync (inkrementell, SSH-Unterstützung)

  • Skripte/Backupscript - ein Skript, das mehrere Verzeichnisse auf einmal komprimiert und sichert

  • Skripte/inkrementelles Backup - automatisierte tägliche Sicherung (inkrementell, komprimiert)

  • ext4 Backup 🇩🇪 - ein einfaches & leicht anpassbares Skript zum Sichern & Wiederherstellen eines kompletten Linux Systems. Gesichert wird der Bootsektor (MBR), die Partitionierungstabelle und die jeweiligen Datenpartitionen (ggf. anpassen). Es werden dabei nur die belegten Sektoren, in einer Netzwerkfreigabe (z. B. auf einem NAS) als Image abgelegt. Insbesondere wird hier das von neueren Distibutionen verwendete ext4 & xfs Dateisystem voll unterstützt.

  • ntfs Backup 🇩🇪 - ein einfaches & leicht anpassbares Skript, um Windows Installationen über ein Linux Live-System in einem Image komplett zu sichern. Je nach Windows Version muss man die entsprechenden Partitionen anpassen. Das Image wird in einer Netzwerkfreigabe gespeichert. Auch neue Systemen mit Windows 10, GPT, UEFI u. ä. werden mit unterstützt. Es werden nur belegte Sektoren gesichert.

Sonstiges

Intern

Extern

Diese Revision wurde am 25. März 2020 18:31 von Blaimi erstellt.
Die folgenden Schlagworte wurden dem Artikel zugewiesen: Datenträger, Notfall, Datenrettung, Synchronisation, Datenabgleich, Sicherheit, Einsteiger