Nautilus
ist der Dateimanager des GNOME-Desktops. Nautilus soll die Handhabung von Dateien leicht machen. Er bietet Voransichten für diverse Dateitypen, kann Webseiten darstellen, auf entfernte Freigaben zugreifen usw.. Man bezeichnet Nautilus auch als grafische Shell, er lässt sich durch zusätzliche Skripte in seinen Funktionen leicht erweitern.
Den Dateimanager startet man einfach, indem man beispielsweise im GNOME Panel auf einen der unter "Orte" aufgeführten Einträge wie beispielsweise "Persönlicher Ordner" auswählt. Dies öffnet dann in diesem Fall Nautilus mit dem eigenen Homeverzeichnis.
Nautilus kennt zwei verschiedene Ansichtsmodi, den Browser-Modus und den Spatial-Modus.
Üblicherweise stellt Nautilus Verzeichnisse im Browser-Modus dar. In diesem Modus wird auch die Adressleiste in Form von Navigationsknöpfen angezeigt. Wer Adressen lieber direkt eintippen will, ohne zuvor das Tastenkürzel Strg + L zu bemühen, kann den Button unter "Zurück" anklicken. Danach wird die Navigationsleiste zu einem Textfeld, wo Pfade direkt eingeben werden können. Die Vervollständigung von Pfaden mittels der Tab ⇆ Taste steht hier selbstverständlich zur Verfügung. Die Einstellung wird beim Schließen von Nautilus gespeichert.
Der Spatial-Modus stellt jedes Verzeichnis in einem neuen Fenster dar. Zusätzlich wird die aktuelle Position jedes Fensters gespeichert. Dieser Modus ähnelt dem des "alten" MacOS, während der auf den ersten Blick ähnlich wirkende Windows-Explorer nicht die gleiche Funktionalität bietet.
Man kann Nautilus sagen immer nur einen dieser beiden Modi zu verwenden. Dies lässt sich in Nautilus unter "Bearbeiten -> Einstellungen -> Verhalten" oder im GNOME-Menü unter "System -> Einstellungen -> Verwaltung von Dateien" einstellen, indem man die Option "Immer in Browserfenstern öffnen" (de-)aktiviert.
Die Seitenleiste ist standardmäßig aktiviert und auf die Anzeige "Ordner" gestellt. Klickt man auf den Button "Ordner", öffnet sich ein Dropdown-Menü, aus dem man alternative Informationsanzeigen wählen kann. Zur Verfügung stehen:
"Orte" (Standard): aufgelistet werden Persönlicher Ordner, Desktop, eingehängte Datenträger bzw. Netzlaufwerke und Lesezeichen
"Informationen": zum aktuell geöffneten Ordner
"Baum": Baumansicht für schnelle Navigation
"Chronik": die letzten aufgerufenen Ordner, auch über das Menü unter "Gehe zu" erreichbar
"Notizen": Platz für Notizen, wird mit einem kleinen Icon links neben dem "Schließen"-Button der Seitenleiste angezeigt. Hier wird der im Eigenschaftsfenster unter "Notizen" hinterlassene Text des aktuell geöffneten Ordners angezeigt. Das Editieren der Notiz ist dabei auch möglich.
"Embleme": Ordner Embleme zuweisen, funktioniert auch über Rechtsklick auf den Ordner "Eigenschaften -> Embleme".
Nautilus öffnet bekannte Dateitypen (z.B. pdf, avi oder png) immer mit einem bestimmten Programm. Diese Verknüpfung kann man auch innerhalb von Nautilus ändern. Üblicherweise verknüpft Nautilus Dateitypen mit den GNOME eigenen Programmen wie Evince, Totem usw. Möchte man eine Datei mit einem anderen Programm öffnen, so kann man dies einmalig tun oder die Verküpfung permanent ändern.
Jedes installierte Programm übermittelt dem System, mit welchen Dateitypen es arbeiten möchte. Möchte man ein Dateityp nur einmalig mit einer anderen Anwendung öffnen als die üblicherweise verknüpfte Anwendung, so klickt man mit der rechten Maustaste auf die Datei und findet unter "Öffnen mit" alle Programme, die mit diesem Dateityp etwas anfangen können.
Sollte man die Datei mit einem ganz anderen Programm öffnen wollen, so findet man am Ende der Liste den Eintrag "Mit anderer Anwendung öffnen..." Wählt man diesen aus, so bekommt man eine Liste aller Anwendungen des Systems. So kann man eine Datei mit einer beliebigen Anwendung starten.
Um einen Dateityp permanent mit einer bestimmten Anwendung zu öffnen, muss man einen etwas anderen Weg gehen.
Eine Datei des gewünschten Typs auswählen.
Mit Rechtsklick Kontextmenü öffnen und "Eigenschaften" auswählen.
Nun sieht man einige Karteireiter mit diversen Einstellmöglichkeiten.
Reiter "Öffnen mit" auswählen. In diesem Reiter sind alle Programme aufgeführt, die schon einmal zum Anzeigen der gewählten Datei verwendet wurden.
Über den Button "Hinzufügen" (unten rechts) können auch noch weitere Programme ausgewählt werden.
Durch Anklicken des "Radio-Buttons" vor dem Programm wird dieses als Standardprogramm zum Öffnen des gewählten Dateityps (hier .png) gemacht.
Wählt man nun eine Datei des Typs ".png" aus (durch einfachen Klick bzw. Doppelklick, je nach Einstellung von Nautilus), wird diese ab sofort mit dem eingestellten Programm geöffnet.
Man kann das Aussehen der einzelnen Ordner individuell gestalten. Zum Beispiel könnte der Dokumente-Ordner grün gefärbt sein und der Downloads-Ordner eine Weltkugel als Hintergrund haben.
Nautilus erstellt für verschiedene Datei-Typen eine Vorschau.
Falls der "Totem Video Player" deinstalliert wurde, zeigt Nautilus keine Thumbnails von Videodateien mehr an. Nachdem das Paket
totem
wieder installiert [1] wurde, erzeugt Nautilus spätestens nach dem nächsten Neustart wieder Vorschaubilder. Erweiterte Einstellungen - wie alle Vorschaubilder ausschalten - kann man über den Konfigurationseditor [4] unter "/desktop/gnome/thumbnailers" vornehmen. Wichtig ist auch, dass die nötigen Codecs installiert sind.
Nautilus kann Audiodateien abspielen, wenn der Mauszeiger in der Symbolansicht über eine Audiodatei schwebt oder eine Datei über die Cursortasten der Tastatur ausgewählt wurde. Nach einem kurzen Moment wird die Audio-Vorschau automatisch aktiv. In der Listenansicht ist diese Funktionalität nicht vorhanden. Unter "Bearbeiten -> Einstellungen -> Vorschau" kann man die Vorschau für Audio-Dateien bei Bedarf auch deaktivieren.
Nautilus kann mit Hilfe dieser Anleitung auch Thumbnails von OpenOffice-Dokumenten anzeigen.
Ab Ubuntu 6.06 LTS hat Nautilus die Möglichkeit, Suchen zu speichern. Diese gespeicherten Suchen erscheinen wie ein Ordner, dessen Inhalt beim Aufrufen jeweils neu berechnet wird. Ist Beagle oder Tracker installiert, bedient sich Nautilus dessen Suchtechnik, so dass auch der Inhalt von Dokumenten durchsucht wird und die stets aktuellen Suchergebnisse deutlich schneller zur Verfügung stehen.
Nicht ohne Grund arbeitet man unter Linux selten mit Root-Rechten. Ganz besonders mit einer graphischen Oberfläche besteht das Risiko, Fehler zu machen, oder dass eine Schwachstelle in einer Software Sicherheitslecks aufreißt! Trotzdem ist es manchmal einfacher, einen Dateimanager mit vollen Rechten zur Hand zu haben. Dazu startet man Nautilus kurzerhand aus einem Terminal oder über
Alt +
F2 mittels des Befehls gksudo nautilus. Nach der Eingabe des Passwortes öffnet sich ein Nautilus-Dateimanager mit Root-Rechten. Alternativ kann ab Edgy das Paket
nautilus-gksu
installiert [1] werden. Nach der Installation des Paketes und einem Neustart von Nautilus (z.B. durch Ab- und wieder Anmelden beim System). Erscheint im Kontextmenü einer Datei die neue Option "Als Administrator öffnen". Benutzer von Ubuntu 6.06 "Dapper Drake" können den Umweg über das Programm Nautilus-Actions gehen.
Nautilus kann auch mit Dateien auf entfernten Computern umgehen. Diese Dateien werden wie lokale Dateien in einem Ordner dargestellt. Dazu öffnet man in Nautilus die Adresszeile und verwendet die folgenden Angaben. Wie man erkennen kann, ist es möglich, gleich Zugangsdaten und Pfade entfernter Dateisysteme mit anzugeben.

| Entfernte Dateisysteme | ||
| Protokoll | Beispiel | Beschreibung |
| Samba | smb://rechnername/freigabe | Samba ist das Linux Pendant zur Windows Dateifreigabe. Über Samba kann man auf Freigaben anderen Windows- und Linuxrechner zugreifen. |
| FTP | ftp://192.168.0.1 | FTP ist ein beliebtes Protokoll, um Dateien zu transferieren, üblicherweise bekommt man die Möglichkeit, per FTP Dateien auf einem Webserver abzulegen. |
| WebDAV | dav://login@example.com/ordner | WebDAV ist ein Protokoll, um Dateien über das Internet bereitzustellen. Beispiele hierfür sind Apples iDisk und das GMX Mediacenter, was allerdings mit Nautilus aufgrund eines Bugs seitens GMX nicht funktioniert. |
| WebDAV | davs://login:passwort@example.com | Identisch zu "dav://" allerdings wird die Verbindung verschlüsselt. |
| SSH | ssh://otto@server:/pfad/ordner | SSH File-Transfer-Protokoll zur sicheren und unkomplizierten Datenübertragung zwischen Linux/Unix-Systemen. |
| SSH | ssfp://otto:geheim@server | Identisch zu "ssh://" |
Alle im System per Nautilus eingehängten Dateisysteme werden in dem Pfad : $HOME/.gvfs/<Dateisystembezeichnung> abgebildet. Dies ist z.B. für Verlinkungen aus externen Programmen auf die eingehängten Dateisysteme interessant.
Nautilus kann verschiedene Verzeichnisse und Dateien zusammenfassen und als virtuelle Ordner darstellen. Diese lassen sich über folgende Adressen direkt aufrufen.
| Virtuelle Ordner | |
| Ordner | Beschreibung |
network:/// | Zeigt die Netzwerkumgebung an |
burn:/// | Die Daten, welche für das Brennen auf CD/DVD vorgemerkt sind |
themes:/// | Zeigt eine Übersicht aller installierten GNOME-Themes an |
trash:/// | Der Mülleimer |
fonts:/// | Alle systemweiten und userspezifischen Schriften |
Man öffnet den gewünschten Ordner oder wählt die gewünschte Datei in Nautilus an und wählt im Nautilus-Menü "Lesezeichen hinzufügen". Ab sofort ist der Eintrag über "Orte" abrufbar. Durch Löschen des Lesezeichens in Nautilus wird der entsprechende Eintrag aus dem Menü "Orte" wieder entfernt.
Ab Gutsy Gibbon findet man unter "Orte" automatisch bereits weitere Ordner, nämlich "Dokumente", "Bilder", "Musik", "Videos".
Nautilus bietet eine Funktion, um im geöffneten Ordner eine Datei anzulegen. Diese erreicht man über "Datei -> Dokument anlegen" oder "Rechtsklick -> Dokument anlegen". Standardmäßig wird hier nur der Eintrag "Leere Datei" angeboten, mit dem man ein leeres Textdokument erstellen kann.
Um weitere Vorlagen zur Verfügung zu haben, kann man beliebige Dateien in den Ordner Templates (in der englischen Ubuntu-Version) bzw. Vorlagen (in der deutschen Ubuntu-Version) im Homeverzeichnis ablegen.
Falls dieser Ordner noch nicht existiert, muss man ihn erstellen und Nautilus sagen, wo sich der Vorlagen-Ordner befindet. Dafür muss man die Datei user-dirs.dirs in einem Editor[3] öffnen und anschließend die folgende Zeile von:
XDG_TEMPLATES_DIR="$HOME/"
ändern in:
XDG_TEMPLATES_DIR="$HOME/Vorlagen"
Damit die Einstellung des neuen Vorlagen-Ordners in Nautilus übernommen wird, genügt es, sich abzumelden und erneut anzumelden oder Nautilus einmal mit dem Parameter -q neu zu starten:
nautilus -q
In diesen Ordner können dann z.B. OpenOffice-Dateien abgelegt werden, welche als Vorlagen dienen. Auch für Quelltexte ist dies nützlich: So kann man beispielsweise LaTeX-Dateien, die für verschiedene Zwecke ein Grundgerüst enthalten, dort ablegen.
Nautilus ermöglicht die Verwendung von Skripten als Erweiterung im Kontextmenü. Diese Skripte sind einfache ausführbare Dateien. Die Skripte müssen im Verzeichnis ~/.gnome2/nautilus-scripts/ gespeichert werden..
Weitere Erweiterungen sind:
Nautilus-Actions - Aktionen mit Dateitypen verknüpfen
OpenDocument Thumbnails - OpenDocument-Dateien als Vorschau statt als Icon anzeigen lassen
Nautilus-sendto
- Integration und Interaktion zwischen Nautilus und Evolution. Hierfür ist das Paket
Nautilus-Wallpaper - Hintergrundbilder setzen. Hierfür ist das Paket
nautilus-wallpaper (universe) notwendig [1].
Nautilus Image Converter
- Bildgröße per Rechtsklickmenü ändern.Hierfür ist das Paket
nautilus-image-converter (universe, [2]) notwendig.
Nautilus-Open-Terminal - Ein Terminal, das man aus Nautilus heraus öffnen kann. Hierfür ist das Paket
nautilus-open-terminal (universe) notwendig [1].
Bulldozer
- ein in Nautilus integriertes Buildsystem
MailPictures - Bilder direkt aus Nautilus heraus versenden
Damit die installierten Erweiterungen in Nautilus verfügbar ist, genügt es, sich abzumelden und erneut anzumelden oder Nautilus einmal mit dem Parameter -q neu zu starten:
nautilus -q
Ab sofort steht im Kontextmenü der jeweilige Eintrag zur Verfügung.
Neben den Einstellungen im Menü unter "Bearbeiten -> Einstellungen" kann vieles auch mit dem Konfigurationseditor [4] unterhalb "/apps/nautilus" eingestellt werden. Manche Optionen sind nur so erreichbar.
Im Dialog für die Einstellung der Zugriffsrechte (zu erreichen über die Eigenschaften einer Datei/eines Verzeichnisses ) kann anstelle der DropDown-Boxen eine Matrix mit CheckBoxen dargestellt werden, in der sich die Zugriffsrechte für Lesen, Schreiben und Ausführen einzeln für jede Benutzergruppe einstellen lassen (besonders interessant für jemanden, der mit der 3fachen "rwx"-Schreibweise vertraut ist). Hierzu muss mann den Konfigurationseditor [4] starten und /apps/nautilus/preferences/show_advanced_permissions auf true setzen.
Man kann für Verzeichnisse Lesezeichen erstellen, die u.a. im Dateiauswahl-Dialog der Anwendungen erreichbar sind. Lesezeichen erstellt und bearbeitet man entweder direkt im Menü "Lesezeichen" oder in der versteckten Datei .gtk-bookmarks im Homeverzeichnis.
Zum Beispiel [3]:
file:///home/username/Test file:///home/username/Dokumente file:///home/username/.sounds
Möchte man einige Dateien oder Ordner permanent verstecken, so ist (in dem jeweiligen Verzeichnis, in dem sich die zu versteckenden Einträge befinden) eine Datei .hidden zu erstellen [3], in der die gewünschten Dateien und Verzeichnisse aufgelistet werden.
Datei1 Verzeichnis1 Datei2
| Tastenkürzel | |
| Kürzel | Bedeutung |
| Strg + L | Adresszeile anzeigen |
| Strg + H | Versteckte Dateien anzeigen |
| Strg + W | Schließt den Eltern-Ordner (im Spatial-Modus) |
| Strg + ⇧ + W | Schließt alle Ordner, außer den aktuellen (im Spatial-Modus) |
| Strg + 1 | Symbol-Ansicht |
| Strg + 2 | Listen-Ansicht |
| Strg + + | Voransicht vergrößern |
| Strg + - | Voransicht verkleinern |
| Strg + 0 | Voreingestellte Größe anzeigen |
| F9 | Öffnet oder schließt die Seitenleiste |
| Entf | Verschiebt eine Datei/Verzeichnis in den Müll |
| ⇧ + Entf | Löscht eine Datei/Verzeichnis sofort (und verschiebt sie nicht in den Müll) |
| ⇧ + Strg + N | Neues Verzeichnis anlegen |

| Mausaktionen | |
| Aktion | Wirkung |
+
Strg | Dateien immer kopieren |
+
⇧ | Dateien immer verschieben |
Strg +
⇧ | Verknüpfung erstellen |
+
Alt oder | Nach einer Aktion (Kopieren, Verschieben, Verlinken) gefragt werden |
Möchte man bestimmte Icons/Funktion in der Werkzeugleiste nicht mehr angezeigt bekommen, so muss man die entsprechende Funktion in einer XML-Datei kommentieren oder löschen. Diese befindet sich unter /usr/share/nautilus/ui/nautilus-navigation-window-ui.xml und muss mit Root-Rechten editiert werden. Dort findet man unten unter
<toolbar name="Toolbar">
die entsprechenden Einträge, z.B. für "Zurück" die Zeile
<toolitem name="Back" action="Back"/>
welche, wenn man den Eintrag für "Zurück" in der Werkzeugleiste nicht mehr sehen möchte, kommentiert werden muss.
Bis zur Ubuntu-Version Gutsy Gibbon können Verknüpfungen deren Ziel auf einem anderem Dateisystem (Partition) liegen nicht in den Müll verschoben werden. Um solche Verknüpfungen zu löschen muss man die Tastenkombination ⇧ + Entf benutzen. Dabei wird das Objekt nicht in den Müll verschoben sondern direkt (nach Rückfrage) gelöscht.
Teilweise kommt es vor, dass das Aufrufen von "Orte -> Persönliche Orte" in der GNOME-Menüleiste Rhythmbox öffnet. Problemlösungen sind:
Bis Jaunty:
Nautilus öffnen.
Mit der rechten Maustaste
einen Ordner anklicken.
Unter "Eigenschaften" den Reiter "Öffnen mit" auswählen.
"Ordner öffnen" auswählen
Ab Jaunty wurde der Reiter "Öffnen mit" für Ordner entfernt
. Das Problem muss daher anders behoben werden:
Ubuntu Tweak installieren
In Ubuntu Tweak im Reiter "System" auf "Dateitypzuordnungen" gehen
"Alles" markieren und den Haken bei Zeige nur Dateitypen die einer Anwendung zugeordnet sind entfernen
Alternative, (wenn Ubuntu Tweak nicht installiert werden soll):
die Datei "~/.local/share/applications/mimeapps.list" editieren
dort die Zeile "inode/directory=vlc.desktop;nautilus-folder-handler.desktop;"
ändern zu "inode/directory=nautilus-folder-handler.desktop;"
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