Bitte achtet darauf, dass es sich hier um ein ISO-Abbild handelt und nicht um eine Daten-CD. Wird die ISO-Datei falsch gebrannt, dann läßt sich die CD/DVD nicht starten.
Um spätere Lesefehler zu vermeiden empfiehlt es sich das Abbild mit einer langsamen Schreibgeschwindigkeit zu brennen.
Ubuntu-CDs/-DVDs werden als ISO-Abbilder verteilt, häufig werden auch die Begriffe "ISO-Image" oder "CD-Image" verwendet, es handelt sich aber immer um Dateien mit der Endung .iso. Diese Abbilder müssen vom Brennprogramm der Wahl auch wieder als Abbild geschrieben werden und dürfen nicht entpackt oder als einfache Datei auf den Rohling kopiert werden. Wie man so ein ISO-Abbild auf CD/DVD brennt, wird diesem Wiki-Beitrag Schritt für Schritt erklärt, sowohl für Windows als auch für Linux und Mac OS-X. Um das ISO-Abbild auf einem USB-Stick abzulegen gibt es eigene Artikel unter Live-USB und Live-USB - persistente Installation.
Viele Benutzer fragen sich, warum das ISO-Abbild plötzlich als .rar-Datei angezeigt wird und nicht gebrannt werden kann. Die Antwort ist einfach: wenn das Programm Winrar installiert ist, welches iso-Dateien öffnen kann, wird die Endung .iso eben mit Winrar verknüpft. Dies ändert aber nichts am ISO-Abbild selbst: dieses kann trotzdem ganz "normal" gebrannt werden.
Unter Windows gibt es Brennprogramme wie Sand am Meer. Vielleicht ist auf dem eigenen Rechner das bekannte 'Nero Burning ROM' installiert? Empfehlenswert ist auch das freie und quelloffene Programm 'Infra Recorder'. Seit Windows 7 ist keine zusätzliche Software mehr notwendig.
Seit Windows 7 ist es möglich, eine ISO-Datei ohne zusätzliche Software auf eine CD/DVD zu brennen. Hierzu legt man als erstes einen leeren CD-Rohling in das Laufwerk ein und bricht den Autostart-Dialog ab.
Danach öffnet man das ISO-Abbild durch einen Doppelklick mit dem standardmäßig festgelegten Brennprogramm und brennt es mit diesem. Alternativ klickt man das Image mit der rechten Maustaste an und wählt in dem erscheinenden Kontextmenü den Eintrag Datenträgerabbild brennen. Die Einstellungen in dem daraufhin erscheinendem Fenster können so belassen werden, ein Klick auf Brennen startet nun den Brennvorgang. Nach ein paar Minuten sollte die CD fertig gebrannt sein, so dass man den Rechner mit ihr Booten und so Ubuntu ausprobieren oder installieren kann.
Infra Recorder
ist ein freies und quelloffenes Brennprogramm. Es unterstützt alle gängigen Brenner und ist recht leicht zu bedienen. Man kann es sich von der Homepage herunterladen
und installieren.
Um die Ubuntu-CD mit Infra Recorder zu brennen, schiebt man einen CD-Rohling ins Laufwerk und bricht den Autostart-Dialog ab. Nun startet man Infra Recorder und wählt "Write Image" aus dem Startassistenten aus.
In dem Dateidialog wählt man nun das ISO-Abbild von Ubuntu aus, die man vorher heruntergeladen haben muss. Die Einstellungen im Brenndialog kann man üblicherweise so lassen, wie sie eingestellt sind.
Abschließend kann man den Brennvorgang starten. Wenige Minuten später sollte die CD fertig gebrannt sein, so dass man den Rechner mit ihr Booten und so Ubuntu installieren kann.
Nero ist das wohl am weitesten verbreitete CD/DVD-Brennprogramm in der Windows-Welt. Es kann alles, aber die richtige Funktion zu finden, kann eine Weile dauern. Viele Benutzer haben daher Probleme, die CD richtig zu brennen. Nachfolgend eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für das Brennen mit Nero:
Es gibt mehrere Programme, um unter Ubuntu zu brennen. Ab Ubuntu 8.04 wird nicht mehr der CD-/DVD-Ersteller (siehe unten), sondern Brasero als Standardprogramm zum Brennen benutzt. Ist dieses Programm nicht installiert, muss man es zuerst installieren. Je nach Desktop-Umgebung (GNOME, KDE, Xfce oder LXDE) kann auch ein anderes Programm vorinstalliert sein.
Unter GNOME konnte man früher sogar direkt den Dateimanager Nautilus benutzen. Dazu klickte man mit der rechten Maustaste auf die Image-Datei und wählte "Auf CD/DVD schreiben". In den meisten Fällen stimmten die Voreinstellungen. Jetzt musste nur noch auf "Schreiben" geklickt werden.
Mehr Informationen zum Thema – mit einer Liste aller Programme – findet man im Artikel Brennprogramme.
Ein ISO-Abbild kann man unter OS-X ohne zusätzliche Programme brennen. Die Bordmittel, die Apple mitliefert, reichen aus. Schritt-für-Schritt-Anleitung für das Brennen mit OS-X Bordmitteln:
Finder aufrufen
Programme
Dienstprogramme: "Festplatten-Dienstprogramm" öffnen
Ablage - Image öffnen
ISO-Abbild auswählen
Brennsymbol oben links drücken
Roxio Toast ist das Standard-Brennprogramm unter OS-X. Damit lässt sich das ISO-Abbild komfortabel brennen. Schritt-für-Schritt-Anleitung für das Brennen mit Toast 6:
Register "Kopie" anklicken.
steht vermutlich auf "CD/DVD-Kopie". Umstellen auf "Image-Datei". Dazu blauen Knopf betätigen, Seitenleiste fährt aus. Anklicken:
Roten Knopf drücken
Wenn die CD korrekt gebrannt wurde und beim Starten das CD-Menü korrekt erscheint aber das System sich danach aufhängt, dann findet man im Artikel Ubuntu-CD Problembehebung dazu einiges an Lösungen.
Diese Revision wurde am 3. Dezember 2011 um 16:49 Uhr
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