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Anmerkung: Die Installation der Pakete bei einem nicht-funktionierenden Automount bzw. das Wieso sollte genauer erklärt werden. Zusätzlich ist der Artikel sehr GNOME-lastig, es fehlen Hinweise zu ivman.
Datenträger müssen grundsätzlich eingebunden werden. Früher geschah das manuell mit Hilfe von mount, heute erledigen das die Desktop-Umgebungen wie GNOME oder KDE vollautomatisch. Die Datenverwaltung unterscheidet zwischen USB-Datenträgern, Windows-Partitionen und anderen.
Grundlegende Informationen sind in dem zugehörigen Artikel über Wechseldatenträger und -medien zu finden.
Es gibt drei grundsätzliche Voraussetzungen für ein funktionierendes Automount bei GNOME:
in "System -> Einstellungen -> Wechseldatenträger- und medien" oder "Nautilus -> Bearbeiten -> Einstellungen -> Datenträger" muss die automatische Einbindung von Wechselmedien aktiviert sein.
unter "System -> Systemverwaltung/Administration -> Benutzer und Gruppen" muss dem betreffenden Benutzer erlaubt sein, auf externe Speichergeräte automatisch zugreifen zu dürfen.
in "System -> Einstellungen -> Sitzungen" oder "System -> Einstellungen -> Startprogramme" muss ein Eintrag "Datenträgerverwaltung" mit der Befehlszeile gnome-volume-manager --sm-disable vorhanden sein.
Bestimmte Anwendungen, wie z.B. K3b können Probleme haben, optische Datenträger zu löschen, wenn diese bereits per Automount eingebunden sind. Hier kann man die obigen Schritte rückgängig machen und zusätzlich im "gconf-editor" unter "apps/nautilus/preferences" den Haken bei "media_automount" entfernen. Danach werden eingelegte Datenträger nicht mehr automatisch eingebunden.
Einstellungen zum automatischen Einbinden sind per KDE Systemeinstellungen unter "Hardware → Wechselmedien" kontrollierbar.
Auch die Einstellungen von Xfce sind per Menü konfigurierbar.
Wie USB-Sticks und Festplatten auch ohne Unterstützung einer Desktop-Umgebung automatisch eingebunden werden können, wird in USB-Datenträger automatisch einbinden erklärt.
Wenn man die Automount-Funktion generell nutzen möchte, aber einzelne Datenträger davon ausschließen will, kann man dazu die fstab-Datei benutzen. Es ist bloß eine Zeile nach folgendem Schema nötig:
BEZEICHNER none auto noauto 0 0
BEZEICHNER muss dabei natürlich ersetzt werden (siehe fstab).
Manchmal tritt das Problem auf, dass man eine CD-ROM in das Laufwerk einlegt und diese nicht automatisch eingebunden wird. Eine mögliche Fehlerquelle ist, dass der Ordner /media/cdrom (oder auch /media/cdrom0, /media/cdrom1, etc..) nicht existiert.
Manuell kann man dies ändern, in dem man ein Terminal [1] öffnet und den fehlenden Ordner mit
sudo mkdir /media/cdrom
erstellt.
Falls der Ordner nach dem nächsten Booten ohne eingelegte CD-ROM schon wieder fehlen sollte, öffnet man erneut ein Terminal und gibt
sudo dpkg-reconfigure discover1
ein. Im folgenden Dialog beantwortet man die Frage "CD-ROM Geräte und Einhängepunkte mit discover verwalten?" mit "nein", damit discover1 den erstellten Ordner nicht löscht.
Funktioniert das automatische Mounten mit der Fehlermeldung
pmount konnte nicht gestartet werden
nicht mehr, kann es helfen die Pakete neu zu installieren [2], welche für das Erkennen externer Geräte verantwortlich sind:
hal
hal-device-manager
gnome-volume-manager
Eine weitere Möglichkeit kann sein, dass GParted eine Datei /etc/hal/fdi/policy/gparted-disable-automount.fdi anlegt, die verhindern soll, dass GParted durch neue Datenträger gestört wird. Wenn diese Datei nach Verlassen von GParted nicht gelöscht wird, werden keine Datenträger mehr automatisch eingebunden. Die Lösung ist sehr einfach. GParted starten und wieder beenden, dann sollte die Datei wieder weg sein.
Ein weitere Fehlerquelle ist evtl., das der eine oder andere Laptopbesitzer mit PowerTOP versucht hat, den Stromverbrauch seines Gerätes zu senken. Eine von PowerTOP vorgeschlagenen Optionen lautet "hal-disable-polling --device /dev/cdrom". Diese Option, eingetragen in die /etc/rc.local oder direkt auf der Kommandozeile aufgerufen, verhindert, dass das Laufwerk von HAL auf neue Medien kontrolliert wird. Somit erkennt Software, die sich auf HAL verlässt, auch keine eingelegten Medien.
Um dies zu wieder zu ändern, sollte zunächst ein evtl. vorgenommener Eintrag in die /etc/rc.local wieder entfernt oder auskommentiert werden. Im nächsten Schritt wird das Überprüfen des Laufwerks mit
sudo hal-disable-polling --enable-polling --device /dev/cdrom
wieder permanent aktiviert. Danach muss der Computer neu gestartet werden, damit die Änderungen wirksam werden.
Diese Revision wurde am 17. Januar 2012 um 21:28 Uhr
von Lasall erstellt.
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