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GNOME Flashback

Dieser Artikel wurde für die folgenden Ubuntu-Versionen getestet:

Zum Verständnis dieses Artikels sind folgende Seiten hilfreich:

Wiki/Icons/gnome.png Falls man als Ubuntu-Benutzer weder mit Unity noch mit der GNOME Shell, Cinnamon oder MATE klarkommt und gerne einen Desktop wie zu Zeiten von GNOME 2 haben möchte, dann hat man mit dem GNOME Flashback Modus 🇬🇧 eine einfach zu konfigurierende und insbesondere auch ohne 3D-Effekte nutzbare Alternative als reiner 2D-Desktop.

Dieser Artikel gibt einen kleinen Überblick über die Installation und die Nutzung des "GNOME3 Flashback" Modus. Aber Vorsicht beim Namen: Bis einschließlich Ubuntu 13.04 hieß dieser Modus "GNOME3-Fallback-Modus" oder auch "GNOME Classic". Mit dem Erscheinen von GNOME 3.8 wurde aber ein neuer Modus namens "GNOME Classic" eingeführt. Dabei handelt es sich um eine normale GNOME Shell, die mit Hilfe von Erweiterungen den Aufbau von GNOME 2 nachahmt und trotzdem nicht auf die Vorteile der GNOME Shell verzichtet. Mehr über diesen Modus steht im eigenen Artikel GNOME Classic.

Installation

Hat man sich dazu entschieden, den GNOME-Flashback-Modus auszuprobieren, dann muss man das folgende Paket installieren [1]:

  • gnome-session-flashback (universe)

Paketliste zum Kopieren:

sudo apt-get install gnome-session-flashback 

Oder mit apturl installieren, Link: apt://gnome-session-flashback

Erstanmeldung

GNOME-Flashback-18.04.png
GNOME Flashback unter Ubuntu 18.04

Nach einem Neustart wählt man als Sitzung "GNOME Flashback (Metacity)" aus. Diese Sitzung verwendet dann den GNOME 2 Fenstermanager Metacity.

Anpassen

Um das System den eigenen Wünschen anzupassen, bieten sich die Systemeinstellungen und das GNOME Tweak Tool an. Die Nutzung und die möglichen Anpassungen des Panels werden im Artikel GNOME Panel erklärt. Dabei ist zu beachten, dass man zum Hinzufügen oder Entfernen von Applets, Starter etc., die Tastenkombination Super + Alt + rechte Maustaste nutzen muss.

Problembehebung

Panels zurücksetzen

Sind die Panels verschwunden oder „verkonfiguriert“, kann man sie auf zwei Methoden zurücksetzen. Die Befehle führt man nacheinander im GNOME-Befehlseingabefenster nach Drücken von Alt + F2 oder im Terminal aus.

  1. Die einfachste Methode ist, den Prozess gnome-panel zu beenden, der automatisch neu startet:

    killall gnome-panel 
  2. Wenn das nicht hilft, löscht man sämtliche Panel-Einstellungen:

    • Löscht alle selbst erstellten Starter aus dem Panel:

      rm -rf $HOME/.config/gnome-panel 
    • Löscht alle Panel-Einstellungen:

      gsettings reset-recursively org.gnome.gnome-panel 
    • Prozess beenden:

      killall gnome-panel 

Diese Revision wurde am 18. November 2018 17:02 von Beforge erstellt.
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