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Ferdi

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Zum Verständnis dieses Artikels sind folgende Seiten hilfreich:

ferdilogo2.png

Ferdi 🇬🇧 ist ein plattformübergreifendes Programm auf der Basis des Electron-Frameworks, das es erlaubt, mehrere mobile und Online-Dienste – wie WhatsApp, Twitter oder Slack – in einem einzigen Programm zu nutzen. Das komplett freie Ferdi steht unter der Apache-2.0 License 🇬🇧. Es ist ein Fork von Franz.

Ferdi unterstützt (Stand: 22.04.2021) über 100 Dienste. Unterstützte Dienste sind unter anderem:

ferdichoice.png
Dialog zur Auswahl von Diensten

Die Art der Unterstützung hängt von den jeweiligen Diensten ab. Teilweise unterstützen diese nur ihre jeweils eigenen Anwendungen und sind daher nicht mit Ferdi nutzbar. Nicht unterstützt wird beispielsweise Signal.

Eine Liste aller unterstützten Dienste 🇬🇧 findet sich auf der Projektseite.

Installation

Ferdi ist nicht in den Ubuntu-Quellen enthalten.

Von der Website des Projekts werden DEB-Pakete ⮷ angeboten. Die unterstützten Ubuntuversionen und Architekturen werden aufgelistet. Nachdem man sie für die korrekte Ubuntuversion und Architektur geladen hat, müssen DEB-Pakete noch installiert werden.

Hinweis!

Fremdpakete können das System gefährden.

Das Programm kann dann sofort unter dem Menüpunkt "Anwendungen""Internet" (kann je nach Ubuntu-Derivat abweichend sein) gestartet werden.[3]

Den Dateiordner mit den Programm und -Benutzereinstellungen findet man unter ~/-config/Ferdi, zum Beispiel wenn man seine Benutzereinstellungen zurücksetzen will.

Hinweis:

Bei dem ersten Aufruf des Programms bietet dieses an, ein Online-Nutzerkonto anzulegen. Ein solches Konto dient dazu, eine Aufgabenverwaltung zu betreiben sowie Ferdi zwischen verschiedenen Geräten zu synchronisieren. Die Daten würden auf einem Server in den USA gespeichert.

Es ist nicht notwendig, ein entsprechendes Konto anzulegen.

Bedienung

ferditwitter.png
Nutzung eines Beispieldienstes (hier: Twitters TweetDeck)

Nach dem ersten Start müssen die einzelnen Dienste, beispielsweise TweetDeck, hinzugefügt werden. Dies geschieht durch die Tastenkombination Strg + N , den Klick auf ein Icon oder über das Menü. Anschließend müssen die Logininformationen des Dienstes einigegeben werden oder es muss eine Identifikation auf anderem Wege, beispielsweise durch eine Koppelung mit dem Smartphone, erfolgen.

Über "File""Settings" kann man verschiedene Programmoptionen einstellen, beispielsweise:

  • ein dunkles Thema

  • die Sprache einschließlich der Rechtschreibkorrektur

  • den automatischen Start des Programms

  • die Vergabe eines Master-Passworts

Nach der Konfiguration sind die einzelnen Dienste in seitlichen Tabs nutzbar. Sie lassen sich anklicken oder durch eine Tastenkombination ( Strg und eine Zahl) aufrufen. Die Art der Bedienung richtet sich nach den Vorgaben der Diensteanbieter – Ferdi bindet die Dienste nur in ein eigenes Programm ein, erlaubt aber keine eigenständige, einheitliche Bedienung der Dienste.

Diese Revision wurde am 28. Juli 2021 19:33 von frustschieber erstellt.
Die folgenden Schlagworte wurden dem Artikel zugewiesen: Instant Messenger, Electron, Multimedia, Internet, Kommunikation