qt-fsarchiver

Dieser Artikel wurde für die folgenden Ubuntu-Versionen getestet:

Zum Verständnis dieses Artikels sind folgende Seiten hilfreich:

  1. Verwenden eines PPAs

  2. Installation von Programmen

  3. Root-Rechte erlangen

  4. Ein Terminal öffnen

Inhaltsverzeichnis
  1. Installation
    1. PPA
    2. Live-CD
  2. Bedienung
    1. Sicherung erstellen
    2. Sicherung wiederherstellen
    3. Einstellungen
    4. Kompressionseinstellungen
    5. Umgang mit verschlüsselten Partitionen
  3. Live-DVD/USB-Stick erstellen und Handhabun...
  4. Links

./qt4-fsarchiver_logo.png qt-fsarchiver 🇬🇧 ist eine grafische Oberfläche für das von Francois Dupoux entwickelte Programm Fsarchiver. Dieses dient zum Sichern und Wiederherstellen von Partitionen und Verzeichnissen. Fsarchiver kann mit Partitionen im Format wie ext3, ext4, btrfs, jfs, xfs und auch mit dem Windows-Dateisystem NTFS umgehen. FAT32 wird ab der Version 0.8.0-5 unterstützt.

Zusätzlich zu den Möglichkeiten von fsarchiver kann qt-fsarchiver den MBR/GPT sichern, wiederherstellen, Festplatten klonen und Abbilder von Festplatten erzeugen und zurückschreiben. Einschränkend muss allerdings gesagt werden, dass nicht alle Befehle von fsarchiver zur Verfügung stehen, so dass in Ausnahmefällen dennoch auf die Kommandozeilenversion zurückgegriffen werden muss.

Das Programm qt-fsarchiver ist eine Weiterentwicklung von qt5-fsarchiver und qt4-fsarchiver. qt5-fsarchiver wurde in die zwei Programme qt-fsarchiver und qt-fsarchiver-terminal aufgeteilt. Das Programm qt-fsarchiver kann nun ohne Root-Rechte gestartet werden. Die Probleme mit gksudo und kdesudo sind somit behoben. Ein weiterer Vorteil ist, dass das Programm auch mit Wayland funktioniert. Das Programm unterstützt auch NVME-Festplatten.

Hinweis:

Das aktuelle Programm hat den Namen qt-fsarchiver. Die Vorgängerversionen qt4-fsarchiver und qt5-fsarchiver werden nicht mehr gepflegt. Die Funktionsweise aller drei Versionen sind fast identisch.

Installation

Das Programm ist kein Bestandteil der offiziellen Paketquellen.

PPA

Der Entwickler bietet zur Installation ein "Personal Packages Archiv" (PPA) [1] an.

Adresszeile zum Hinzufügen des PPAs:

Hinweis!

Zusätzliche Fremdquellen können das System gefährden.


Ein PPA unterstützt nicht zwangsläufig alle Ubuntu-Versionen. Weitere Informationen sind der Wiki/Vorlagen/PPA/ppa.png PPA-Beschreibung des Eigentümers/Teams dieterbaum zu entnehmen.

Damit Pakete aus dem PPA genutzt werden können, müssen die Paketquellen neu eingelesen werden.

Nach dem Aktualisieren der Paketquellen kann folgendes Paket installiert werden [2]:

Paketliste zum Kopieren:

sudo apt-get install qt-fsarchiver 

Oder mit apturl die Pakete installieren. Link: apt://qt-fsarchiver

Die Installation von qt-fsarchiver erfolgt mit dem beschriebenen PPA. Das erforderliche Programm qt-fsarchiver-terminal wird über das Launchpad-Paket automatisch mit installiert. Das gilt ebenso für veröffentlichte Deb-Pakete. Bei der Installation aus den Quellen müssen beide Programme installiert werden.

Live-CD

Das Abbild (ISO Image) einer Live-DVD mit qt-fsarchiver kann hier heruntergeladen werden: Live-CD qt-fsarchiver 🇬🇧 ⮷. Enthalten sind außer qt-fsarchiver weitere Datenrettungsprogramme und verschiedene Systemwerkzeuge auf einer bootfähigen DVD. Verschiedene Versionen auf Basis von Ubuntu 18.04 (64-Bit) und 16.04 (32-Bit) mit deutscher und englischer Oberfläche sind verfügbar. Die 64-bit-Variante unterstützt auch den (U)EFI-Modus. Die 32-Bit Variante wird nicht mehr gepflegt.

Bedienung

Achtung!

Die Unterstützung des NTFS-Dateisystems ist nicht stabil und ist mit entsprechender Vorsicht einzusetzen. Dies gilt selbstverständlich auch für qt-fsarchiver.

Unter "Zubehör -> qt-fsarchiver" ist bei Ubuntu-Varianten mit einem Anwendungsmenü ein Programmstarter zu finden. Beim KDE-Desktop steht dieser unter "Anwendungen -> Dienstprogramme". Bei Gnome findet man den Starter für qt-fsarchiver unter "Anwendungen anzeigen -> Suchbegriff eingeben".

Unmittelbar nach dem Starten des Programms wird das Sudo-Passwort abgefragt. Das Passwort wird an das im Hintergrund arbeitende Programm qt-fsarchiver-terminal weitergegeben, beispielsweise für das mounten und entmounten von Partitionen. Dafür werden Root-Rechte benötigt.

Wie gerade erwähnt werden von dem Programm mit grafischer Oberfläche qt-fsarchiver Befehle an das Terminal-Programm qt-fsarchiver-terminal weitergeleitet. Das Terminal-Programm verarbeitet die Befehle und gibt die Auswertungen an das grafische Programm zurück. Für das korrekte Tauschen der Daten, musste an einigen Stellen im Programm leichte Verzögerungen eingebaut werden. Die Basisverzögerungszeit ist mit 10 ms festgelegt. Standardmäßig wird diese Zeit mit dem Faktor 5 multipliziert. Dieser Faktor kann in den Basiseinstellungen geändert werden. Wenn es zu Fehlfunktionen kommen sollte, kann der Faktor erhöht werden. Eine Reduzierung bringt keine wesentlichen Zeitvorteile, da die Einstellung sich nur bei den Eingabedaten auswirkt. In der Sicherung oder Wiederherstellen von Daten sind keine Verzögerungen vorhanden.

Die folgenden Bilder zeigen die Verwendung in verschiedenen Situationen:

./password.jpg
Passwort eingeben

./qt4-fsarchiver.jpg
Partitionen sichern/wiederherstellen

./qt4-fsarchiver-net.jpg
Partitionen über ein Netzwerk sichern/wiederherstellen

./mbr.jpg
MBR sichern/wiederherstellen

./verzeichnis.jpg
Verzeichnisse sichern/wiederherstellen

./hd_clone.jpg
Festplatte klonen

./hd_clone1.jpg
HD-Image erstellen/wiederherstellen

Sicherung erstellen

Partitionssicherung

Unter "Aktionen -> Partition sichern" oder durch einen linke Maustaste-Klick auf den Menübutton ./disk.png wird die Sicherung gestartet. Zu Beginn der Sicherung wird geprüft, ob die Auswahl der zu sichernden Partition, das Sicherungsverzeichnis und der Name der Sicherung eingegeben wurden. Dem Sicherungsnamen wird vom Programm ein Datumsstempel hinzugefügt. Die Auswahl der Kompressionsart und Anzahl der zu verwendenden Prozessorenkerne ist möglich. Mögliche Optionen: Hinweise zur Sicherung eingeben, vorhandene Sicherung ohne Rückfrage überschreiben, Sicherung verschlüsseln (6 - 64 Zeichen zulässig), Archiv auf 2GB, 4GB oder DVD-Größe splitten und Mitsichern des Partition Boot Records (PBR).

Partitionssicherung über ein Netzwerk

Unter "Aktionen -> Partition sichern Netzwerk" oder durch einen linke Maustaste-Klick auf den Menübutton ./internet-aus.png wird die Sicherung gestartet. Die Handhabung ist analog zu dem obigen Menüpunkt. Es werden zusätzlich abgefragt: die Zugangsdaten zu einem Netzwerk, das zu verwendende Netzwerkprotokoll (Samba, SSH oder NFS) und der Ordner, in dem die Sicherungsdatei gespeichert werden soll.

MBR/GPT-Sicherung

Unter "Aktionen -> MBR/GPT sichern" oder durch einen linke Maustaste-Klick auf den Menübutton ./mbr_save.png kann der MBR oder die GUID Partitionstabelle gesichert werden. Es wird der MBR mit dem verborgenen Bereich gesichert. Bei mehreren vorhandenen Festplatten ist eine entsprechende Auswahl möglich. Das Verzeichnis, in das der MBR/GPT geschrieben werden soll, muss angegeben sein. Das Programm erkennt selbstständig, ob der MBR oder die GPT gesichert werden soll.

Verzeichnis-Sicherung

Unter "Aktionen -> Verzeichnis sichern" oder durch einen linke Maustaste-Klick auf den Menübutton ./folder_go.png kann das zu sichernde Verzeichnis und der Speicherort der Sicherung gewählt werden. Die Auswahl der Kompressionsart und Anzahl der zu verwendenden Prozessorenkerne ist möglich. Mögliche Optionen: vorhandene Sicherung ohne Rückfrage überschreiben und Sicherung verschlüsseln(6 - 64 Zeichen zulässig).

Festplatte klonen, Abbild einer Festplatte oder einer Partition erzeugen

Unter "Aktionen -> Festplatte klonen, Image erzeugen/zurückschreiben" oder durch einen linke Maustaste-Klick auf den Menübutton ./clone.png kann die zu klonende Festplatte, eine Festplatte oder eine Partition von der ein Abbild erzeugt werden soll, ausgewählt werden. Zusätzlich muss die Zielfestplatte oder das Verzeichnis festgelegt werden, in dem das Abbild gespeichert werden soll. Es besteht die Möglichkeit auszuwählen, ob das Abbild komprimiert werden soll oder nicht. Mit diesem Menüpunkt kann ein Image einer Partition erstellt werden, deren Formatierung von fsarchiver nicht unterstützt wird.

Hinweis:

Die Sicherung der eingehängten Root- oder Home-Partition ist, nach einem Warnhinweis, möglich. Dabei ist zu beachten, dass qt-fsarchiver fortlaufend sichert. So ist es kein Problem, im Internet zu surfen oder mit dem Mailprogramm zu arbeiten. Während der Sicherung ein Programm zu installieren oder das System zu aktualisieren macht keinen Sinn, da solche Änderungen überhaupt nicht oder nur teilweise gesichert werden. Das System kann dadurch beschädigt werden.

Der oben erwähnte Partition Boot Record (PBR) sind die ersten 512 Bytes einer jeden Partition. In den PBR kann auch der Bootmanager eingetragen werden. GRUB unterstützt den PBR nicht, so dass bei Nutzung von GRUB als Bootmanager der PBR nicht gesichert oder wiederhergestellt werden muss. Diese Option ist nur bei Verwendung von anderen Bootmanagern eventuell sinnvoll.

./daten.jpg
Netzwerkdaten eingeben

In der Maske kann ein erkannter Netzwerkrechner ausgewählt werden. Die Zugangsdaten zu dem Netzwerk müssen eingegeben und können gespeichert werden (in sensiblen Bereichen sollte das Kennwort nicht gespeichert werden). Voraussetzungen für die Arbeit im Netzwerk unter Linux:

  • Netzwerkprotokoll SMB - auf dem Rechner, der die Sicherung durchführt/wiederherstellt (Client) und auf dem Rechner, auf dem die Daten abgelegt werden (Server), muss Samba installiert sein. Das Einbinden des virtuellen Dateisystem "cifs-vfs" auf dem Linux-Rechner muss möglich sein. Siehe Samba Client cifs.

  • Netzwerkprotokoll SSH - auf dem Rechner dem Rechner, auf dem die Daten abgelegt werden (Server), muss das Programm openssh-server installiert sein. Siehe SSH.

  • Netzwerkprotokoll NFS - auf dem Rechner, auf dem die Daten abgelegt werden (Server), muss das Programm nfs-kernel-server installiert sein und in der Datei /etc/exports müssen die freigegebenen Verzeichnisse eingetragen sein. Siehe NFS.

Sicherung wiederherstellen

Partitionswiederherstellung

./qt4-fsarchiver-net-restore.jpg
Zurücksichern: Datei auswählen

Unter "Aktionen -> Partition wiederherstellen" oder durch einen linke Maustaste-Klick auf den Menübutton ./book_previous.png wird die Wiederherstellung gestartet. Zu Beginn der Sicherung muss die zurückzuschreibende Partition und die Sicherungsdatei ausgewählt worden sein. Beim Start der Wiederherstellung wird geprüft, ob die Bezeichnung der gesicherten Partition (beispielsweise /dev/sda5) mit der Bezeichnung der wiederherzustellenden Partition übereinstimmt. Nach entsprechendem Warnhinweis kann die Partition auf eine beliebige Partition zurückgeschrieben werden. Die wiederherzustellende Partition muss ausgehängt sein.
Das Programm überprüft, ob beim Sichern der PBR mitgesichert wurde. In diesem Fall wird - nach Rückfrage - der PBR wiederhergestellt.

Partitionswiederherstellung über ein Netzwerk

Unter "Aktionen -> Partition wiederherstellen Netzwerk" oder durch einen linke Maustaste-Klick auf die Menüschaltfläche ./internet-ein.png wird die Wiederherstellung gestartet. Die Handhabung ist analog zu dem obigen Menüpunkt. Die Zugangsdaten zu einem Netzwerk, das verwendete Netzwerkprotokoll, das Verzeichnis in dem die wiederherzustellende Sicherungsdatei abgelegt ist und die wiederherzustellende Sicherungsdatei werden zusätzlich abgefragt.

MBR-/GPT-Wiederherstellung

Unter "Aktionen -> MBR/GPT wiederherstellen" oder durch einen linke Maustaste-Klick auf den Menübutton ./mbr_restore.png kann der MBR/GPT wiederhergestellt werden. Dieser Menüpunkt ist mit großer Vorsicht anzuwenden, da durch falsche Angaben das System zerstört werden kann. Bei mehreren vorhandenen Festplatten ist eine entsprechende Auswahl möglich. Wiederherstellungsmöglichkeiten bei MBR: nur den Bootloaderbereich wiederherstellen, Bootloaderbereich und Partitionstabelle wiederherstellen, Partitionstabelle wiederherstellen und den verborgenen Bereich wiederherstellen.
Ist auf dem Rechner beispielsweise Ubuntu 18.10 installiert und wird eine Sicherung von 18.04 zurück gesichert, wird GRUB zerstört und der Rechner ist nicht mehr bootbar. Durch die Wiederherstellung des MBR und des verborgenen Bereiches der Partition wird GRUB wiederhergestellt. Um die Sicherheit bei der MBR-Wiederherstellung zu erhöhen, werden der Name der wiederherzustellenden Festplatte und die Größe des verborgenen Bereichs mit der Sicherung verglichen. Bei Differenzen erfolgen Warnhinweise. Bei der Wiederherstellung des Master Boor Records muss eine Sicherungsdatei ausgewählt werden, in der die Zeichenfolge "_mbr_" enthalten ist. Bei der Wiederherstellung der GUID-Partitionstabelle muss eine Sicherungsdatei ausgewählt werden, in der die Zeichenfolge "_gpt_" enthalten ist. Bei falscher Dateiauswahl erfolgt jeweils ein Warnhinweis.

Ist das Betriebssystem im (U)EFI-Modus installiert, ist es empfehlenswert die EFI-System-Partition (in der Regel /dev/sda1) zu sichern. Bei unerwünschten Änderungen durch die Installation weiterer Betriebssysteme kann somit leicht der ursprüngliche Booteintrag in der EFI-System-Partition wiederhergestellt werden.

Verzeichnis-Wiederherstellung

Unter "Aktionen -> Verzeichnis wiederherstellen" oder durch einen linke Maustaste-Klick auf den Menübutton ./folder_back.png kann ein gesichertes Verzeichnis wiederhergestellt werden. Die Anzahl der zu verwendenden Prozessorkerne ist möglich. Mögliche Optionen: vorhandene Sicherung wird an den Ursprungsort oder an einen auszuwählenden Ort zurückgeschrieben.

Abbild einer Festplatte zurückschreiben

Unter "Aktionen -> Festplatte klonen, Image erzeugen/zurückschreiben" oder durch einen linke Maustaste-Klick auf den Menübutton ./clone.png kann ein Abbild einer Festplatte oder einer Partition zurückgeschrieben werden. Es müssen lediglich die Image-Datei und die Festplatte/Partition ausgewählt werden, deren Image zurückgeschrieben werden soll.

Das Wiederherstellen von Partitionen kann nur dann vorgenommen werden, wenn die Partition ausgehängt ist. Die Wiederherstellung einer Root- oder Homepartition ist mit der Live-DVD 🇩🇪 möglich. Auf der bekannten SystemRescueCD 🇬🇧 ist das Programm fsarchiver ebenfalls vorhanden, so dass diese Live-CDs auch zum Zurückschreiben von mit qt-fsarchiver erstellten Archiven geeignet ist. Oder man erstellt sich selbst eine Live-CD mit Remastersys, beziehungsweise mit Pinguy Builder 🇬🇧 wie unten beschrieben.

Einstellungen

Unter "Einstellungen -> Basiseinstellungen" können Grundeinstellungen (u.a Spracheinstellungen: Deutsch, Englisch, Französisch und weitere Sprachen) vorgenommen werden, die beim Start des Programms aktiviert sind.

Kompressionseinstellungen

qt-fsarchiver bietet dem Nutzer 11 Kompressionstufen an, bei welchen es sich eigentlich um verschiedene Unterstufen (außer lzo und lz4) von 5 verschiedenen Kompressionsmethoden handelt. Im Folgenden ist ein Test im tabellarischer Form zu finden, um anschaulich vergleichen zu können, welche Methode für den jeweiligen Nutzer am gebräuchlichsten erscheint.

Für den gesamtem Test lagen folgende Bedingungen zu Grunde:

Kompressionsübersicht
Modus/Stufe Komprimierte Größe (~ GiB) Zeitaufwand Komprimierte Größe in ~ %
lzo (keine Unterstufen) 9,188 GiB 2 min 11 Sek 77,2
lz4 (keine Unterstufen) 9,204 GiB) 2 min 12 Sek 77,3
gzip fast 8,495 GiB 2min 18 Sek 71,3
gzip standard 8,374 GiB 2 min 35 Sek 70,3
gzip best 8,363 GiB 5 min 17 Sek 70,2
bzip2 fast 8,235 GiB 6 min 46 Sek 69,1
bzip2 good 8,197 GiB 6 min 56 Sek 68,8
lzma fast 8,111 GiB 8 min 29 Sek 68,1
lzma medium 7,944 GiB 17 min 21 Sek 66,7
lzma medium best 7,908 GiB 19 min 12 Sek 66,4
zstd Level 1 8,527 GiB 2 min 3 Sek 71,5
zstd Level 8 8,260 GiB 2 min 22 Sek 69,3
zstd Level 16 8,236 GiB 5 min 30 Sek 69,2
zstd Level 20 8,065 GiB 12 min 28 Sek 67,7
zstd Level 22 8,036 GiB 15 min 31 Sek 67,5

Umgang mit verschlüsselten Partitionen

qt-fsarchiver kann mit ecryptfs verschlüsselte Homeverzeichnisse sichern und wiederherstellen. Das ist unabhängig davon, ob das Homeverzeichnis in einer eigenen Partition oder innerhalb des Wurzelverzeichnisses gespeichert ist.

Mit TrueCrypt verschlüsselte Partitionen können nicht gesichert werden.

Live-DVD/USB-Stick erstellen und Handhabung

Zunächst lädt man ein Abbild der Live-DVD 🇬🇧 ⮷ herunter und brennt beispielsweise mit K3b die enthaltene ISO-Datei. Die angebotenen Live-DVDs basieren auf Ubuntu Ubuntu 18.04 64-Bit und Ubuntu 16.04 32-Bit, wobei die letztere Variante nicht mehr gepflegt wird. So erhält man für Sicherungs- und Rettungszwecke eine DVD mit guter Hardwareerkennung.

Auf einfache Art kann mit dem Programm Live-USB (Startmedienersteller) ein bootfähiger Stick erzeugt werden.

Beim Starten von qt-fsarchiver werden alle nicht eingebundenen Partitionen unter /media/nvme..., /media/sda..., /media/sdb... eingebunden und sind somit leicht auf der Oberfläche erreichbar. Das Verzeichnis, in dem die Sicherung gespeichert werden soll, beziehungsweise das Verzeichnis, in dem die gesicherte Partition abgelegt ist, ist somit in qt-fsarchiver unter /media/nvme... beziehungsweise /media/sd.... ansprechbar. Die zu sichernde oder wiederherzustellende Partition wird beim Start der Sicherung oder Wiederherstellung selbsttätig ausgehängt. Beim erneuten Aufruf von qt-fsarchiver wird die gerade gesicherte oder wiederhergestellte Partition wieder eingebunden.

qt-fsarchiver kann nur einfach aufgerufen werden. Ein mehrfacher Start wird durch das Programm verhindert, da ansonsten beim Sichern oder Wiederherstellen einer System-Partition das Betriebssystem zerstört werden könnte.