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KDE Integration

Achtung!

Dieser Artikel wird aktuell in Baustelle/Firefox/KDE Integration überarbeitet. Daher kann es sein, dass diese Seite hier veraltete oder nicht (mehr) zutreffende Informationen enthält. Vergleiche beide Versionen und wende dich im Zweifelsfall mit deinem konkreten Anliegen an das Support-Forum. Änderungen am Artikel bitte nur in Baustelle/Firefox/KDE Integration!

Achtung!

Da von Firefox alle sechs Wochen eine neue Version erscheint, kann dieser Artikel leider nicht – wie sonst in diesem Wiki üblich – mit einer bestimmten Ubuntu-Version getestet werden. Die Mozilla-Entwickler behalten sich vor, jederzeit neue Funktionen hinzuzufügen oder vorhandene wieder aus dem Programm zu entfernen. Unter solchen Umständen ist es nicht möglich, die Korrektheit der in diesem Artikel beschriebenen Informationen dauerhaft für eine Ubuntu-Version zu garantieren.

Die Nutzung von Firefox unter KDE respektive Kubuntu führt immer wieder zu Problemen. Vor allem die Entscheidung eines Entwicklers, das Paket firefox-kde-support nicht weiter zu betreuen 🇬🇧, wirft einige Hindernisse auf. Da viele Anwender jedoch nicht auf Firefox als Webbrowser bei KDE verzichten wollen, sollen hier Lösungen zur besseren Integration zur Verfügung gestellt werden.

Ab Kubuntu 18.10 integriert sich Firefox auch ohne firefox-kde-support besser in KDE.

Dazu muss man lediglich diese beiden Pakete installieren (sind in der Voreinstellung eigentlich schon installiert):

Paketliste zum Kopieren:

sudo apt-get install xdg-desktop-portal xdg-desktop-portal-kde 

Oder mit apturl installieren, Link: apt://xdg-desktop-portal,xdg-desktop-portal-kde

Danach muss man den Menüeintrag für Firefox im Startmenü über Rechtsklick->Menüeinträge bearbeiten und den Befehl durch folgenden ersetzten:

Hinweis: Mit Kubuntu 19.10, FF74, wurde beobachtet, dass dieser Eintrag durch Verwendung des KDE-Drucken-Dialogs dazu führt, dass in FF die Druckskalierung nicht vollständig funktioniert.

GTK_USE_PORTAL=1 firefox %u

Installation

Firefox ist seit Kubuntu 14.04 der vorinstallierte Standardbrowser und löste in dieser Funktion rekonq ab. Um von Anfang eine reibungslose Integration von Firefox in KDE zu gewährleisten empfiehlt sich die unter PPA beschriebene Vorgehensweise. Bei Problemen mit der optischen Integration wird man im Artikel GTK+ Anwendungen unter KDE fündig.

PPA

Bis einschließlich Kubuntu 18.04 müssen die Pakete firefox-plasma (mit KDE-Integration) und mozilla-kde-support aus einem "Personal Package Archive" (PPA) installiert werden, für neuere Ubuntu-Versionen liegen keine Pakete im PPA vor, sollten aber auch nicht mehr notwendig sein (siehe oben). Wichtig ist, dass nur beide Pakete zusammen zum gewünschten Ergebnis führen. Dazu muss zuerst folgende Paketquelle hinzugefügt [3] werden:

Adresszeile zum Hinzufügen des PPAs:

  • ppa:plasmazilla/releases

Hinweis!

Zusätzliche Fremdquellen können das System gefährden.


Ein PPA unterstützt nicht zwangsläufig alle Ubuntu-Versionen. Weitere Informationen sind der Wiki/Vorlagen/PPA/ppa.png PPA-Beschreibung des Eigentümers/Teams plasmazilla zu entnehmen.

Damit Pakete aus dem PPA genutzt werden können, müssen die Paketquellen neu eingelesen werden.

Da Ubuntu meist etwas schneller mit der Veröffentlichung neuer Firefox-Versionen ist als das plasmazilla Team wurde die Paketversion extra hoch gesetzt. Daher sollte es nicht mehr nötig sein APT mittels Apt-Pinning [4] mitzuteilen, dass die Firefox-Version aus dem plasmazilla PPA bevorzugt werden soll. Sollte das trotzdem nötig werden öffnet man die Datei /etc/apt/preferences.d/firefox-kde.pref mit einem Editor mit Root-Rechten [5] und fügt folgendes ein und speichert:

Package: firefox*
Pin: release o=LP-PPA-plasmazilla-releases
Pin-Priority: 1000

Anschließend müssen die Paketquellen erneut aktualisiert werden [4]. Um nun eine optimale Integration zu gewährleisten, sollten die Pakete mit folgendem Befehl installiert [1] werden:

sudo apt-get install --no-install-recommends firefox-plasma firefox firefox-locale-de mozilla-kde-support 

Dateien in Firefox öffnen

Das KParts Plugin 🇬🇧 (nur für KDE) ermöglicht die Darstellung von PDF-, Office- und anderer Dateitypen direkt in Firefox (sowie Chromium und Opera), die auch Konqueror direkt öffnen kann, mit Hilfe der KPart-Technologie. Für die Unterstützung aller Officedateien (DOC, DOC, XLS, PPT, ODT, ...) muss Calligra (KOffice) installiert sein. Ab Kubuntu 11.10 ist es über die offiziellen Quellen installierbar:

  • kpartsplugin (universe)

Paketliste zum Kopieren:

sudo apt-get install kpartsplugin 

Oder mit apturl installieren, Link: apt://kpartsplugin

Falls der Adobe Reader auch installiert ist, aber das KParts Plugin als PDF-Reader im Firefox (und den anderen unterstützten Browsern) genutzt werden soll, muss in /usr/lib/mozilla/plugins der Link npwrapper.nppdf.so entfernt werden. Dies muss nach jedem Update vom Adobe Reader wiederholt werden.

Diese Revision wurde am 26. März 2020 12:20 von Heinrich_Schwietering erstellt.
Die folgenden Schlagworte wurden dem Artikel zugewiesen: Firefox, kpartsplugin, KParts, KDE-Integration, KDE