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Easter Eggs

Dieser Artikel wurde für die folgenden Ubuntu-Versionen getestet:

Dieser Artikel ist größtenteils für alle Ubuntu-Versionen gültig.

Zum Verständnis dieses Artikels sind folgende Seiten hilfreich:

Inhaltsverzeichnis
  1. Easter Eggs
  2. Terminal
  3. Links

Wiki/Icons/Oxygen/face-smile.png Dieser Artikel widmet sich Programmen, die von manchen als sinnfrei bezeichnet, von anderen dagegen als Bereicherung des trockenen EDV-Alltags angesehen werden. Natürlich funktioniert Ubuntu auch ohne diese Programme, aber es soll ja auch ein Leben ohne Computer und/oder Internet möglich sein...

Ein Easter Egg ist eine versteckte, undokumentierte und amüsierende Besonderheit von Software. Einige dieser Ostereier sind auch in Ubuntu bzw. einzelnen Programmen versteckt. Daneben gibt es noch einige humorvolle Programme für Freunde der Kommandozeile.

PS: auch im Internet sind Ostereier zu finden.

Easter Eggs

GNOME 2

oldwanda.jpg wanda1.png wanda.png
Evolution von Wanda

Wanda

Wanda ist ein Fisch, der in einem Aquarium (Applet) im GNOME Panel lebt und Kommentare von sich gibt. Über den Schnellstarter Alt + F2 befreit man Wanda durch Eingabe des Befehls free the fish aus dem Aquarium. Versucht man den Fisch mit dem Mauszeiger einzufangen, flüchtet er eilig in eine andere Richtung.

Um Wanda wieder einzufangen, braucht man den folgenden Befehl [1] - sträwrov nebeirhcseg:

llallik lenap-emong 

Tödliche_GEGL_aus_dem_All.png GEGL-Panel-Eigenschaften.png
GEGL Panel

GEGL

Um das Shoot-'em-up-Spiel "Tödliche GEGL aus dem All" (ein "Space Invaders"-Klon) zu starten, den Schnellstarter Alt + F2 drücken und gegls from outer space eingeben.

Panel

Einen rechte Maustaste Rechtsklick auf das Panel ausführen und "Eigenschaften" wählen. Im neuen Fenster 3x einen rechte Maustaste Rechtsklick auf einen beliebigen Reiter ausführen, bis der neue Reiter "GEGL" erscheint.

Unity

Leider enthält Unity keine Ostereier. Wer das nicht glauben mag, drückt Alt + F2 und probiert die folgenden Befehle:

  • free the fish

  • gegls from outer space

Weitere Software

Chromium

Auch der Browser Chromium enthält Überraschungen. Folgende Adresse bringt es ans Tageslicht:

  • about:crash

Die folgende Adresse funktioniert nur mit Google Chrome und kommt nicht in die Adresszeile, sondern in das Suchfeld (mit Strg + F öffnen):

  • about:internets

./mozilla.jpg

Firefox

Die Mozilla-Entwickler haben zwei Gags aus dem Netscape Navigator übernommen. Durch die Eingabe in die Adresszeile kommen diese zum Vorschein:

  • about:robots

  • about:mozilla

Siehe auch Das Buch Mozilla.

./gimp.jpg
GIMP

GIMP

GIMP kennt nicht nur interessante Papierformate: "Datei → Neu → Vorlagen → Toilet Paper (US, 300ppi)", auch Loriot ist den Entwicklern nicht unbekannt: "Datei → Erstellen → Muster → Landkarte erstellen → Ok" (man beachte die Statuszeile). Selbst die offizielle Webpräsenz gimp.org 🇬🇧 enthält ein Gimmick: im Browser aufrufen und E + E + K eingeben.

StarWars_Galaxy.png
OpenOffice.org

Mumble

Bei Mumble kann ein Easter Egg ausgelöst werden, wenn man auf einem beliebigen Server in das Chatfenster des Root-Kanals folgendes eingibt:

Open the pod bay doors, HAL.

OpenOffice.org

In früheren OpenOffice.org war das Minispiel "Star Wars" versteckt. Um dieses zu spielen, startete man die Tabellenkalkulation Calc und gab folgendes in jeweils einer Zelle ein:

  • =game()

  • =game(“StarWars”)

LibreOffice zeigt leider nur ein schnödes #NAME? an (Quelle 🇬🇧).

Terminal

Eine kleine Liste von sinnfreien Befehlen bzw. Programmen.

Apt-build

Das Paket moo ist definitiv das unter Ubuntu am häufigsten benötigte. Soll eine extra optimierte Version installiert werden, wird das Paket mit apt-build kompiliert:

apt-build moo 

Apt-get

Wer nicht kompilieren lassen möchte, kann auch direkt installieren:

sudo apt-get moo 

Aptitude

Soll lieber aptitude verwendet werden? Kein Problem:

aptitude moo
aptitude -v moo
aptitude -vv moo
aptitude -vvv moo
aptitude -vvvv moo
aptitude -vvvvv moo
aptitude -vvvvvv moo 

Wer Minesweeper spielen möchte, benutzt die Tastenkombination Strg + T innerhalb des Programms.

Bash

Die Shell Bash liefert zwar nicht immer so klare Hinweise, aber in diesem Fall hat sie Recht:

%blow 

Cat

Wie lautet die Antwort auf die Frage "nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest"? Nein, nicht 42, der Befehl cat ermittelt es viel genauer:

cat /dev/urandom 

Beenden mit Strg + C .

Cowsay

Eine sprechende Kuh (die allerdings ihr Aussehen verändern kann). Ein Beispiel:

cowsay -p -f head-in Autsch 

Weitere Informationen sind im Artikel ASCII-Art (Abschnitt „cowsay“) zu finden. Apropos: Katzenliebhaber sollte sich unbedingt oneko anschauen.

Ddate

Viel genauer als der Befehl date ist die folgende Variante (unter Ubuntu 12.04 fehlt das Programm, 988925):

ddate 

Mehr Details sind in der Manpage und unter Diskordianismus zu finden.

Emacs

Emacs kann wirklich alles - wer das bezweifelt, probiert es einfach aus. Um Tetris oder Snake spielen: Esc + x, tetris oder snake,

ls /usr/share/emacs/23.3/lisp/play/ 

zeigt alle verfügbaren Spiele an.

Dunnet sollte man definitiv in der Konsole spielen.

emacs -batch -l dunnet 

Fortune

Kein Sprücheklopfer in der Nähe? Kein Problem, denk- oder merkwürdige Sprüche gibt es dank fortune reichlich. Von besonderem Nutzen ist insbesondere das Paket fortunes-bofh-excuses, dass die Ausreden des BOFH enthält.

./hollywood_logo.png

Hollywood

Mission impossible? - gibt es im Terminal nicht. Wer schon immer mal wissen wollte, wie echte Hacks in Szene gesetzt werden, kann das gleichnamige Programm hollywood 🇬🇧 ausprobieren. Ab Ubuntu 15.04 ist es Bestandteil der offiziellen Paketquellen und kann einfach installiert werden:

  • hollywood (universe)

Paketliste zum Kopieren:

sudo apt-get install hollywood 

Oder mit apturl installieren, Link: apt://hollywood

Ältere Ubuntu-Versionen können ein PPA 🇬🇧 nutzen. Spannend wird es dann mit der Eingabe des folgenden Befehls:

hollywood 

Pypong-Clock

Pypong-Clock ist eine grafisch animierte Uhr für die Kommandozeile.

sl.png
Steam Locomotive

Sl

Steam Locomotive 🇬🇧 ist ein kleines Gagprogramm, das eine Lokomotive anzeigt, sofern man sich beim Befehl ls vertippt hat.

  • sl (universe)

Paketliste zum Kopieren:

sudo apt-get install sl 

Oder mit apturl installieren, Link: apt://sl

Beispiel:

sl 

Um längere Züge fahren zu lassen, muss man den folgenden Befehl nutzen:

sl --help 

Tar

Falls man versucht, ein tar.gz-Archiv ohne Eingabedateien zu erstellen, wird das Anlegen von tar "feige" verweigert:

tar czf Archiv.tar.gz 

Telnet

Obwohl Telnet durch SSH abgelöst worden ist, einer der wenigen Fälle, wo es noch benötigt wird. Setzt eine bestehende Internet-Verbindung voraus:

telnet towel.blinkenlights.nl 

Siehe auch Blinkenlights.

Touch

Der Befehl touch ist insbesondere in der deutschen Übersetzung vielfältig einsetzbar:

touch /Angela 

Allerdings stehen der NSA noch ganz andere Mittel zur Verfügung.

Vim

Auch der Editor VIM enthält einige Easter Eggs. Die folgenden Befehle werden jeweils mit Esc eingeleitet und mit bestätigt:

  • :help!

  • :Ni!

  • :help 42

Mit dem unter Ubuntu vorinstallierten vim-tiny funktioniert nur der erste Befehl.

Xeyes

Das Programm xeyes wird zwar über die Kommandozeile gestartet, benötigt aber eine laufende grafische Oberfläche:

xeyes 

Beenden mit Strg + C

Achtung!

Bitte nicht bei Verfolgungswahn verwenden.

VLC.png
VLC zur Weihnachtszeit

Internet Easter Eggs

Diese Revision wurde am 28. März 2020 17:14 von Heinrich_Schwietering erstellt.
Die folgenden Schlagworte wurden dem Artikel zugewiesen: Gimmick, Community, Spiele, Bildung, Übersicht