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Discord

Dieser Artikel wurde für die folgenden Ubuntu-Versionen getestet:

Zum Verständnis dieses Artikels sind folgende Seiten hilfreich:

./logoDiscord 🇩🇪 ist eine proprietäre kostenlose VoIP-Clientanwendung der Firma Hammer and Chisel Inc., die eine Alternative zu Skype oder TeamSpeak 3 darstellt. Der Dienst kann über eine Webanwendung und über eigene Anwendung unter Windows, macOS, Linux, Android und iOS genutzt werden. Alle Daten laufen über die Server von Discord, um eine Offenlegung der IP-Adresse gegenüber anderen Nutzern zu verhindern, da dies die Gefahr eines Angriffes wie zum Beispiel eines DDoS-Angriffes birgt. Discord ist Plattform-unabhängig: Man kann mit allen Nutzern, egal ob diese über Windows, Mac, Android, iOS etc. Discord nutzen, chatten. Discord kann auf zwei Wegen genutzt werden: über einen Web-Browser (Firefox, Opera, Chrome, Chromium und darauf basierende Browser) oder über ein Programm.

Hinweis:

Sollte man ein 32-Bit-System nutzen, ist die App nicht installierbar. Dann sollte die Web-Version genutzt werden.

Installation

Discord ist nicht in offiziellen Paketquellen vorhanden. Auf der Discord Projektseite 🇬🇧 🇩🇪 kann man aber ein .deb-Paket herunterladen und dann installieren[1].

Hinweis!

Fremdpakete können das System gefährden.

Es müssen folgende Pakete installiert sein:

  • libatomic1

  • libgconf-2-4

  • libc++1 (universe)

  • gconf2-common

  • libc++abi1 (universe)

Paketliste zum Kopieren:

sudo apt-get install libatomic1 libgconf-2-4 libc++1 gconf2-common libc++abi1 

Oder mit apturl installieren, Link: apt://libatomic1,libgconf-2-4,libc++1,gconf2-common,libc++abi1

Nachdem man Discord installiert hat, kann man es im Terminal[2] mit dem Befehl

discord 

oder, da eine .desktop-Datei installiert wird, in Unity z.B. über die dash, oder unter anderen Oberflächen über die jeweiligen Starter-Menüs aufgerufen werden.

Snap

Alternativ kann Discord auch als Snap heruntergeladen werden.

sudo snap install discord 

./register

Benutzung von Discord

Wenn die App zum ersten Mal gestartet wird, erscheint ein Fenster, indem der Fortschritt der Installation eines Updates anzeigt. Nachdem man seine Benutzer-Daten eingegeben hat, kann man Discord benutzen. Man kann sich auch über die App registrieren.

Beim Start von Discord wird immer nach Updates gesucht, sollte keins gefunden werden, wird zum Hauptfenster gewechselt. Außerdem werden zufällig ausgewählte Sprüche gewählt: der auf dem Start-Fenster gezeigte Spruch ist ein Beispiel. In der Titelleiste steht immer, mit welcher Person gerade gechattet wird.

Die Bedienung ist an sich sehr einfach und schlicht gehalten worden. Wenn man das Programm startet, sich jedoch noch nicht registriert hat, kann man unten im Login-Fenster auf "Registrieren" klicken und sich registrieren. Dazu braucht man lediglich eine E-Mail Adresse. Zum Einzuloggen (falls man schon registriert ist) wird der Nutzerdaten in das Formular eingetragen.

./config1

Alternativen

Alternativen zu Discord sind zum Beispiel Skype oder TeamSpeak 3. Videotelefonie und Bildschirmübertragung beherrschen sowohl Skype als auch Discord, Sprach- und Textkanäle können sowohl bei TeamSpeak als auch Discord gruppiert werden.

Die Vorteile von Discord sind kostenlose Server, ein besserer Textchat als bei Teamspeak und eine geringere Latenz als bei Skype. Zudem sind In-Game-Overlay und Bot-Unterstützung von Haus aus integriert. Außerdem bietet Discord eine 2-Faktor Authentifizierung an.

Diese Revision wurde am 20. April 2019 02:00 von ubot erstellt.
Die folgenden Schlagworte wurden dem Artikel zugewiesen: Spiele, Kommunikation, Netzwerk, unfreie Software