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Alarm Clock

Dieser Artikel wurde für die folgenden Ubuntu-Versionen getestet:

Zum Verständnis dieses Artikels sind folgende Seiten hilfreich:

./alarmclock_logo.png Alarm Clock 🇬🇧 (früher Alarm Applet) ist ein einfach gehaltenes Programm, das über die Fähigkeiten eines simplen Weckers hinausgeht, ohne den Anwender mit unnötigen Funktionen zu überfordern. In der Praxis eine sehr nützliche Anwendung, die auf keinem Computer in der Standardinstallation fehlen sollte. Die einzige Ausnahme sind Rechner mit KDE, wo mit KTimer und KAlarm gleich zwei Weckprogramme zur Verfügung stehen.

Weitere Alternativen sind im Abschnitt Links am Ende des Artikels zu finden.

Installation

Wiki/Icons/synaptic.png

Hinweis:

Wer Ubuntu Software nutzt, sollte beachten, dass sowohl hier als auch im Ubuntu Apps Store 🇬🇧 zwei gleichnamige Programme namens "Alarm Clock" enthalten sind. In diesem Artikel geht es um "Alarm Clock - Wake up in the morning (morgens aufwachen)".

Das Programm ist in den offiziellen Paketquellen enthalten. Folgendes Paket muss installiert [1] werden:

  • alarm-clock-applet (universe)

Paketliste zum Kopieren:

sudo apt-get install alarm-clock-applet 

Oder mit apturl installieren, Link: apt://alarm-clock-applet

Bedienung

./alarmclock_triggered.png Bei Ubuntu-Varianten mit einem Anwendungsmenü erfolgt der Programmstart [3] über den Menü-Eintrag "Zubehör → Alarm Clock".

./alarmclock_wecker.png ./alarmclock_stoppuhr.png
Wecker Stoppuhr

Beim ersten Programmstart kann gleich ein Alarm gesetzt werden. Das Programm kennt zwei Arten von Weckfunktionen:

  • ./alarmclock_logo.png "Wecker" - zählt herunter, wieviel Zeit noch bis zu einem definierten Zeitpunkt bleibt (klassische Eieruhr). Zusätzlich kann eine Wiederholung gesetzt werden (für welchen Wochentag soll die Wiederholung gelten?).

  • ./alarmclock_timer.png "Stoppuhr" - zählt hoch, wieviel Zeit seit einem bestimmten Ereignis vergangen ist (wann sind die Nudeln fertig?)

Die akustische Erinnerung erfolgt entweder durch das Abspielen einer selbst festgelegten Audiodatei (beispielsweise aus /usr/share/sounds/) oder den Start des Lieblings-Audio-Players. Da es durchaus passieren kann, dass die Audioausgabe dummerweise gerade stummgeschaltet ist, wird zusätzlich der Benachrichtigungsdienst genutzt, um eine optische Anzeige auszugeben.

Nach dem Einstellen eines oder mehrere Alarme minimiert sich Alarm Clock in das Panel. Die weitere Benutzung erfolgt über einen Linksklick linke Maustaste auf das Panelsymbol. Alarme können z.B. unterbrochen und auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden (Schlummern).

Einstellungen

./alarmclock_applet.png Auch die Programmeinstellungen sind über einen Linksklick linke Maustaste auf das Panelsymbol zu erreichen. Dazu zählen derzeit nur der automatische Start nach der grafischen Anmeldung und eine Countdown-Anzeige. Die Konfiguration wird im Ordner ~/.gconf/apps/alarm-clock/ im Homeverzeichnis gespeichert. Möchte man Änderungen ohne das Programm selbst durchführen, hilft der Konfigurationseditor gconf-editor weiter. Achtung: Unity und GNOME 3 verwenden den Nachfolger dconf-editor, der ungeeignet ist.

Problembehebung

Warntöne

Obwohl jeder auf unterschiedliche Geräusche reagiert, fehlen meistens interessante Audiodateien. Der Idealfall sind lizenzfreie Stücke im OGG-Format. Entsprechende Quellen solcher Dateien können über die engl. Wikipedia nachgeschlagen werden. Aber auch andere Formate sind kein Problem, wenn man die passenden Codecs installiert hat.

In den offiziellen Paketquellen enthalten ist das folgende Paket:

  • sound-icons (bis 16.04 in universe, danach in main)

Paketliste zum Kopieren:

sudo apt-get install sound-icons 

Oder mit apturl installieren, Link: apt://sound-icons

Nach der Installation findet man die Soundclips im Ordner /usr/share/sounds/sound-icons/.

Diese Revision wurde am 24. April 2019 23:10 von Beforge erstellt.
Die folgenden Schlagworte wurden dem Artikel zugewiesen: Büro, Audio, Desktop