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Dieser Artikel wurde für die folgenden Ubuntu-Versionen getestet:

Zum Verständnis dieses Artikels sind folgende Seiten hilfreich:

In diesem Artikel werden die Bedienung und die verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten von VirtualBox näher erläutert. Sind die unter Installation genannten Installationsschritte und Nacharbeiten erfolgreich durchgeführt, lässt sich VirtualBox über einen neuen Eintrag im Menü "Anwendungen -> Systemwerkzeuge -> Sun VirtualBox, bzw. Oracle VM VirtualBox" starten.

Hinweis:

Bei manchen Rechnern ist standardmäßig die Virtualisierungsunterstützung der CPU deaktiviert. Eine entsprechende Option ist im BIOS zu finden und muss aktiviert sein.

Eine virtuelle Maschine erstellen

./starten.png Zuerst klickt man im Virtualbox-Hauptfenster auf die "Neu"-Schaltfläche. Es öffnet sich ein neues Dialogfenster, in dem man nach einem Klick auf "Weiter" einen Namen für die Maschine eingeben muss. Unter "Betriebssystem" sollte das Betriebssystem angegeben werden, Virtualbox setzt damit einige Voreinstellungen. Als nächstes muss man der virtuellen Maschine über einen Schieberegler Arbeitsspeicher zuweisen. Dabei sollte man mindestens so viel Arbeitsspeicher einstellen, wie das Gastsystem benötigt, allerdings sollte man es auch nicht übertreiben, damit das Hostsystem noch flüssig läuft. Die Hälfte des Physikalischen (eigenen) Arbeitsspeichers sollte als Obergrenze gelten. Nun soll das Gastsystem eine Festplatte bekommen. Dazu gibt es die Möglichkeit, entweder eine existierende (virtuelle) Festplatte einzubinden oder eine neue zu erstellen (siehe Virtuelle Festplatten einrichten). Nach zwei Klicks auf "Weiter" und "Abschließen" ist dann auch die virtuelle Maschine vorhanden.

Virtuelle Festplatten einrichten

./Festplatten.png Bei einem Klick auf "Neu" öffnet sich ein weiterer Dialog, in dem man die Festplatte einrichtet. Es ist zwischen dynamisch wachsender und fester Größe zu wechseln. Bei fester Größe ist das Image so groß wie die Maximalgröße der Virtuellen Festplatte, bei dynamischer Größe ist das Image nur so groß, wie weit die virtuelle Festplatte tatsächlich gefüllt ist. In der Regel ist dies die bevorzugte Wahl, da so weniger und nur "genutzter" Platz auf der realen Festplatte belegt wird. Der Nachteil daran ist ein erhöhter "Overhead", da dynamisch die Platte immer wieder bei Bedarf vergrößert bzw. verkleinert werden muss. Es gilt also abzuwägen, was wichtiger ist: Festplattenplatz oder Rechenleistung. Nach einem Klick auf "Weiter" muss man noch die Festplattengröße einstellen, wobei man sich nach seinem eigenen Plattenplatz und dem Bedarf des Gastsystems richten sollte. Noch ein Klick auf "Weiter" und "Abschließen" und die neue Festplatte ist eingerichtet.

Hinweis:

Um einen deutlichen Leistungsverlust mit virtuellen Windows-Betriebssystemen zu vermeiden, installiert man am besten diese immer auf einer ext2/3/4-Partition. Das Installieren und Betreiben einer virtuellen Maschine auf einer NTFS-Partition ist möglich, aber nicht empfohlen.

Speicherort für Dateien festlegen

Falls man den Ort für die Speicherung der von VirtualBox erzeugten Dateien ändern möchte (diese können für eine einzige virtuelle Maschine schnell mehrere Gigabyte betragen), sollte man als erstes unter "Datei -> Globale Einstellungen -> Allgemein -> Voreingestellte Ordner" die Pfadangaben für "VDI-Dateien" und "Maschinen" ändern. Sinnvollerweise sollte man vorher entweder Backups der zu ändernden Dateien anlegen oder in der VirtualBox-Hauptanwendung unter dem Menüpunkt "Datei" den Eintrag "Appliance exportieren" auswählen. Geht etwas schief, kann man den letzten Zustand der VM damit wieder herstellen.

Möchte man das Verzeichniss der Image- und Snapshot-Dateien ändern, so muss man in der Datei ~/.VirtualBox/VirtualBox.xml mit einem Editor die Zeile:

<MachineEntry uuid="{aaaaaaaa-bbbb-cccc-dddd-eeeeeeeeeeee}" src="/-> Pfad zur vbox-Datei"/>

ändern. Dann in der dazugehörigen .vbox-Datei im gleichen Ordner den Abschnitt "Hardisks" in der Zeile:

<HardDisk uuid="{aaaaaaaa-bbbb-cccc-dddd-eeeeeeeeeeee}" location="/-> Pfad zur *.vdi" format="VDI" type="Normal"/>

den neuen Pfad zur .vdi bzw. .vdmk... sowohl für die Image-Datei als auch die Snapshot-Datei(en) anpassen.

CD/DVD-ROM einrichten

Ab VirtualBox 4.x

./CD-DVD-ROM.png Um die Einstellungen für CD/DVD-ROM zu verändern, klickt man innerhalb des VB-Hauptfensters im Teil-Fenster "Details" auf den Punkt "Massenspeicher". Für diese Aktion muss die betreffende virtuelle Maschine ausgeschaltet sein!

Hinweis:

Sollte es an dieser Stelle zu einer Fehlermeldung kommen, siehe unter Problembehebung USB Proxy Service.

Es öffnet sich ein neues Fenster, in dem die Einstellungen für Massenspeicher ausgewählt sind. In der mittigen Spalte klickt man nun auf das ./CD-DVD-ROM.png-Symbol.

Man kann entweder das CD/DVD-Laufwerk des Hostsystems einbinden (empfohlen) oder ein CD/DVD-Image als CD/DVD-Laufwerk einbinden.

Um das CD/DVD-Laufwerk des Hostsystems zu benutzen, klickt man in der rechten Spalte auf das ./CD-DVD-ROM.png-Symbol. Im sich jetzt öffnenden Menü klickt man nun auf das passende Hostlaufwerk. Um aus der virtuellen Maschine heraus einen Brenner oder eine Audio-CD nutzen zu können, muss die Option "Passthrough aktivieren" ausgewählt werden.

Alternativ kann auch ein CD/DVD-Image als CD/DVD-Laufwerk eingebunden werden. Hierfür klickt man in der rechten Spalte auf das ./CD-DVD-ROM.png-Symbol. Im sich jetzt öffnenden Menü klickt man nun auf die Option "Datei für virtuelles CD/DVD-Rom-Medium auswählen". Im sich dann öffnenden Datei-Manager kann man ein ISO-Image auswählen.

Hinweis:

In der rechten Spalte unten gibt es bei "Angeschlossen an:" zunächst keine Veränderung. Erst wenn man das "Massenspeicher"-Fenster mit Klick auf "OK" rechts unten schließt und es danach wieder öffnet erscheint die richtige Angabe.

Im laufenden Betrieb einer virtuellen Maschine lassen sich Einstellungen mit einem Rechtsklick auf das CD-Symbol am unteren Rand des Fensters verändern.

VirtualBox 3.x

./CD-DVD-ROM.png Um die Einstellungen für CD/DVD-ROM zu verändern, wählt man innerhalb des VB-Haupt-Fensters im Teil-Fenster "Details" den Punkt "CD/DVD-ROM" aus. Für diese Aktion muss die betreffende virtuelle Maschine ausgeschaltet sein!

Hinweis:

Sollte es an dieser Stelle zu einer Fehlermeldung kommen, siehe unter Problembehebung USB Proxy Service.

Es öffnet sich ein neues Fenster, in dem die Einstellungen für CD/DVD-Laufwerke ausgewählt sind. Um ein CD/DVD-Laufwerk überhaupt nutzen zu können, muss man zuerst "CD/DVD-Laufwerk" aktivieren (Kreuzchen setzen). Man kann entweder das CD/DVD-Laufwerk des Hostsystems einbinden (empfohlen) oder ein CD/DVD-Image als CD/DVD-Laufwerk einbinden.

Um das CD/DVD-Laufwerk des Hostsystems zu benutzen, aktiviert man "CD/DVD-Laufwerk des Hosts". Falls mehrere Laufwerke zur Verfügung stehen, kann man im nebenstehenden Auswahlmenü das gewünschte Laufwerk auswählen. Um aus der virtuellen Maschine heraus einen Brenner oder eine Audio-CD nutzen zu können, muss die Option "Passthrough aktivieren" ausgewählt werden.

Alternativ kann auch ein CD/DVD-Image als CD/DVD-Laufwerk eingebunden werden. Hierfür aktiviert man "ISO-Abbild" (Punkt setzen). Jetzt lässt sich in dem Auswahlmenü unter "ISO-Abbild" ein ISO-Image auswählen. Mit dem nebenstehenden Ordnersymbol kann man ein neues ISO-Image zu der Auswahl hinzufügen.

Im laufenden Betrieb einer virtuellen Maschine lassen sich Einstellungen mit einem Rechtsklick auf das CD-Symbol am unteren Rand des Fensters verändern.

USB-Geräte verwenden

Hinweis:

Obwohl VirtualBox einen Großteil der USB-Geräte unterstützt, kann es bei speziellen Geräten wie Hardlocks, Handys, PDAs etc. zu Problemen kommen.

Es ist möglich, fast alle Arten von USB-Geräten in die VirtualBox "durchzuleiten". Bei neueren Versionen von VirtualBox, mindestens aber seit der Version 1.4.0, werden die USB-Devices automatisch erkannt. Allerdings müssen der Gruppe "vboxusers" noch die nötigen Rechte zur Nutzung von USB-Geräten übertragen werden:

Ab Ubuntu 10.04 mit VirtualBox 4.0

Andere Kombinationen sind nicht getestet. Zunächst wird ein Verzeichnis angelegt:

sudo mkdir /mnt/vm-usb 

Als nächstes wird die Zahl (ID) der Gruppe vboxusers benötigt. Diese GID lässt sich im Terminal mit dem Befehl

id 

herausfinden. Mit einem Editor mit Root-Rechten wird die Datei /etc/fstab bearbeitet und folgendes am Ende der Datei eingefügt:

# usb nach virtualbox durchschleifen
none /mnt/vm-usb usbfs noauto,devgid=GID,devmode=664 0 0

Wenn z.B. Scanner trotzdem nicht erkannt werden, kann es hilfreich sein, bei den Einstellungen zu USB-Geräten im VirtualBox-Fenster zur jeweiligen "Maschine" einen leeren USB-Filter anzulegen: gewünschte Maschine wählen, Option "Ändern -> USB -> Schaltfläche 'Leeren Filter hinzufügen'/ Einfg "). Im Gast sollte dann der Scanner erkannt werden.

Ab Ubuntu 10.04

Man muss nur die Datei /etc/udev/rules.d/10-vboxdrv.rules in einem Editor [3] mit Root-Rechten öffnen und das letzte MODE="0664" in MODE="0666" ändern:

SUBSYSTEM==”usb”, ENV{DEVTYPE}==”usb_device”, GROUP=”vboxusers”, MODE=”0666

Hinweis:

Falls in der besagten Datei keine solche Zeile steht, gibt es dort auch nichts zu editieren!

Wenn z.B. Scanner trotzdem nicht erkannt werden, kann es hilfreich sein, bei den Einstellungen zu USB-Geräten im VirtualBox-Fenster zur jeweiligen "Maschine" einen leeren USB-Filter anzulegen: gewünschte Maschine wählen, Option "Ändern -> USB -> Schaltfläche 'Leeren Filter hinzufügen'/ Einfg "). Im Gast sollte dann der Scanner erkannt werden.

Aktivierung von USB durch Hinzufügen des Benutzer zur Gruppe vboxusers, z.B. Ubuntu 13.10 mit VirtualBox 4.3.6

Damit USB-Geräte mit VirtualBox verwendet werden können, muss man seinen Benutzer mit folgendem Befehl der Gruppe vboxusers hinzufügen:

sudo usermod -aG vboxusers BENUTZERNAME 

BENUTZERNAME muss durch den eigenen Benutzernamen ersetzt werden.

Hinweis:

Damit die Zuordnung des Benutzers zur vboxusers Gruppe aktiv wird, muss dieser sich einmal komplett aus- und wieder einloggen. Anschließend in der VirtualBox im gestarteten Gastsystem mit der rechten Maustaste auf das USB-Zeichen klicken und die Geräte werden angezeigt. Mit Linksklick können die zur Durchleitung gewünschten Geräte angehakt werden.

Benutzung

Ein System in der virtuellen Maschine installieren

Um ein virtuelles System zu starten, muss es zuerst auf der virtuellen Maschine installiert werden. Zur Installation wird ein Installationsmedium für das Gastsystem benötigt, also entweder CDs, DVDs oder Disketten. Es ist auch problemlos möglich, ISO-Images einzubinden, so dass heruntergeladene Systeme (vor allem Linux-Distributionen) nicht erst auf CD/DVD gebrannt werden müssen. Alternativ ist es natürlich auch möglich, Live-Systeme zu benutzen.

Zur Installation des Gastsystems wählt man zunächst eine zuvor erstellte virtuelle Maschine aus (siehe Eine virtuelle Maschine erstellen) und bindet das Installationsmedium ein (siehe Laufwerk CD/DVD-ROM einrichten). Danach verlässt man die Konfiguration und klickt auf "Starten". Die virtuelle Maschine startet mit dem Installationsmedium bzw. Live-System und verhält sich so wie ein Computer, der von diesem Medium bootet. Nun kann man zum Beispiel das Windows-Setup von CD starten und damit Windows auf der virtuellen Maschine installieren.

Hinweis:

Es kann sein, dass während der Installation des Gastsystems Maus und Tastatur des Hostsystems im Gastsystem-Fenster "gefangen" sind. Mit der rechten Strg -Taste (Voreinstellung für "Host-Taste") werden Maus und Tastatur aus dem Gastsystem wieder frei gegeben.

Sollte die Maus während der Installation im Gastsystem-Fenster (noch) nicht funktionieren, muss man sich mit der Tastatur behelfen (Tabulator, Alt- und Cursor-Tasten usw.). Nach erfolgreicher Installation kann man die Maus für das Gastsystem dann über die Gasterweiterungen aktivieren.

VirtualBox mittels Terminal starten

Ein installiertes Gastsystem lässt sich nicht nur über die grafische Oberfläche von VirtualBox, sondern auch direkt mit einem Terminal Befehl starten. Der Befehl dafür lautet:

VBoxManage startvm NAME_DES_GASTSYSTEMS 

VirtualBox im Vollbildmodus starten

Ein Gastsystem kann mit folgendem Befehl direkt im Vollbildmodus gestartet werden:

VirtualBox --startvm NAME_DES_GASTSYSTEMS --fullscreen 

Gasterweiterungen

Die Installation von Gasterweiterungen im Gastsystem ermöglicht eine "fließendere" Einbindung des Gastsystems in das Hostsystem. So erhält man unter anderem die Möglichkeit, den Mauszeiger direkt von einem System zum anderen zu bewegen oder aus dem einen System zu kopieren und ins Andere einzufügen (Copy&Paste). Außerdem lassen sich in Linux-Gastsystemen höhere Auflösungen als 1024x768 aktivieren.

Die Gasterweiterungen sind für Linux- und Windows-Gastsysteme verfügbar. Bei einem Ubuntu-Gast bis 12.04 können die Gasterweiterungen über die Paketverwaltung installiert werden:

  • virtualbox-ose-guest-x11

Wiki/Vorlagen/Installbutton/button.png mit apturl

Paketliste zum Kopieren:

sudo apt-get install virtualbox-ose-guest-x11 

sudo aptitude install virtualbox-ose-guest-x11 

Ab 12.10:

  • virtualbox-guest-x11

Wiki/Vorlagen/Installbutton/button.png mit apturl

Paketliste zum Kopieren:

sudo apt-get install virtualbox-guest-x11 

sudo aptitude install virtualbox-guest-x11 

Wenn die Gasterweiterungen aus dem Paket nicht mit der Virtualbox-Version des Hosts kompatibel sind, wird die 3D-Beschleunigung deaktiviert. Jedoch ist auch die Installation von Hand relativ einfach:

ISO-Image einbinden

Am leichtesten geht dies über das Menü der gestarteten virtuellen Maschine: "Geräte -> Gasterweiterungen installieren..." installieren. Dieser Dialog bietet auch an die Erweiterungen herunterzuladen, wenn die sich noch nicht auf dem Gastsystem befinden. Bei der Open-Source-Variante von VirtualBox muss das ISO-Image für die Installation der Gasterweiterungen erst eingebunden werden. Das Image liegt nach dem herunterladen unter /usr/share/virtualbox/VBoxGuestAdditions.iso bzw. ~/.VirtualBox/VBoxGuestAdditions.iso und kann über den Reiter "Details" der jeweiligen virtuellen Maschine eingebunden werden (siehe CD/DVD-ROM einrichten).

Hinweis:

Ein eingebundenes ISO-Image verdrängt ein eventuell vorher eingebunden gewesenes CD/DVD-Laufwerk. Möchte man dieses nach der Installation der Gasterweiterungen wieder nutzen, so muss man es erneut einbinden, siehe dazu eventuell den Abschnitt CD/DVD-ROM einrichten.

Anschließend lässt sich im Gastsystem von diesem Image aus das Setup-Programm für die Gasterweiterungen starten. Wie dies geht, erfährt man im Folgenden.

Linux als Gastsystem

Hier wird davon ausgegangen, dass ein Ubuntu-System Gast ist. Wird ein anderes System eingesetzt, müssen die Befehle unter Umständen leicht variiert werden. Damit die passenden Kernelmodule erzeugt werden können, wird folgendes Paket benötigt:

  • build-essential

Wiki/Vorlagen/Installbutton/button.png mit apturl

Paketliste zum Kopieren:

sudo apt-get install build-essential 

sudo aptitude install build-essential 

Außerdem wird das Paket linux-headers passend zur eigenen Kernel-Version und -Architektur (-generic, -386, -generic-pae usw.) benötigt. Dieses Paket lässt sich über den folgenden Befehl installieren:

sudo apt-get install linux-headers-$(uname -r) 

Wenn die CD nicht automatisch gemountet wird, muss dies manuell nachholen:

mount /dev/cdrom /media/cdrom 

Danach wechselt man in einem geöffneten Terminal zum CD-Laufwerk und startet die automatische Installation eines Kernelmoduls. Seit VirtualBox 2.0 lassen sich innerhalb von VirtualBox auch 64-bit-Systeme installieren, daher muss man hier unterscheiden, welche Gasterweiterungen installiert werden sollen.

VirtualBox 4.x und 1.6.x

sudo sh /Pfad zur Datei/VBoxLinuxAdditions.run 
VirtualBox 2.x / VirtualBox 3.x

sudo sh /Pfad zur Datei/VBoxLinuxAdditions-x86.run     # für ein virtuelles 32-bit-Linux
sudo sh /Pfad zur Datei/VBoxLinuxAdditions-amd64.run   # für ein virtuelles 64-bit-Linux 

Der Installer erstellt daraufhin automatisch ein Kernelmodul und richtet es ein. Ein Neustart ist notwendig, um die Installation abzuschließen.

Hinweis:

Beim Vollbildmodus, der durch die Gasterweiterungen möglich wird, kann es zu Problemen kommen, für die es keine allgemein gültige Lösung gibt.

Nach einem Kernelupdate des Gastsystems müssen die Gasterweiterungen noch einmal installiert werden, sofern im Linux-Gast kein DKMS installiert ist.

Windows als Gastsystem

Hat man Windows als Gastsystem, öffnet man zuerst das ISO-Image mit den Gasterweiterungen, z.B. über den Windows-Explorer oder über den "Arbeitsplatz". Normalerweise sollte das Setup-Programm für die Gasterweiterungen dann automatisch starten, ansonsten führt man das Installationsprogramm VBoxGuestAdditions.exe aus. Alternativ kann man dazu auch den Menüpunkt "Geräte -> Gasterweiterungen installieren..." im Fenster der gestarteten virtuellen Maschine benutzen.

Nach dem Ausführen des Setups für die Gasterweiterungen ist ein Neustart von Windows notwendig, um die Installation abzuschließen. Danach sollte z.B. die Maus sowohl im Hostsystem (Ubuntu-Fenster) als auch im Gastsystem (Windows-Fenster) funktionieren.

Aktivieren der D3D-Beschleunigung

Hinweis:

Die D3D-Unterstützung von VirtualBox für Windows-Gastsysteme ist bisher noch experimentell, das Spielen aktueller Spiele ist daher stark eingeschränkt bis nicht möglich.

Um bei VirtualBox 3.x die D3D-Beschleunigung zu aktivieren, ist es notwendig, die Gasterweiterungen im abgesicherten Modus von Windows als Gastsystem zu installieren. Durch das Deaktivieren des SFCs können die entsprechenden D3D-Dateien d3d8.dll und d3d9.dll überschrieben werden, allerdings mit extrem alten Versionen (dxdiag.exe ausführen!).

Will man das rückgängig machen, reicht es nicht, DirectX neu zu installieren, die Files liegen gepackt auf der XP-CD:

  • \I386\D3D8.DL_

  • \I386\d3d9.dl_

Entpacken, z.B. mit 7-zip, und nach \system32 kopieren!

Sicherungspunkte

./Sicherungspunkte.png VirtualBox bietet die Möglichkeit, Sicherungspunkte (also "Momentaufnahmen") einer virtuellen Maschine zu speichern. Sicherungspunkte sind dann sinnvoll, wenn man in der virtuellen Maschine etwas ausprobieren will, was u.U. zum Totalabsturz des Betriebssystems führen kann (z.B. experimenteller Treiber, neue Software im frühen Beta-Stadium etc.). Erstellt man vorher einen Sicherungspunkt, kann man jederzeit ohne Neuinstallation zu diesem Punkt zurückkehren, alle nach dem Sicherungspunkt gemachten Änderungen "sind weg". Bei einem Produktivsystem könnte man den Sicherungspunkt auch als Backup betrachten.

Um einen Sicherungspunkt zu erstellen, muss die virtuelle Maschine zuerst abgeschaltet werden. Im Verwaltungsfenster von VirtualBox klickt man auf den Reiter "Sicherungspunkt" und anschließend auf den Knopf mit dem Fotoapparatsymbol. Im Reiter "Sicherungspunkt" kann man beliebig viele Sicherungspunkte verwalten, wobei immer nur die Sicherungspunkte für die aktuell ausgewählte Maschine angezeigt werden. Außerdem ist zu beachten, dass man nur zum letzten Sicherungspunkt zurück kehren kann. Möchte man zu einem früheren Sicherungspunkt zurück kehren, müssen gegebenenfalls (mit Ausnahme des zweitletzten Sicherungspunkts) alle später erstellten zuerst gelöscht werden und gehen dadurch unwiderbringlich verloren.

Sicherungspunkte belegen relativ viel zusätzlichen Speicherplatz auf der Festplatte des Hostsystems und sind nicht im vorgegebenen Speicherplatz-Rahmen für das Gastsystem inbegriffen. Angenommen der Festplattenspeicher einer Virtuellen Maschine wird z.B. auf 10 GB festgelegt, kann der Speicherbedarf auf dem Hostsystem durch die zusätzlichen Sicherungspunkte über diese 10 GiB hinauslaufen. Unter MS-Host-Betriebssystemen kann das u.a. mit TreeSize Free Zip Portable {en} überprüft werden. VirtualBox besitzt allerdings einen Schutzmechanismus, welcher bei fehlendem Festspeicherplatz des Hostsystems den aktuellen Zustand des Gastsystems einfriert. In den meisten Fällen informiert das Hostsystem den Anwender über den ungenügenden Platz auf der Festplatte/Datenträger. Ein Datenverlust innerhalb des Gastsystems kann aber in diesem Szenario nicht ausgeschlossen werden.

Hinweis:

Der Umgang mit Snapshots ist nicht intuitiv. Möchte man z.B. Sicherungspunkte löschen, um eine virtuelle Maschine wieder in einer VDI-Datei zu haben und sie einfach auf einen anderen Rechner transportieren zu können, sollte man erst folgenden Blogeintrag lesen: Cloning and copying VirtualBox virtual machines {en}

Achtung!

Sicherungspunkte bzw. Schnappschüsse eines Systemzustandes der Gastsysteme sind nicht kompatibel zwischen den verschiedenen Versionen von VirtualBox. Vor einer Aktualisierung z.B. von VirtualBox 1.5.0 auf 1.5.6 sollten alle Sicherungspunkte aller benutzten virtuellen Maschinen gelöscht werden. Bei diesem "Löschvorgang" werden die durch den Schnappschuss aufgenommenen Änderungen rückgängig gemacht (Merge). Dieser Vorgang des Zusammenführens/Mergens ist vom Zeitaufwand abhängig von der Menge der verwendeten Sicherungspunkte. D.h. viele Sicherungspunkte = lange Dauer beim Zusammenführen/Zurücksetzen. Wird dieses Zusammenführen unterlassen, kann es zu unerklärlichen Fehlfunktionen unter der aktualisierten Version kommen.

Wird Windows Vista als Hostsystem benutzt, lassen sich die virtuellen Maschinen nicht mehr starten. Auch bei der Wiederverwendung (Rollback) der älteren Version (z.B. VirtualBox 1.5.0) sind die virtuellen Maschinen nicht mehr verwendbar. In diesem Fall müssen die virtuellen Maschinen neu angelegt bzw. installiert werden.

Virtuelle Maschinen klonen

Das Klonen (1:1 Kopie) einer virtuellen Maschine kann hilfreich sein, wenn man ein Backup der kompletten Maschine oder einen einen bestimmten Installationsstand als Vorlage haben möchte. Zu beachten ist, dass sich der Speicherort der VMs ab Version 4.x geändert hat!

Hinweis:

Das Kopieren sollte unbedingt nur mit dem Befehl VBoxManage clonehd erfolgen! VirtualBox markiert nämlich jedes Festplatten-Abbild bzw. jede virtuelle Maschine mit einer unique identity number (UUID) (welche innerhalb des Abbildes gespeichert wird) und weigert sich, mit zwei Abbildern zu arbeiten die die selbe UUID haben. Falls man vergeblich versucht hat, ein Festplatten-Abbild zu reimportieren das auf normale Weise kopiert worden war, dann kann man mittels VBoxManage clonehd ein zweites Abbild erstellen und dieses stattdessen importieren.

Hinweis:

Hat die zu klonende Maschine Sicherungspunkte, so wird nur der älteste Sicherungspunkt als Klonvorlage verwendet. Eventuell müssen deshalb vorhandene Sicherungspunkte zuvor zusammengefasst werden. Die virtuelle Maschine muss vor dem Klonen ausgeschaltet werden, um einen konsistenten Zustand zu garantieren.

Virtualbox bis 3.x

Unter Virtualbox-Versionen bis 3.x lässt sich mit dem Befehl

VBoxManage clonehd ~/.VirtualBox/VDI/VM.vdi ~/.VirtualBox/VDI/VM_backup.vdi 

die virtuelle Festplatte VM.vdi in VM_backup.vdi klonen.

Leerzeichen im Dateinamen müssen mit einem vorangestellten Rückstrich (\) maskiert ("escaped") werden, z.B. windows xp.vdi als

windows\ xp.vdi

Nun kann man eine neue virtuelle Maschine anlegen und ihr die virtuelle Festplatte VM_backup.vdi zuweisen.

Virtualbox ab 4.x

Ab VirtualBox 4.0 ist der Standard-Speicherort für virtuelle Maschinen ~/VirtualBox VMs, deswegen muss man diesen Befehl zum Klonen verwenden:

VBoxManage clonehd ~/VirtualBox\ VMs/NAME_DER_VM/NAME_DER_VM.vdi ~/VirtualBox\ VMs/NAME_DER_VM/NAME_DER_VM_backup.vdi 

Hinweis:

Bei Linux-Gastsystemen kann es sein, dass das Booten fehlschlägt, weil sich durch das Klonen die UUID der Boot-Festplatte geändert hat.

Deren UUID erfährt man durch z.B.:

VBoxManage showhdinfo ~/.VirtualBox/VDI/VM_backup.vdi 

bzw.

VBoxManage showhdinfo ~/VirtualBox\ VMs/NAME_DER_VM/NAME_DER_VM_backup.vdi 

und kann damit dann die entsprechenden Konfigurations-Dateien in den Bootmanagern GRUB2 bzw. GRUB anpassen.

Gemeinsame Ordner erstellen

Hinweis:

Diese Funktion benötigt installierte Gasterweiterungen.

./Gemeinsame_Ordner.png

Mittels grafischer Oberfläche

Seit Version 1.4.0 ist die Einrichtung gemeinsamer Ordner sehr einfach über die grafische Oberfläche möglich. Über "Geräte" und anschließend "Gemeinsame Ordner" lässt sich in einem eigenen Fenster über Ordnernavigation der gewünschte Ordner ganz leicht auswählen (dabei bitte die Check-Boxen "Automatisch einbinden" sowie "Permanent erzeugen" anklicken). Nach dieser Auswahl wird der Ordner jedoch noch nicht in dem Gastsystem angezeigt.

Vom Standpunkt des Gastsystems sind gemeinsame Ordner Netzwerkfreigaben. Neben den unten beschriebenen Methoden können sie deshalb auch wie solche eingebunden werden. Dies ist unter Samba beschrieben.

Inzwischen werden die Ordner automatisch unter /media eingebunden. Allerdings kann hierauf nur mit Root-Rechten zugegriffen werden. Um auch als normaler Nutzer darauf zugreifen zu können, muss einfach folgender Befehl ausgeführt werden:

sudo usermod -aG vboxsf BENUTZERNAME 

BENUTZERNAME ist durch den eigenen Benutzernamen zu ersetzen.

Mittels Terminal

Alternativ kann man einen gemeinsamen Ordner auch in einem Terminal erstellen. Man öffnet im Hostsystem ein Terminal [1] und gibt folgende Befehlszeile ein.

VBoxManage sharedfolder add VMNAME -name NAME -hostpath HOSTPATH 

Für VMNAME setzt man den Namen der verwendeten virtuellen Maschine ein (z.B. Xubuntu), für NAME setzt man einen Namen ein, unter dem man den Ordner im Gastsystem ansprechen will (z.B. shared), und für HOSTPATH setzt man den Ordner des Host-Systems ein, den man teilen will (z.B. /tmp). Anschließend startet man das Gastsystem und bindet den Ordner nach der folgenden Anleitung ein... :

... anderes Linux als Gastsystem

Um einen geteilten Ordner mit Linux als Gastsystem zu verwenden, erstellt man ihn wie oben angegeben. Anschließend öffnet man im Gastsystem ein Terminal [1] und bindet den Ordner mit

mount -t vboxsf [-o OPTIONS] NAME MOUNTPOINT 

ein. Die Verwendung von [-o OPTIONS] ist nicht unbedingt notwendig. Für NAME setzt man den Ordnernamen ein, den man bei der Einrichtung des geteilten Ordners angegeben hat (Beispiel von oben shared). Sollte im Vista-Host-System der Ordner Öffentlich bzw. C:\Users\Public verwendet werden, ist NAME durch Public zu ersetzen. Sollte im XP-Host-System der Ordner C:\Dokumente und Einstellungen\All Users verwendet werden, ist NAME durch All Users zu ersetzen. Bei NAME muss also nicht der komplette C:\Users\Public bzw. C:\Dokumente und Einstellungen\All Users Pfad eingetragen werden.

Bei MOUNTPOINT gibt man an, wo der Ordner eingehängt werden soll (z.B. /mnt/shared/). Dabei ist der vollständige Ordnerpfad einzutragen. Dieser Ordner muss vor dem Einbinden erstellt werden.

Dabei muss beachtet werden, dass, wenn Ubuntu das Gastsystem ist, der in den Einstellungen festgelegte Name nicht der selbe sein darf wie der Name des gemeinsamen Ordners auf dem Gastsystem.

Möchte man den gemeinsamen Ordner dauerhaft automatisch einbinden, so erledigt man das , indem man obigen Mount-Befehl in die rc.local einträgt.

... Windows 2000/XP/Vista/7 als Gastsystem

Im neu installierten Windows müssen zunächst die bereitgestellten Gasterweiterungen installiert werden. Nach einem Neustart des Gastsystems gelangt man über "Start -> Alle Programme -> Zubehör -> Eingabeaufforderung" oder " Windows + R -> "cmd" eingeben -> OK" in die Konsole von Windows.

Im nächsten Schritt gibt man Folgendes ein:

net use x: \\vboxsvr\ORDNERNAME 

Mit dem Befehl exit schließt man danach die Windows-Konsole wieder. Nun sollte im Arbeitsplatz ein Netzwerkordner erscheinen, der sich editieren lässt. Falls das nicht klappen sollte, kann man Folgendes alternativ versuchen:

net use \\vboxsvr\ORDNERNAME 

Statt ORDNERNAME wird hier der Name, der zuvor in VB unter "Gemeinsame Ordner -> Ordner hinzufügen" im Feld "Ordner-Name" angegeben wurde, eingetragen. Es ist nicht der Pfad gemeint, der im Linux-Gastsystem zum gemeinsamen Ordner führt (z.B. /mnt/shared/).

Sollte es zu Problemen kommen, ist es möglich - sofern in VirtualBox der gemeinsame Ordner eingestellt ist - über den Assistenten ("Explorer -> Extras -> Netzlaufwerk verbinden...") den richtigen Ordner zu finden ("Durchsuchen").

Gemeinsame Ordner - Alternativen

Anstatt die Funktion "Gemeinsame Ordner" aus den Gasterweiterungen zu nutzen, gibt es folgende Alternativen, um Daten zwischen Host und Gast auszutauschen.

  • Auf dem Host wird ein Samba-Server installiert und Freigaben für bestimmte Ordner konfiguriert. Auf dem Gast werden diese Freigaben einfach per Netzlaufwerk/smb gemountet/eingebunden.

Tastenkombinationen

Um die Bedienung von VirtualBox und insbesondere der virtuellen Maschinen zu erleichtern, sind Tastenkombinationen mit der Host-Taste definiert. Diese kann über die Globalen Einstellungen geändert werden.

Tastenkombinationen
TastenkombinationErklärung
Strg rechts Host-Taste
Strg rechts + F Vollbild, der gesamte Desktop wird ausgefüllt.
Strg rechts + L Nahtlosmodus, siehe Nahtlose Desktopintegration
Strg rechts + P Virtuelle Maschine anhalten
Strg rechts + G Höchst mögliche Bildschirmauflösung der virtuellen Maschine
Strg rechts + S Erstellen eines Sicherungspunktes während die Maschine läuft
Strg rechts + H Sendet das Signal zum Herunterfahren an das Gastsystem
Strg rechts + Q Öffnet den Beenden der virtuellen Maschine-Dialog
Strg rechts + R Virtuelle Maschine zurücksetzen; führt zu einem Neustart
Strg rechts + I Maus verbergen; mit einem Rechtsklick wird sie wieder sichtbar.

Hinweis:

Ein erneutes Drücken der Tastenkombination stellt in den meisten Fällen den Ausgangszustand wieder her.

Weitere Einstellungen

Globale Einstellungen

Globale_Einstellungen.png"Globale Einstellungen"Hier lassen sich Einstellungen treffen, die das Programm VirtualBox an für sich angehen. Diese Einstellungen haben natürlich auch Auswirkungen auf die Bedienung des Programms. Folgende Einstellungen können vorgenommen werden:
Allgemein.png"Allgemein"Generellen Speicherort für virtuelle Maschinen und Festplatten festlegen. Nicht zu verwechseln mit "Allgemein" unter "Details"
Eingabe.png"Eingabe"Hier kann eine andere Host-Taste bestimmt werden und ob die Tastatur automatisch in der virtuellen Maschine gefangen wird.
./Sprache.png"Sprache"Wie der Name schon sagt, kann hier eine der verfügbaren Sprachen ausgewählt werden.

Umgang mit virtuellen Maschinen

./neu.png"Neu"Siehe Eine virtuelle Maschine erstellen!
./ändern.png"Ändern"Es öffnet sich das Fenster entsprechend "Details -> Allgemein"
./löschen.png"Löschen"Die ausgewählte virtuelle Maschine wird gelöscht.
./starten.png"Starten"Die ausgewählte virtuelle Maschine wird gestartet.

Einstellungen der virtuellen Maschinen

Nachdem eine virtuelle Maschine erstellt wurde, können weitere Einstellungen und Änderungen vorgenommen werden. Nach dem Start von VirtualBox stehen auf der rechten Seite des Bildschirms drei Reiter für Einstellungen und Änderungen zur Auswahl.

./Details.png "Details" Hier sind so zu sagen die "Grundeinstellungen" zu finden.
./Sicherungspunkte.png "Sicherungspunkte" Siehe Sicherungspunkte!
./Beschreibung.png "Beschreibung" Wie der Name schon sagt, kann hier eine Beschreibung des Gastsystems eingegeben werden. Mit einem Klick auf "Editieren" lässt sich der Text eingeben.

Im Reiter "Details" sind folgende "Grundeinstellungen" zu finden.

./Allgemein.png "Allgemein" Hier können beispielsweise Name und Typ des BS, RAM, Grafikspeicher, Bootreihenfolge und der Ordner für Sicherungspunkte verändert werden.
./Festplatten.png "Festplatten" Eine Auswahl von vorhandenen virtuellen Festplatten und wie diese in das Gastsystem eingebunden werden.
./CD-DVD-ROM.png "CD/DVD-ROM" Siehe CD/DVD-ROM einrichten!
./Diskettenlaufwerk.png "Diskettenlaufwerk" Mit Diskettenlaufwerken wird ähnlich verfahren wie mit CD/DVD-ROM-Laufwerken.
./Audio.png "Audio" Hier kann ein Audiogerät gewählt werden, das dem Gastsystem als Schnittstelle zur Verfügung gestellt wird.
./Netzwerk.png "Netzwerk Siehe Netzwerk!
./Serielle_Schnittstellen.png "Serielle Schnittstellen" Hier können Serielle Schnittstellen des Hosts "durchgereicht" werden. Damit können (auch ältere) Geräte wie z. B. alte Drucker noch genutzt werden.
./USB.png "USB" Siehe USB-Geräte verwenden!
./Gemeinsame_Ordner.png "Gemeinsame Ordner" Siehe Gemeinsame Ordner erstellen!
./Fernsteuerung.png "Fernsteuerung Diese Option ermöglicht es, eine virtuelle Maschine innerhalb eines Netzwerkes von einem anderen Rechner aus via RDP zu steuern.

Nahtlose Desktopintegration

Hinweis:

Diese Funktion benötigt installierte Gasterweiterungen.

Einschalten: Mit Strg rechts + L .

Durch die nahtlose Desktopintegration ist es möglich, Programmfenster aus dem Gastsystem auf dem Hostsystem darstellen zu lassen. Dabei handelt es sich jedoch nicht um eine echte Fensterdarstellung der Fenster des Gastes als Host-Fenster, sondern der Gastbildschirm wird in den Vollschirmmodus geschaltet und der Desktophintergrund des Gastes völlig transparent. Es kann dadurch vorkommen, dass ein Panel des Gastsystems ein oder mehrere Panels des Hosts überdeckt; außerdem können Probleme beim automatischen Ein- und Ausblenden von "Fenstern" durch Mauszeigerpositionierung (z.B. Panel, Windows-Taskleiste) oder bei Menüs, die durch Klicken auf den nun nicht mehr sichtbaren Desktop erscheinen sollen, auftreten.

Hinweis:

Mit Strg rechts + L kehrt man zum Ausgangszustand wieder zurück.

Diese Revision wurde am 28. Juli 2014 17:00 von Kätzchen erstellt.
Die folgenden Schlagworte wurden dem Artikel zugewiesen: unfreie Software, Emulation und Virtualisierung