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Grafikkarten

Zum Verständnis dieses Artikels sind folgende Seiten hilfreich:

Wiki/Icons/pci.png Eine Grafikkarte steuert im Rechner die Bildschirmanzeige. Grafikkarten sind entweder als Erweiterungskarten vorhanden oder in der Hauptplatine (Mainboard) integriert. Dieser Artikel dient als Übersichtsseite und bündelt die verschiedenen Anleitungen oder Programmbeschreibung rund um das Thema.

Wer nicht genau weiß, welche Grafik-Hardware vorhanden ist, kann dies mit folgendem Befehl in einem Terminal[1] herausfinden:

lspci -nnk | grep "VGA\|'Kern'\|3D\|Display" -A2 

Dabei werden zusätzlich die für die jeweilige Hardware derzeit geladenen Kernel Module ausgegeben.

Installation

  • AMD - ATI/AMD-Grafikkarten einrichten

  • Nvidia - Nvidia-Grafikkarten installieren

  • Intel - Intel Grafikkarten installieren

  • SiS/XGI - SiS / XGI Grafikkarten installieren

Grundlagen

Hybridkarten

Sonstiges

  • Disper - Automatisches Verwalten von externen Anzeigegeräten für Notebooks (derzeit nur für Nvidia-Karten!)

  • Nvidia CUDA installieren - Berechnungen auf der Graphikkarte ausführen

  • nvidia-settings - Nvidia-Grafikkarten einstellen / konfigurieren

  • Overclocking - Grafikkarten übertakten

  • RandR - aktuelle Variante zur Einrichtung eines Mehrmonitorbetriebs

  • chroot/Live-CD - im Notfall Grafiktreiber per Desktop CD neu installieren (grafisch und mit Netzzugang)

  • Video-Dekodierung beschleunigen - GPU einer Grafikkarte zur Dekodierung von Videos einsetzen

  • Videotreiber ändern - älterer Artikel, der die Auswahl eines alternativen Treibers bei der Videowiedergabe erläutert

Bildschirm

3D-Beschleunigung überprüfen

Das Vorhandensein der 3D-Beschleunigung kann mit in einem Terminal-Fenster [1] überprüft werden. Dazu ist folgendes Paket notwendig [2]:

  • mesa-utils

Wiki/Vorlagen/Installbutton/button.png mit apturl

Paketliste zum Kopieren:

sudo apt-get install mesa-utils 

sudo aptitude install mesa-utils 

Befehl:

glxinfo | grep rendering 

Ausgabe:

direct rendering: Yes

3D-Beschleunigung testen

Des Weiteren kann man die 3D-Beschleunigung auch durch einen subjektiven Test kontrollieren (ebenfalls im oben genannten Paket enthalten). Dazu ruft man in einem Terminal-Fenster folgenden Befehl auf:

glxgears 

Es erscheint ein Fenster, in dem sich drei Zahnräder flüssig drehen sollten. Außerdem wird die Anzahl der Frames gemessen und angezeigt:

18825 frames in 5.0 seconds = 3764.888 FPS
19328 frames in 5.0 seconds = 3865.550 FPS
19358 frames in 5.0 seconds = 3870.712 FPS
19348 frames in 5.0 seconds = 3869.567 FPS
19197 frames in 5.0 seconds = 3839.372 FPS
...

In aktuellen Versionen wird insbesondere mit freien Grafiktreibern bei glxgears die Benutzung der Vertikalen Synchronisation erzwungen (soweit möglich). Dadurch wird die Anzahl der Frames pro Sekunde in etwa auf die Bildwiederholfrequenz des Bildschirms beschränkt, in der Regel sind das 60 FPS. Dies wurde von den Entwicklern eingeführt, um zu verhindern, dass das Programm als Benchmark verwendet wird, weil es für diesen Zweck zu einfach und zu stark durch andere Faktoren beeinflussbar ist. Wer dennoch das alte Verhalten ohne vertikale Synchronisation erzwingen will, startet glxgears mit folgendem Befehl:

vblank_mode=0 glxgears 

Da die vertikale Synchronisation nur funktioniert, wenn die Hardwarebeschleunigung funktioniert, und heutige Prozessoren bei fehlender Hardwarebeschleunigung über Software Rendering bereits beachtliche Leistungen erreichen, ist dies aber ein aussagekräftiger Test zur Funktionalität der Hardwarebeschleunigung durch die jeweiligen Bibliotheken.

Beenden kann man den Test, indem man entweder das Fenster schließt oder den Vorgang im Terminal per Strg + C beendet.

Diese Revision wurde am 15. Juli 2014 14:33 von frustschieber erstellt.
Die folgenden Schlagworte wurden dem Artikel zugewiesen: Hardware, Übersicht, Grafikkarten