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symlinks

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Zum Verständnis dieses Artikels sind folgende Seiten hilfreich:

Wiki/Icons/terminal.png symlinks 🇬🇧 hilft, den Umgang mit symbolischen Verknüpfungen (auch „Softlinks“ genannt) zu vereinfachen. Es findet Verknüpfungen in Ordnern und optional deren Unterordnern und klassifiziert diese nach Art (absolut oder relativ) und Status. Darüber hinaus kann man tote Verknüpfungen automatisch löschen, unsauber erstellte oder überlange reparieren oder absolute in relative umwandeln lassen.

Installation

Das Programm kann direkt aus den offiziellen Paketquellen installiert werden [1]:

  • symlinks

Paketliste zum Kopieren:

sudo apt-get install symlinks 

Oder mit apturl installieren, Link: apt://symlinks

Bedienung

Man startet das Werkzeug mit den gewünschten Optionen und dem Verzeichnis, welches durchsucht werden soll, in einem Terminal [2]:

symlinks [OPTIONEN] VERZEICHNIS(SE) ... 

symlinks-Optionen
Verfügbare Optionen Bedeutung
-v zeigt auch relative Verknüpfungen an, welche sonst ausgelassen werden
-s zeigt auch überlange Verknüpfungen an, welche sonst ausgelassen werden
-r der Befehl wird auch auf Unterverzeichnisse angewandt
-d löscht tote Verknüpfungen
-c absolute Verknüpfungen werden in relative umgewandelt, unsauber erstellte werden korrigiert und (falls -s zusätzlich aktiviert ist) überlange ebenso
-t listet die Änderungen auf, die mit -c gemacht werden, ohne jedoch wirklich etwas zu ändern

Achtung!

Vorsichtig mit den Optionen -d und -c umgehen! Während -c in Verbindung mit -t (Testlauf) aufgehoben wird, löscht -d immer tote Verknüpfungen.

Wenn im Aufruf Verzeichnisse als Optionen angegeben werden, die selbst symbolische Verknüpfungen sind, kommt es zu Problemen (siehe Issue #3 🇬🇧)!

Hinweis:

Beim Überschreiten von Dateisystemgrenzen ist besondere Sorgfalt geboten, da dies nur teilweise funktioniert.

In der Ausgabe wird für jede Verknüpfung die Klassifizierung, der absolute Ort und auch das verknüpfte Ziel angegeben. Die Klassifizierung wird folgendermaßen eingeteilt:

symlinks-Klassifizierungen
Klassifizierungen Bedeutung
relative Verknüpfung, dessen Ziel relativ zu ihrem eigenen Ort angegeben ist
absolute Verknüpfung, dessen Ziel absolut (startend mit /) angegeben ist
dangling tote Verknüpfung, dessen Ziel (momentan) nicht erreichbar ist
messy unsauber erstellte Verknüpfung, die unnötige / oder . in ihrem Pfad enthält
lengthy überlange Verknüpfung, die ../ (Sprung in das übergeordnete Verzeichnis) öfter als notwendig enthält
other_fs Verknüpfung, dessen Ziel außerhalb des Dateisystems, in dem symlinks ausgeführt wird, liegt
changed nach einer Änderung durch die Option -c wird die neue Verknüpfung mit der Klassifizierung changed angezeigt
deleted nach dem Löschen durch die Option -d wird die gelöschte Verknüpfung mit der Klassifizierung deleted angezeigt

Beispiele

  • Alle Verknüpfungen in einem Verzeichnis, unabhängig von deren Art und Funktion, lassen sich mit folgendem Befehl finden:

    symlinks -vs /PFAD/ZUM/VERZEICHNIS 

  • Alle funktionierenden Verknüpfungen in einem Verzeichnis, werden mit folgendem Befehl in relative umgewandelt und korrigiert, falls sie unnötige ../, / oder . enthalten:

    symlinks -vs -c /PFAD/ZUM/VERZEICHNIS 

  • Alle toten Verknüpfungen in einem Verzeichnis, unabhängig von deren Art, lassen sich mit folgendem Befehl löschen:

    symlinks -v -d /PFAD/ZUM/VERZEICHNIS 

Diese Revision wurde am 23. Juni 2017 11:35 von DJCrashdummy erstellt.
Die folgenden Schlagworte wurden dem Artikel zugewiesen: System, Shell