symlinks

Dieser Artikel wurde für die folgenden Ubuntu-Versionen getestet:

Dieser Artikel ist größtenteils für alle Ubuntu-Versionen gültig.

Zum Verständnis dieses Artikels sind folgende Seiten hilfreich:

  1. Installation von Programmen

  2. Ein Terminal öffnen

  3. Verknüpfungen

Inhaltsverzeichnis
  1. Installation
  2. Bedienung
  3. Beispiele
  4. Links

Wiki/Icons/terminal.png symlinks 🇬🇧 hilft, den Umgang mit symbolischen Verknüpfungen (auch „Softlinks“ genannt) zu vereinfachen. Es findet Verknüpfungen in Ordnern und optional deren Unterordnern und klassifiziert diese nach Art (absolut oder relativ) und Status. Darüber hinaus kann man tote Verknüpfungen automatisch löschen, unsauber erstellte oder überlange reparieren oder absolute in relative umwandeln lassen.

Installation

Das Programm kann direkt aus den offiziellen Paketquellen installiert werden [1]:

Paketliste zum Kopieren:

sudo apt-get install symlinks 

Oder mit apturl die Pakete installieren. Link: apt://symlinks

Bedienung

Man startet das Werkzeug mit den gewünschten Optionen und dem Verzeichnis, welches durchsucht werden soll, in einem Terminal [2]:

symlinks [OPTIONEN] VERZEICHNIS(SE) ... 

symlinks-Optionen
Verfügbare Optionen Bedeutung
-v zeigt auch relative Verknüpfungen an, welche sonst ausgelassen werden
-s zeigt auch überlange Verknüpfungen an, welche sonst ausgelassen werden
-r der Befehl wird auch auf Unterverzeichnisse angewandt
-d löscht tote Verknüpfungen
-c absolute Verknüpfungen werden in relative umgewandelt, unsauber erstellte werden korrigiert und (falls -s zusätzlich aktiviert ist) überlange ebenso
-t listet die Änderungen auf, die mit -c gemacht werden, ohne jedoch wirklich etwas zu ändern

Achtung!

Vorsichtig mit den Optionen -d und -c umgehen! Während -c in Verbindung mit -t (Testlauf) aufgehoben wird, löscht -d immer tote Verknüpfungen.

Wenn im Aufruf Verzeichnisse als Optionen angegeben werden, die selbst symbolische Verknüpfungen sind, kommt es zu Problemen (siehe Issue #3 🇬🇧)!

Hinweis:

Beim Überschreiten von Dateisystemgrenzen ist besondere Sorgfalt geboten, da dies nur teilweise funktioniert.

In der Ausgabe wird für jede Verknüpfung die Klassifizierung, der absolute Ort und auch das verknüpfte Ziel angegeben. Die Klassifizierung wird folgendermaßen eingeteilt:

symlinks-Klassifizierungen
Klassifizierungen Bedeutung
relative Verknüpfung, dessen Ziel relativ zu ihrem eigenen Ort angegeben ist
absolute Verknüpfung, dessen Ziel absolut (startend mit /) angegeben ist
dangling tote Verknüpfung, dessen Ziel (momentan) nicht erreichbar ist
messy unsauber erstellte Verknüpfung, die unnötige / oder . in ihrem Pfad enthält
lengthy überlange Verknüpfung, die ../ (Sprung in das übergeordnete Verzeichnis) öfter als notwendig enthält
other_fs Verknüpfung, dessen Ziel außerhalb des Dateisystems, in dem symlinks ausgeführt wird, liegt
changed nach einer Änderung durch die Option -c wird die neue Verknüpfung mit der Klassifizierung changed angezeigt
deleted nach dem Löschen durch die Option -d wird die gelöschte Verknüpfung mit der Klassifizierung deleted angezeigt

Beispiele