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screenFetch

Dieser Artikel wurde für die folgenden Ubuntu-Versionen getestet:

Zum Verständnis dieses Artikels sind folgende Seiten hilfreich:

Wiki/Icons/terminal.png ScreenFetch 🇬🇧 ist ein kleines Kommandozeilen-Programm, um im Terminal schnell eine Übersicht des aktuell verwendeten Systems zu erzeugen. Ziel des Programms ist eine visuell ansprechende Zusammenfassung von Systeminformationen (mit einem Logo des jeweiligen Systems).

Die besondere Stärke dieses Programms ist, dass es auf unterschiedlichen Systemen möglichst vergleichbare Ergebnisse erzeugt. Insbesondere Systeme, auf denen die Bash verfügbar ist, werden unterstützt. Dazu zählen neben vielen Linux-Distributionen auch FreeBSD, OpenBSD, NetBSD, Haiku, Mac OS X und Windows. Für Windows-Systeme ohne Linuxkompatibilität gibt es ein bewusst sehr ähnliches gehaltenes Programm: WinScreeny 🇬🇧

Installation

ScreenFetch kann ab Ubuntu 15.10 direkt aus den offiziellen Paketquellen installiert werden [1]:

  • screenfetch (universe)

Paketliste zum Kopieren:

sudo apt-get install screenfetch 

Oder mit apturl installieren, Link: apt://screenfetch

Bedienung

screenFetch.png Nach der Installation kann das Programm – nach einem neuen Einlesen der Programmpfade – aus dem Terminal gestartet werden [3]. Zum Einlesen der Programmpfade folgendes eingeben:

source ~/.bashrc 

Danach kann das Programm wie üblich gestartet werden [4]:

screenfetch 

Optionen
Auswahl der verfügbaren Optionen Bedeutung
-h Hilfe (englischsprachig) mit spezielleren Optionsmöglichkeiten (andere Farben usw.).
-v Ausführliche Ausgabe
-o OPTIONEN Ermöglicht das Festlegen von Skriptvariablen auf der Befehlszeile. Muss im folgenden Format vorliegen: OPTION1 = "OPTIONARG1"; OPTION2 = "OPTIONARG2"
-d '+var;-var;var' Ermöglicht die Einstellung, welche Informationen angezeigt werden sollen. Es können Anzeigen mit + var, var hinzugefügt werden. Es können Anzeigen mit -var, var gelöscht werden. Einstellung ohne + oder - setzen Sie die Anzeige auf diese explizite Kombination. Anweisungen hinzufügen und löschen kann in Verbindung verwendet werden: + Var, var, var; -var, var.
-n Es wird kein ASCII Distributionslogo angezeigt.
-L Zeigt nur das ASCII Distributionslogo.
-N Ausgabe ohne Farben.
-t Ausgabe auf Basis der Terminalbreite abschneiden (experimentell!).
-p Portrait (=Hochformat) Ausgabe
-s(u) Einen Screenshot machen. Verwende die -U-Flagge um den Screenshots auf eine der vorkonfigurierten Dateien hochzuladen. Erlaubte Standorte: teknik, pomf, imgur, mediacrush und hmp.
-c Es können die ausgegebenen Farben mit -c geändert werden. Wie folgt: [0-9] [0-9], [0-9] [0-9]. Das erste Argument steuert die ASCII-Logo-Farben und die Etikettenfarben. Das zweite Argument steuert die Farben der gefundenen Informationen. Es können auch einzelne Argumente benutzt werden.
-a PATH Es kann eine benutzerdefinierte ASCII-Art angegeben werden, indem der Pfad zu einem Bash-Skript übergeben wird das startline und fulloutput definiert. Variablen und wahlweise labelcolor undtextcolor. Siehe die asciiText-Funktion im Quellcode für mehr Informationen über das Variablenformat.
-S COMMAND Hier kann ein benutzerdefinierter Screenshot-Befehl angeben werden um eigene Script(e) auszuführen. Umgebende Anführungszeichen werden angefordert.
-D DISTRO Eine andere Distribution anzeigen.
-A DISTRO Ein anderes Logo anzeigen
-E Fehlerausgabe unterdrücken.
-V Zeigt die vorhandene ScreenFetch Version

TIPP

Wer nicht nach einen Neustart alles wiederholt eingeben möchte kann ScreenFetch an das Ende der in /home versteckten .bashrc hängen. Beispiel:

screenfetch -N 

Diese Revision wurde am 18. Juli 2019 20:37 von frustschieber erstellt.
Die folgenden Schlagworte wurden dem Artikel zugewiesen: System, Shell, Hardware