Osmo

Dieser Artikel wurde für die folgenden Ubuntu-Versionen getestet:

Zum Verständnis dieses Artikels sind folgende Seiten hilfreich:

  1. Installation von Programmen

  2. Ein Programm ohne Menüeintrag starten

Inhaltsverzeichnis
  1. Installation
  2. Bedienung
  3. Konfiguration
  4. Links

./osmo.png Osmo 🇬🇧 ist ein schlanker Personal Information Manager, der die Grafikbibliothek GTK verwendet und sich gut in GNOME, Xfce und LXDE integriert. Eigene Notizen lassen sich verschlüsseln. Kalender können im iCalendar-Format (.ics) importiert und exportiert, Aufgaben nur exportiert werden. So ist eine zumindest teilweise Synchronisation mit Programmen wie Lightning und Mobiltelefonen möglich.

Der Kalender zeigt nicht nur Geburtstage aus dem Adressbuch an, sondern auf Wunsch auch die aktuelle Mondphase oder das jeweilige Sternzeichen. Die Oberfläche kann sehr stark konfiguriert werden, bis hin zu einer Kompaktansicht für Archiv/Netbooks. Des Weiteren kann das ressourcenschonende Programm minimiert im Benachrichtungsfeld (Systray) laufen und dann Erinnerungsmeldungen ausgeben. Die Datenbank wird lokal im XML-Format gespeichert.

Alternative Programme finden sich in den Übersichtsartikeln Adressbuch, Notizen und Kalender.

Hinweis:

FTP und WebDAV wird mit Version 0.2.10 (enthalten in Ubuntu 14.04) noch nicht unterstützt.

Bildschirmfoto-Osmo_0.4.0.png
Osmo Kalender

Installation

Folgendes Paket muss installiert werden [1]:

Paketliste zum Kopieren:

sudo apt-get install osmo 

Oder mit apturl installieren, Link: apt://osmo

Bedienung

Die Bedienung ist recht intuitiv. Der aktuelle Tag wird im Kalender umkringelt, Geburtstage haben orange Striche, Termine graue Kreise und Tage, die mit Notizen versehen sind, bekommen ein dickes schwarzes Ausrufezeichen. Aufgaben kann man mit Linksklick linke Maustaste auf das grüne + hinzufügen. Neue Kategorien erstellt man im Konfigurationsmenü.

Unter Kontakte kann man ein bestehendes Adressbuch importieren. Die Artikel Evolution (Abschnitt „Adressbuch-exportieren“) erklären, wie man diese Daten aus den genannten, umfangreicheren PIMs exportiert. Notizen werden verschlüsselt, damit eignet sich das Programm auch als Passwortmanager (wobei man den Algorithmus und die Stärke der Chiffrierung selbst wählen darf).

Konfiguration

Das Aussehen des Kalenders kann stark angepasst werden. Es gibt zu jedem Reiter (dessen Position auch geändert werden kann) ein Konfigurationsmenü, das über das Schaltflächensymbol ./preferences-desktop.png erreicht werden kann. Es lassen sich auch Komponenten unsichtbar machen, wenn man z.B. nur den Kalender haben möchte.

Autostart

Es ist sehr nützlich, einen Autostart für Osmo einzurichten und gleichzeitig unter "Konfiguration → Allgemeines → minimiert starten" zu aktivieren. Osmo fängt dann an zu blinken, wenn Notizen oder Aufgaben für den aktuellen Tag vorliegen und zeigt Erinnerungen an. Ein Klick auf das Symbol öffnet den Kalender.

Netbooks

Auf Rechnern mit kleinem Bildschirm kann Osmo mit einem angepassten Layout starten [2]:

osmo --tinygui 

Problembehebung

Unter Ubuntu 12.04 gibt es momentan einen Fehler (1130224), der die interne Sicherung des Programms betrifft. Eine Lösung steht noch aus.