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Menüeditor

Dieser Artikel wurde für die folgenden Ubuntu-Versionen getestet:

Dieser Artikel ist größtenteils für alle Ubuntu-Versionen gültig.

Zum Verständnis dieses Artikels sind folgende Seiten hilfreich:

./alacarte_logo.png Normalerweise werden Menüeinträge für Programme bei der Installation automatisch angelegt. Nur selten müssen Menüeinträge manuell erstellt oder bearbeitet werden. Dies ist z.B. dann der Fall, wenn man Programme von Hand installiert hat. Jede Desktopumgebung behandelt Menüeinträge dabei auf andere Art und Weise. Für GNOME und KDE existieren Menüeditoren, mit denen man die Menüs individuell anpassen kann.

Desktop-Umgebungen

Unity

Unity kennt keine klassische Menüstruktur im Sinne von Ausklappmenüs und ähnlichem. Alle Programme können über das Schnellstartmenü aufgerufen werden. Es ist jedoch möglich, Programme im Startmenü abzulegen, um diese dort per Mausklick zu starten. Wie das funktioniert, ist im Artikel Unity Startmenü beschrieben.

Mit dem Zusatzprogramm Arronax lassen sich Programmstarter auf dem Desktop erstellen (siehe auch Desktop-Symbole).

GNOME 3

Die derzeit aktuelle Version der Desktop-Umgebung GNOME versteckt das Programmmenü vor dem Anwender. Programme lassen sich aber über ihren Namen finden. Eine Einführung in das Konzept bietet der Artikel GNOME Shell.

menueditor_KDE.png
KDE Menü-Editor

KDE

Ein Rechtsklick rechte Maustaste auf das K-Menü gibt einem die Möglichkeit den "Menü-Editor" zu starten. Möglicherweise muss man davor aber die Fixierung der Kontrollleiste aufheben. Dies kann man nach einem Rechtsklick auf eine freie Stelle der Kontrollleiste machen.

Im Menü-Editor kann man ebenfalls umfangreich alle Einträge im K-Menü, also im Startmenü von KDE, bearbeiten, neu erstellen oder natürlich auch löschen. Diese Einstellungen gelten immer nur für den gerade angemeldeten Benutzer.

menueditor_XFCE.png
Alacarte unter Xfce

Xfce

Xfce 4.6 und neuere Versionen (bis einschließlich 4.10) enthalten im Gegensatz zum Vorgänger 4.4 keinen eigenen Menüeditor mehr. Informationen, wie man Einträge manuell anlegt oder bearbeitet, erhält man im Artikel Programmstarter und im Wiki {en} von Xfce.

Alternativ kann man den ehemaligen GNOME-2-Menüeditor alacarte oder lxmed (siehe unten) verwenden. Ab Xubuntu 12.04 ist Alacarte bereits in der Standard-Installation enthalten und kann über "Einstellungen -> Hauptmenü" aufgerufen werden. Ab Ubuntu 14.04 dient MenuLibre als Ersatz für Alacarte.

LXDE

Auch die Desktop-Umgebung LXDE enthält wie Xfce keinen eigenen Menüeditor. Mit lxmed {en} ist aber ein entsprechendes (ausschließlich englischsprachiges) Programm auf Java-Basis verfügbar. Es stammt nicht aus den offiziellen Paketquellen und muss manuell installiert {en} werden.

Hinweis!

Fremdsoftware kann das System gefährden.

Desktop-Unabhängig

Unabhängig von der eingesetzten Desktop-Umgebung arbeitet MenuLibre. Dieser grafische Menü-Editor ist für Unity, GNOME, Xfce und LXDE geeignet.

Editor

Es besteht auch die Möglichkeit Programmstarter mit Hilfe eines einfachen Editors zu bearbeiten. Die genaue Vorgehensweise wird im Artikel .desktop-Dateien erklärt. Zusätzlich kann man mit Hilfe von .directory-Dateien auch neue Untermenüs erstellen.

Diese Revision wurde am 6. April 2014 11:53 von Justin Time erstellt.
Die folgenden Schlagworte wurden dem Artikel zugewiesen: Xfce, Einsteiger, GNOME, KDE, LXDE