Ubuntu 13.04 „Raring Ringtail“
Ubuntu 12.10 „Quantal Quetzal“
Ubuntu 12.04 „Precise Pangolin“
Mit LM-Sensors lassen sich die Temperaturen, die Lüfterdrehzahlen, Spannungen und einige weitere Informationen des Mainboards auslesen. Um die Lüfterdrehzahl zu verändern, siehe Artikel Lüftersteuerung. Die Installation und Einrichtung von LM-Sensors gestaltet sich mit Ubuntu relativ einfach. Benötigt wird das folgende Paket [1]:
lm-sensors
mit apturl
Paketliste zum Kopieren:
sudo apt-get install lm-sensors
sudo aptitude install lm-sensors
Damit LM-Sensors funktioniert, müssen die Sensoren auf dem Mainboard erkannt werden. Dabei hilft das kleine Programm sensors-detect. Dieses Programm muss mit Root-Rechten in einem Terminal [2] ausgeführt werden:
sudo sensors-detect
Sämtliche Aufforderungen können mit der Eingabe von "Yes" oder mit ⏎ bestätigt werden. Am Ende wird man gefragt ob die benötigten Module von sensors-detect in /etc/modules eingefügt werden sollen.
Do you want to add these lines automatically to /etc/modules? (yes/NO)
Dieses muss durch Eingabe von "yes" bestätigt werden. Nach einem Neueinlesen der Datei /etc/modules werden die benötigten Kernelmodule geladen. Dazu gibt man folgenden Befehl in das Terminal ein:
sudo service module-init-tools start
Die Benutzung von lm-sensors ist einfach. Die Daten der Hardware-Sensoren werden im Terminal [2] mit dem folgenden Befehl angezeigt:
sensors
Sollte hier eine Fehlermeldung "no sensors detected" o.ä. auftreten, ist entweder bei der Konfiguration etwas schief gelaufen oder das Mainboard wird von LM-Sensors nicht unterstützt.
Die Ausgabe sollte so oder so ähnlich aussehen:
w83627hf-isa-0290
Adapter: ISA adapter
VCore 1: +1.52 V (min = +0.00 V, max = +0.00 V)
VCore 2: +1.50 V (min = +0.00 V, max = +0.00 V)
+3.3V: +3.12 V (min = +3.14 V, max = +3.47 V)
+5V: +4.89 V (min = +4.76 V, max = +5.24 V)
+12V: +11.92 V (min = +10.82 V, max = +13.19 V)
-12V: -11.95 V (min = -13.18 V, max = -10.80 V)
-5V: +3.54 V (min = -5.25 V, max = -4.75 V)
V5SB: +5.35 V (min = +4.76 V, max = +5.24 V)
VBat: +3.18 V (min = +2.40 V, max = +3.60 V)
fan1: 0 RPM (min = -1 RPM, div = 2)
fan2: 0 RPM (min = 5037 RPM, div = 2)
fan3: 1776 RPM (min = 16071 RPM, div = 4)
temp1: +34°C (high = +72°C, hyst = -127°C) sensor = thermistor
temp2: +33.5°C (high = +100°C, hyst = +95°C) sensor = diode
temp3: -28.5°C (high = +100°C, hyst = +95°C) sensor = diode
vid: +0.000 V (VRM Version 9.0)
alarms:
beep_enable:
Sound alarm disabledDa die Benutzung von LM-Sensors in der Konsole nicht sonderlich anschaulich ist, gibt es mehrere Möglichkeiten die Daten grafisch anzuzeigen.
Psensor zeigt neben den LM-Sensor-Werten auch die CPU-Auslastung und die Temperaturen für Grafikkarten und Festplatten. Unter Unity ist auch ein Indikator vorhanden.
psensor (universe)
mit apturl
Paketliste zum Kopieren:
sudo apt-get install psensor
sudo aptitude install psensor
Ein anderes Programm ist ebenfalls aus den Paketquellen installierbar [1].
xsensors (universe)
mit apturl
Paketliste zum Kopieren:
sudo apt-get install xsensors
sudo aptitude install xsensors
Eine Konfiguration des Programms ist nicht nötig. Es werden sofort sämtliche Temperaturen angezeigt.
Die Gnome-Shell Erweiterung System Monitor
kann ebenfalls die Daten von einem auszuwählenden Sensor wahlweise graphisch oder in Textform darstellen.
Für Xfce existiert das Plugin Sensors
. Es lässt sich mit folgendem Paket installieren [1].
xfce4-sensors-plugin (universe)
mit apturl
Paketliste zum Kopieren:
sudo apt-get install xfce4-sensors-plugin
sudo aptitude install xfce4-sensors-plugin
Dabei wird noch zusätzlich das Programm hddtemp installiert.
Diese Revision wurde am 4. Mai 2013 02:02 von mal-zeit erstellt.
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