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RabbitVCS

Dieser Artikel wurde für die folgenden Ubuntu-Versionen getestet:

Zum Verständnis dieses Artikels sind folgende Seiten hilfreich:

./rabbitvcs_logo.png RabbitVCS 🇬🇧 ist ein Sammlung von Werkzeugen, welche einen einfachen Zugang zum Versionsverwaltungssystem Subversion ermöglichen. Es gibt eine grafische Programmoberfläche, welche vollständig und sauber in Nautilus integriert wurde und in 16 verschiedene Sprachen verfügbar ist. Zudem ist es möglich, die Programme in gedit und Thunar zu integrieren. Die Bedienung über ein Terminal ist ebenfalls möglich.

Das Konzept und das Aussehen von RabbitVCS ist stark an das von TortoiseSVN 🇬🇧 angelehnt. RabbitVCS ist nicht auf SVN beschränkt. Ab Version 0.14 🇬🇧 wird Git unterstützt, in Zukunft sollen auch andere VCS unterstützt werden.

Installation

Folgende Pakete können aus den offiziellen Paketquellen installiert werden [1]:

  • rabbitvcs-core (universe, - der Programmkern)

  • rabbitvcs-cli (universe, Command Line Interface)

  • rabbitvcs-gedit (universe, Integration in gedit)

  • rabbitvcs-nautilus (universe, Integration in Nautilus)

Paketliste zum Kopieren:

sudo apt-get install rabbitvcs-core rabbitvcs-cli rabbitvcs-gedit rabbitvcs-nautilus 

Oder mit apturl installieren, Link: apt://rabbitvcs-core,rabbitvcs-cli,rabbitvcs-gedit,rabbitvcs-nautilus

Bedienung

Nach der Installation sollte man sich ab- und wieder neu anmelden, damit die Integration in die jeweiligen Programme aktiviert wird.

Integration svn+ssh

RabbitVCS ist zwar nicht auf SVN beschränkt. Projektverwaltung über SVN jedoch geschieht heute in aller Regel via svn+ssh. Es wird empfohlen, zunächst eine saubere SSH-Konfiguration lokal einzurichten, so dass svn+ssh in der Shell funktioniert:

svn+ssh://user@svn.server/repo/user/branch

Sofern man einen gültigen SSH2-Key besitzt, der ohne Passphrase auskommt, wird RabbitVCS mit Ubuntu zumindest ab Version 9.10 funktionieren. Der SSH2-Key muss ~/.ssh/id_rsa lauten. Dies ist der "private key" und entspricht der Standardkonfiguration von SSH auf Linux. Die Nutzung ist dann weitgehend identisch mit der von TortoiseSVN 🇬🇧 unter Windows, ohne weitere Konfiguration!

Nautilus-Integration

./checkout.png In einem Nautilusfenster befindet sich unter "Datei → Checkout.." der entsprechende Fensteraufruf zum Auschecken. Die zwei Adressen, welche anzugeben sind, beinhalten den Pfad zum Subversion-Repository und zum Speicherort, in den ausgecheckt werden soll. Zudem kann die gewünschte Revision gewählt werden.

Arbeiten mit einem Projekt

Nach dem Auschecken kann an den Ordner- und Dateisymbolen erkannt werden, welchen Status die Dateien haben. Bei einem grünen Häkchen im Symbol ist man im Besitz der selben Version wie im Subversion-Repository. Ist aber ein rotes Kreuz vorzufinden, sind Veränderungen lokal oder im Repository geschehen. Dies bedeutet allgemein, dass auf einer der beiden Seiten die Entwicklung fortgeschritten ist. Über das Kontextmenü rechte Maustaste und "RabbitVCS → View Diff" können die beiden Dateien verglichen werden. Die Dateien können mit einem Merge auch zusammengeführt werden. Auch die restlichen bekannten Subversionfunktionen sind implementiert. Alle sind über das Kontextmenü erreichbar.

Problembehebung

Warum keine Overlay-Icons?

Laut diesem Fehlerbericht 🇬🇧 kann der folgende Befehl helfen:

sudo ln -s /usr/lib/x86_64-linux-gnu/libpython2.7.so.1.0 /usr/lib/libpython2.7.so.1.0 

Diese Revision wurde am 30. Juli 2020 23:59 von ubot erstellt.
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