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Arora

Archivierte Anleitung

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Anmerkung: Die Entwicklung des Browser ist eingestellt, die letzte Version datiert auf 2014.

Zum Verständnis dieses Artikels sind folgende Seiten hilfreich:

./aurora_logo.png Arora 🇬🇧 ist ein schlanker, auf WebKit basierender Browser, der die Grafik-Bibliothek Qt als Grundlage für seine grafische Oberfläche verwendet. Der Hauptentwickler stellte die Arbeit 🇬🇧 an Arora im Jahr 2011 ein, jedoch ist der Browser nach wie vor über die Paketquellen von Ubuntu verfügbar.

Mit Archiv/rekonq und QupZilla gibt es zwei Alternativen zu Arora, die ebenfalls auf Qt (bzw. KDE) und Webkit basieren. QupZilla kommt wie Arora ohne KDE-Anhängigkeiten aus. rekonq hat dagegen das Ziel, sich möglichst gut in den KDE Desktop zu integrieren. Midori ist ein Webkit-Browser auf GTK2-Basis, der sich optisch besser in GNOME, Xfce und LXDE integriert.

./arora.png Zum Funktionsumfang von Arora gehört unter anderem:

Installation

Folgendes Paket muss installiert [1] werden:

  • arora (universe)

Paketliste zum Kopieren:

sudo apt-get install arora 

Oder mit apturl installieren, Link: apt://arora

Nach der Installation findet man Arora im unter "Programme → Internet → Web-Browser (Arora)".

Benutzung

Arora bietet bei der Nutzung keine Überraschungen. Das Menükonzept ähnelt dem des Firefox. Die Einstellungen erreicht man über "Werkzeuge → Optionen", die Menüpunkte sind prinzipiell selbsterklärend.

Lesezeichen verwaltet man über das Lesezeichenmenü und dessen Menüpunkte "Alle Lesezeichen anzeigen", "Lesezeichen hinzufügen", "Alle Tabs als Lesezeichen hinzufügen" und "Ordner hinzufügen". Für den besonders schnellen Zugriff auf die Lesezeichen gibt es eine "Lesezeichenleiste", welche sich über "Ansicht → Lesezeichenleiste verbergen" aus- und einblenden lässt.

Dem Suchfeld können neue Anbieter hinzugefügt werden, indem man auf die Lupe im Suchfeld klickt und auf "Add 'Beispielsuchmaschine'" hinzufügen. .xml-Dateien, die sich bereits auf dem eigenen Rechner befinden, können dann hinzugefügt werden.

Arora bietet aber auch zwei weitere, interessante Funktionen. Zum einen ist dies der Netzwerk-Monitor, welcher sich über "Werkzeuge → Web-Inspektor aktivieren" aktivieren lässt. Daraufhin öffnet sich ein neues Fenster, welches den Netzwerkverkehr detailliert protokolliert.

./ClickToFlash.png

Die zweite interessante Funktion heißt "Private Browsing" und ist über "Datei → Private Daten löschen" aktivierbar. Dies bedeutet, dass Arora keinerlei "Spuren" hinterlässt, sprich die aufgerufenen Seiten erscheinen nicht im Verlauf, es werden keine Cookies akzeptiert etc. Dies ist aber, wie gesagt, nur lokal und nicht mit Sicherheit/Anonym Surfen zu verwechseln.

Flash

Arora unterstützt Flash-basierende Seiten, wenn das Flash Plugin installiert ist. Außerdem gibt es die Möglichkeit, Flashinhalte generell zu blockieren und erst nach einem Klick auf die Schaltfläche "Load Flash" zu laden. Diese Funktion kann in den Einstellungen unter "Privatsphäre → Use ClickToFlash on flash plugins" aktiviert werden.

Diese Revision wurde am 24. April 2019 19:49 von noisefloor erstellt.
Die folgenden Schlagworte wurden dem Artikel zugewiesen: Qt, Browser, Internet