Dieser Artikel ist größtenteils für alle Ubuntu-Versionen gültig.
Anhand des Rechnernamens kann man einen Rechner im Netzwerk erkennen. So sieht man z.B. in der Windows-Netzwerkumgebung den Namen des Rechners, wenn dieser über Samba Freigaben im Netzwerk zur Verfügung steht. Möchte man diesen Namen ändern, so kann man dies sowohl direkt in der Desktopumgebung als auch per Shell vornehmen.
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| Rechnername |
Unter aktuellen Ubuntu-Versionen sollte der Rechnername wie unten beschrieben im Terminal geändert werden.
Unter GNOME war es bisher sehr einfach, den Rechnernamen zu ändern. Dazu rief man
"System -> Systemverwaltung -> Netzwerk -> Allgemein"
auf und trug den neuen Rechnernamen ein. Anschließend meldete man sich aus GNOME ab und wieder neu an. Danach war der Rechner umbenannt. Falls man Dienste wie Samba nutzte, so musste man diese ebenfalls neu starten, damit der Rechner mit seinem neuen Namen auch aus dem Netzwerk ansprechbar war.
Seit Ubuntu 9.04 ist das Paket
gnome-network-admin (universe, Seit Ubuntu 9.04)
nicht mehr standardmäßig installiert [1], weil es mehrere Fehler enthält, die unter anderem dazu führen können, dass mit sudo keine administrativen Aktionen mehr ausgeführt werden können. Bis auf weiteres sollte das Paket daher nicht installiert werden.
Bitte niemals Localhost als selbstgewählten Rechnernamen verwenden - dieser Name ist reserviert!
Unter Xfce findet sich die Netzwerkeinstellung unter
"Menu -> System -> Netzwerk"
Im nun geöffneten "network-admin" kann man unter dem Reiter "Allgemein" den "Rechnernamen" ändern. Danach wird man darauf hingewiesen, dass man erst wieder neue Anwendungen starten kann, wenn man sich neu angemeldet hat und man erhält nochmal die Möglichkeit, sich gegen die Namensänderung zu entscheiden.
Wenn einem danach ist, kann man auch noch unter dem Reiter "Rechner" per "Eigenschaften" für die IP-Adresse 127.0.1.1 den Alias (im Feld "Aliases") auf den Rechnernamen wechseln (dies wird auch nach einem Logout nicht selbständig durchgeführt).
Diese Änderungen sollte man in einer Rootshell oder im Recovery Modus vollziehen, da sonst das Risiko besteht, dass man sich aus dem Rechner aussperrt.
Der Rechnername muss in zwei Dateien geändert werden. Die Änderungen kann man mit jedem beliebigen Editor [2] [3] ausführen.
Zum einen muss die Datei /etc/hostname angepasst werden:
meinrechnername
Zum anderen muss die Datei /etc/hosts geändert werden:
127.0.0.1 localhost 127.0.1.1 meinrechnername ...
Danach kann der Rechnername mittels des Befehls [3] [4]
sudo hostname -F /etc/hostname
gesetzt werden.
Für Samba dürfen die Rechnernamen nicht länger sein als 15 Zeichen (siehe NetBIOS).
Diese Revision wurde am 22. November 2011 13:29 von aasche erstellt.
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Netzwerk, System
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