SimpleScreenRecorder

Dieser Artikel wurde für die folgenden Ubuntu-Versionen getestet:

Zum Verständnis dieses Artikels sind folgende Seiten hilfreich:

  1. Verwenden eines PPAs

  2. Installation von Programmen

  3. Starten von Programmen

Inhaltsverzeichnis
  1. Installation
    1. Installation aus den Paketquellen
    2. Installation via PPA
  2. Verwendung
    1. Aufnahmebereich und Audio-Input
    2. Audio- und Video-Codec
    3. Aufnahme
  3. Problembehebung
    1. Ton-Lautstärke
  4. Links

./ssr_logo.png SimpleScreenRecorder 🇬🇧 ist ein Programm, um den Bildschirm bzw. einen Teil des Bildschirms als Video aufzunehmen. Auch die gleichzeitige Aufnahme von Ton aus einer definierbaren Quelle wird unterstützt. Entgegen dem, was der Name vermuten lässt, bietet dieses Programm sehr viele Konfigurationsmöglichkeiten. Für die Video- und Ton-Spur können verschiedene Formate (Codecs) ausgewählt werden. Das Ergebnis wird dann in einer lokalen Datei gespeichert, die anschließend bei Bedarf mit einem (externen) Video-Editor bearbeitet werden kann. Zudem bietet SimpleScreenRecorder die Möglichkeit, unter OpenGL aufzunehmen.

Bisher fehlen noch ein Timer, Aufnahmeprofile und eine Lokalisierung der Benutzeroberfläche (die Programmsprache ist Englisch). Eine Alternative ist das Programm Kazam.

Installation

Installation aus den Paketquellen

Das Programm ist seit Ubuntu 17.04 in den offiziellen Paketquellen enthalten. Folgendes Paket muss installiert werden:

Paketliste zum Kopieren:

sudo apt-get install simplescreenrecorder 

Oder mit apturl die Pakete installieren. Link: apt://simplescreenrecorder

Installation via PPA

Wiki/Icons/synaptic.png Wenn Simplescreenrecorder nicht in den offiziellen Paketquellen vorhanden ist, dann kann es bis Ubuntu 18.04 aus einem "Personal Package Archiv" (PPA) [1] installiert werden.

Adresszeile zum Hinzufügen des PPAs:

Hinweis!

Zusätzliche Fremdquellen können das System gefährden.


Ein PPA unterstützt nicht zwangsläufig alle Ubuntu-Versionen. Weitere Informationen sind der Wiki/Vorlagen/PPA/ppa.png PPA-Beschreibung des Eigentümers/Teams maarten-baert zu entnehmen.

Damit Pakete aus dem PPA genutzt werden können, müssen die Paketquellen neu eingelesen werden.

Nach dem Aktualisieren der Paketquellen kann folgendes Paket installiert werden:

Paketliste zum Kopieren:

sudo apt-get install simplescreenrecorder 

Oder mit apturl die Pakete installieren. Link: apt://simplescreenrecorder

Um den Ton bei Bedarf im MP3-Format aufnehmen zu können, werden folgende Pakete benötigt [2]:

Paketliste zum Kopieren:

sudo apt-get install libavcodec-extra 

Oder mit apturl die Pakete installieren. Link: apt://libavcodec-extra

64-Bit

Um 32-bit-OpenGL-Anwendungen auf einem 64-bit-System aufzuzeichnen, wird noch folgendes Paket benötigt:

  • simplescreenrecorder-lib:i386 (ppa)

Paketliste zum Kopieren:

sudo apt-get install simplescreenrecorder-lib:i386 

Oder mit apturl die Pakete installieren. Link: apt://simplescreenrecorder-lib:i386

Verwendung

./ssr_record.png Bei Ubuntu-Varianten mit einem Anwendungsmenü kann das Programm über den Eintrag "Multimedia → SimpleScreenRecorder" gestartet [3] werden. Ist dies nicht möglich, so startet man stattdessen das Programm simplescreenrecorder über eine Shell.

Bei der Benutzerführung hat sich der Programmautor für einen Assistenten mit fünf Schritten entschieden. Solange keine Sonderwünsche vorliegen, können die Vorgaben einfach übernommen werden:

./ssr_step_1.png
1. Willkommen

./ssr_step_2.png
2. Aufnahmebereich/Ton

./ssr_step_3.png
3. Codecs

./ssr_step_4.png
4. Aufnahme starten

./ssr_step_5.png
5. Auf Wiedersehen

Nachfolgend in Kurzform, was bei den Schritten 2, 3 und 4 relevant ist.

Aufnahmebereich und Audio-Input

Audio- und Video-Codec

Neben den hier genannten Codecs stehen über die Auswahl von "others" noch eine ganze Reihe weiterer Codecs zur Verfügung.

Aufnahme

Problembehebung

Siehe auch PulseAudio (Abschnitt „Problembehebung“).

Ton-Lautstärke

Ist der aufgenommene Ton zu laut oder zu leise, muss man den Mikrofon-Eingang entsprechend herunter und hoch regeln. Dies geschieht mit dem Mixer der jeweiligen Desktop-Umgebung.