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Saucy Salamander

Die nächste Ubuntuversion nach Raring Ringtail heißt 13.10 „Saucy Salamander“. Diese Version wird neun Monate mit Aktualisierungen versorgt. Der Zeitplan wurde auf dem Developer Summit festgelegt.

Ubuntu 13.10
Basisdaten
Codename /
deutsche Übersetzung:
Saucy Salamander /
Frecher Salamander
Status: nicht mehr unterstützt
Veröffentlichungstermin: 17. Oktober 2013
Unterstützt bis: 17. Juli 2014
Zeitleiste
Vorgänger: 13.04 Nachfolger: 14.04 (LTS)

Allgemein

Entwicklungsziele

Beim Release von 13.10 lag der Schwerpunkt insbesondere auf der Transferierung des Codes hin zu mobiler Hardware – siehe Ubuntu Touch. Neue Applikationen und ein neues Software Development Kit (SDK) helfen bei der Entwicklung einer einheitlichen und aufgeräumten Oberfläche – wobei Ubuntu nun als Betriebssystem vom PC über das Smartphone bis hin zum Server geeignet sein soll.

Kernel

Ubuntu 13.10 wurde mit Kernel-Version 3.11.0 ausgeliefert.

Programmaktualisierungen

Firefox und Thunderbird liegen in der Version 24 vor. Allerdings kommen bereits seit Anfang 2012 alle unterstützten Ubuntu-Versionen in den Genuss aktueller Versionen dieser beiden Programme, so dass man 13.10 deswegen nicht installieren muss. LibreOffice wurde auf die Version 4.1.2 aktualisiert.

System

Eine wichtige Grundsatzentscheidung ist die Entwicklung des neuen Display-Servers Mir. Dieser soll mittelfristig den bisher verwendeten XServer ablösen. Diese nicht unumstrittene und in Entwicklerkreisen heftig diskutierte Entscheidung ist u.a. vor dem Hintergrund zu sehen, dass der ursprünglich geplante X11-Nachfolger Wayland nach Meinung von Canonical nicht für die zukünftige neue Zielplattform Kleinstcomputer optimiert ist.

Bei der Nutzung auf Desktop-PCs, Notebooks und Servern kommt Mir in 13.10 nicht zum Einsatz, kann auf Wunsch aber nachinstalliert werden. Des Weiteren ist bisher unklar, inwieweit die offiziellen Ubuntu-Varianten zukünftig diesem Kurs folgen werden. Kubuntu, Lubuntu und Xubuntu bleiben beim bisherigen XServer – zumindest in 13.10. Speziell bei Kubuntu wird über eine Wayland-Unterstützung intensiv nachgedacht.

Ab 13.10 wird auf der offiziellen Ubuntu-Downloadseite 🇬🇧 ⮷ die 64-Bit-Version für Desktop- und Server-Systeme als Standard angeboten. Für Benutzer von 64-bit-Systemen u.U. relevant: das Paket ia32-libs ist nicht mehr Bestandteil der offiziellen Paketquellen. Damit können Fremdprogramme, die dieses Paket als Abhängigkeit voraussetzen, nicht mehr installiert werden.

Ubuntu (Unity)

Wiki/Icons/ubuntu.png

Kubuntu (mit KDE SC)

Wiki/Icons/kubuntu.png Kubuntu verwendet diesmal die KDE-SC Version 4.11 🇬🇧 als Grundlage. Diese Version liegt seit dem 14. August 2013 vor.

Xubuntu (Xfce)

Wiki/Icons/xubuntu.png "Im Westen nichts neues" – das ist das Motto von Xubuntu 13.10. Praktisch heißt das, dass auch diesmal wieder Xfce 4.10 als Basis dient (zu den Details siehe Xubuntu 12.10). Überarbeitet wurde der Xfce-Einstellungsmanager, insbesondere der Dialog "Anzeige" zur Konfiguration angeschlossener Bildschirme. Neu in der Standard-Installation enthalten ist gtk-theme-config, mit dem sowohl GTK2- als auch GTK3-Designs angepasst werden können.

Lubuntu (LXDE)

Wiki/Icons/lubuntu.png Lubuntu 13.10 bringt zwei Änderungen bei den Standard-Programmen. Während eine aktualisierte Version von Gnumeric für bessere Kompatibilität mit LibreOffice- und Excel-Dateien sorgt, ist Firefox der neue Standard-Browser und ersetzt das bisher genutzte Chromium. In der Grundinstallation außerdem nicht mehr enthalten sind der Kalender Osmo und ein Bildschirmschoner. Letzterer kann bei Bedarf – wie auch Chromium – nachinstalliert werden. Des Weiteren wurde weiter am Design 🇬🇧 und insbesondere am neuen Symbolthema "lubuntu|box" gefeilt.

Da der Dateimanager PCManFM nun (wieder) eine integrierte Suchfunktion besitzt, wurde auch Catfish aus der Standard-Installation entfernt. Außerdem wird zur Tastaturkonfiguration nun Keyboard Layout Handler 🇬🇧 in Form eines Panel-Plugins eingesetzt, wodurch das Programm LXKeyMap überflüssig ist. Erwähnenswert ist noch ein geändertes Autostart-Verhalten.

Bisher basierte die LXDE-Entwicklung auf der grafischen Komponentenbibliothek (Framework) GTK2. Da diese Version nicht mehr weiterentwickelt wird, experimentiert das Projekt derzeit mit dem Nachfolger GTK3. Parallel dazu wurde LXDE gemeinsam mit den Entwicklern von Archiv/Razor-qt auf Qt portiert. Generell werden beide Varianten einen etwas höheren Speicherbedarf erzeugen, der nach Meinung der LXDE-Entwickler aber nur auf sehr alter Hardware spürbar sein wird. Wann genau diese Änderungen in Lubuntu einfließen werden, ist nicht bekannt.

Ubuntu GNOME

Wiki/Icons/ubuntugnome.png

  • basiert auf GNOME 3.8

  • GNOME Classic 🇩🇪 in der Sitzungsauswahl auswählbar (ersetzt den bisherigen "Fallback-Modus")

  • neues Logo (siehe Abbildung rechts)

Diese Revision wurde am 15. August 2018 17:56 von Beforge erstellt.
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