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Client-Konfiguration

Dieser Artikel wurde für die folgenden Ubuntu-Versionen getestet:

Artikel für fortgeschrittene Anwender

Dieser Artikel erfordert mehr Erfahrung im Umgang mit Linux und ist daher nur für fortgeschrittene Benutzer gedacht.

Zum Verständnis dieses Artikels sind folgende Seiten hilfreich:

./bacula_logo.png In diesem Abschnitt wird ein Bacula-Client konfiguriert. Dieser soll die Daten des Client-Rechners auslesen, verpacken und zum Storage-Daemon senden. Die Konfiguration muss für jeden Client einzeln geschehen.

Da auf einem Client nur der File-Daemon installiert wird, beschränkt sich die Konfiguration auf die Datei /etc/bacula/bacula-fd.conf, die mit einem Editor [1] und Root-Rechten [2] bearbeitet werden muss.

Hinweis:

Die Authentifikation zwischen den Modulen erfolgt mit Passwörtern. Diese generiert Ubuntu bei der Installation automatisch. Überall, wo in den Beispielen "<PASSWORD-...>" steht, sollte ein passender Schlüssel stehen. Einsehbar sind diese in /etc/bacula/common_default_passwords. Für den File-Daemon müssen neue ausgedacht oder (besser) generiert werden.

/etc/bacula/bacula-fd.conf

Zuerst die Definition des File-Daemon selbst. Da in diesem Beispiel ein Server gesichert werden soll, spiegelt sich das im Namen wieder:

FileDaemon {                       
  Name = server-1-fd
  FDport = 9102  
  WorkingDirectory = /var/lib/bacula
  Pid Directory = /var/run/bacula
  Maximum Concurrent Jobs = 20
}

Director

Hier wird angegeben, welcher Director diesen File-Daemon steuern darf:

Director {
  Name = server-1-dir
  Password = "<PASSWORD-dir-1>"
}

Messages

Alle Logs werden an den Director zurückgeschickt:

Messages {
  Name = Standard
  director = server-1-dir = all, !skipped, !restored
}

Neustarten

Nach Änderungen an der Konfiguration muss der File-Daemon neu gestartet werden [3]:

sudo systemctl restart bacula-fd 

Diese Revision wurde am 10. März 2019 15:43 von Beforge erstellt.
Die folgenden Schlagworte wurden dem Artikel zugewiesen: Server, Netzwerk, Datensicherung