Archiv/kvpnc

Archivierte Anleitung

Dieser Artikel wurde archiviert. Das bedeutet, dass er nicht mehr auf Richtigkeit überprüft oder anderweitig gepflegt wird. Der Inhalt wurde für keine aktuell unterstützte Ubuntu-Version getestet. Wenn du Gründe für eine Wiederherstellung siehst, melde dich bitte in der Diskussion zum Artikel. Bis dahin bleibt die Seite für weitere Änderungen gesperrt.

Zum Verständnis dieses Artikels sind folgende Seiten hilfreich:

  1. Installation von Programmen

  2. Bearbeiten von Paketquellen

  3. Einen Editor öffnen

  4. Einen Menüeitrag bearbeiten

  5. Ein Terminal öffnen

Inhaltsverzeichnis
  1. Pakete installieren
  2. Bedienung
    1. Profil anlegen
    2. Verbindung herstellen
    3. vpnc über die Kommandozeile starten
  3. Probleme
    1. Import von Cisco-PCF-Dateien
  4. Links

Der Cisco-compatible VPN-Client (kurz vpnc) KVpnc 🇬🇧 ist eine grafische Oberfläche für beide Clients, welcher aber auch weitere Protokolle unterstützt, wie IPSec (FreeS/WAN, Openswan, StrongSwan, Racoon), PPTP (pptpclient), OpenVPN, L2TP (FreeS/WAN, Openswan, StrongSwan, Racoon), Vtun und OpenSSH. Benutzer von GNOME können auch entsprechende Plugins für den Network-Manager verwenden.

Pakete installieren

Folgende Pakete müssen installiert [1] werden:

Paketliste zum Kopieren:

sudo apt-get install vpnc kvpnc 

Oder mit apturl die Pakete installieren. Link: apt://vpnc,kvpnc

Dabei werden ggf. diverse KDE-Bibliotheken mit installiert. Nach der Installation findet man KVpnc im Menü in der Sektion "Internet". Man wird evtl. nach seinem Passwort gefragt, um das Programm auszuführen. Wurde es korrekt gestartet, erscheint ein Symbol im Systembereich.

Bedienung

Profil anlegen

Um ein neues Profil anzulegen, wählt man aus dem Menü "Profil -> Neues Profil" aus. Die Zugangsdaten erhält man vom lokalen Rechenzentrum, der jeweiligen IT-Abteilung oder einem sonstigen Anbieter des VPN-Gateways.

Verbindung herstellen

Mit einem Klick auf "Verbinden" wird die Verbindung hergestellt. Ist der Versuch erfolgreich, wird das Programmfenster minimiert und das Symbol im Tray ändert sich.

vpnc über die Kommandozeile starten

Um eine Verbindung zum vpn-Netzwerk über das Terminal herzustellen, geht man wie folgt vor. Zunächst muss man die Datei /etc/vpnc/name_der_verbindung.conf erstellen und als Root editieren [3].

Um beispielsweise wieder eine Verbindung mit dem RWTH-Netz herzustellen, Folgendes eintragen:

IPSec gateway vpn.rwth-aachen.de   ## Adresse des Gateways
IPSec ID MoPS                      ## Bezeichnung des Netzwerkes
IPSec secret XXXXXXXX              ## Gruppenpasswort
Xauth username ab123456            ## Benutzerkennung
Xauth password XXXXXXXX            ## Passwort

Schließlich die Datei speichern. Eine Verbindung kann nun im Terminal [5] mittels

sudo vpnc-connect /etc/vpnc/mops.conf 

hergestellt werden. Getrennt wird die Verbindung einfach mittels

sudo vpnc-disconnect 

Es kann vorkommen, dass nach dem Aufruf von vpnc eine ganze Weile nichts passiert und nach einigen Minuten die Meldung "no response from target" erscheint. Hier kann es hilfreich sein vpnc mit der Option --disable-natt zu starten.

Probleme

Import von Cisco-PCF-Dateien

Falls Profile aus importierten PCF-Dateien nicht funktionieren, kann es helfen, das Kästchen bei unter "Preferences -> Profile -> General -> Advanced -> Enable advanced settings" zu deaktivieren.

Sollte das Gruppenpasswort in der PCF-Datei kodiert abgespeichert sein (eine sehr lange hexadezimale Zahl), so kann man sie ggf. manuell entschlüsseln, siehe cisco-decode 🇬🇧, und in Klartext übertragen.