
VirtualBox
ist eine von der Firma innotek
(mittlerweile von Sun Microsystems
übernommen) entwickelte Virtualisierungslösung, die es dem Benutzer erlaubt weitere Betriebssysteme (Gäste) unter einem laufenden System (Host) zu installieren und wie eine normale Anwendung zu nutzen. Als Hostsysteme werden Windows, Mac OS X und Linux (ab Kernel 2.4), als Gastsysteme neben diesen zusätzlich noch OS/2, DOS-basierte Betriebssysteme, Linux (ab Kernel 2.2), L4, Solaris, NetWare sowie diverse BSD-Derivate unterstützt.
Seit dem 15. Januar 2007 steht VirtualBox in zwei Versionen zur Verfügung: Eine Open-Source-Edition (kurz: OSE), die unter der GPL v2 veröffentlicht wird, und eine PUEL-Variante (VirtualBox Personal Use and Evaluation License), die unter bestimmten Bedingungen
kostenlos verwendet werden darf. Diese Bedingungen sind recht weit gefasst, so dass der Gebrauch am heimischen PC bedenkenlos möglich ist.
Merkmale, die der Open-Source-Edition (noch) fehlen:
Remote Display Protocol (RDP) Server
USB über RDP
USB
iSCSI Unterstützung
innotek hat angekündigt, dass die Funktionen der proprietären Version schrittweise in die Open-Source-Edition einfließen sollen.
Wegen der Übersichtlichkeit wird der Umgang in folgenden Unterartikeln gesondert behandelt.
Installation - Hier werden die Installation der beiden Versionen und die nötigen Schritte zur Nachbearbeitung beschrieben.
Erster Start und Benutzung - In diesem Artikel werden die Bedienung und die verschiedenen Einstellungen erläutert.
Netzwerk - Dieser Artikel erklärt die verschiedenen Möglichkeiten, wie das Gastsystem in ein Netzwerk eingebunden werden kann.
Problemlösung - Aufgetretene Probleme, für die bereits eine Lösung gefunden wurde, sind in diesem Artikel aufgeführt.
Kompilieren - VirtualBox selbst aus dem Quellcode erstellen
JeOS - ein für virtuelle Umgebungen optimiertes Ubuntu-Derivat
Anleitung als PDF
ist auch zu finden unter '/usr/share/doc/VirtualBox/manual.pdf'
Ausführliche Anleitung zur "Vergrößerung" einer VDI
2008/022
Heise c't Offline Update - Script
gesteuertes Herunterladen von Updates, um Windows 2000, XP, 2003, Vista und Mac OS X 10.4 betriebene Virtuelle Maschinen für einen sicheren Internet-Zugriff vorzubereiten. (ct Ausgabe 22/2007)
VirtualBox Images
Vorgefertigte Container (Images) einiger Linux-Derivate und diverser anderer Betriebssysteme. Dadurch läßt sich nach der Installation von Virtualbox z.B. unter MS Windows ein Ubuntu-Betriebssystem mit VirtualBox ohne weitere Veränderungen am Standard-Betriebssystem benutzen.
Diese Revision wurde am 7. Februar 2010 um 11:40 Uhr
von Heinrich Schwietering erstellt.
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