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Anmerkung: Einrichtung und Konfiguration des Programms fehlt (Soundkarte, Maus ...) - ebenso Vorgehensweise zur Verwendung von Freedos bzw. MS-DOS.
Mit diesem, auf Linux basierendem DOS-Emulator ist es möglich, viele DOS-Anwendungen auf einem Linux OS zum Laufen zu bekommen. Sogar die meisten DPMI-Applikationen stellen kein Problem dar. Es wird ein DOS-Betriebssystem für Dosemu
benötigt, wobei meistens FreeDOS verwendet wird. Dosemu stellt nur die Umgebung bereit.
Es sind nur folgende Pakete zu installieren [1]:
dosemu (multiverse [2] )
xfonts-terminus-dos (universe )
Mit der Eingabe von
dosemu
in einem Terminalfenster [3] landet man in einem DOS-Fenster. Alternativ kann man auch
xdosemu
benutzen, welches ein neues Fenster öffnet und nicht das existierende nimmt.
Normalerweise sind ein paar Laufwerke vorinstalliert, so beinhaltet C: das Dateisystem und D: zeigt auf das Homeverzeichnis.
Eine Liste aller Befehle kann man sich mit
help
anzeigen lassen.
Um in den Vollbildmodus zu wechseln, drückt man Strg + Alt + F.
Beim Starten kann folgende Meldung erscheinen:
LOWRAM mmap: Invalid argument Segmentation fault
Dieser Fehler lässt sich beheben, indem man in der Datei /proc/sys/vm/mmap_min_addr den Zahlenwert 65536 durch 0 ersetzt. Dafür wird ein Editor mit Rootrechten benötigt [4] oder über die Konsole mit dem Befehl:
echo 0 | sudo tee /proc/sys/vm/mmap_min_addr
Bei jedem Neustart des PC´s muss dieser Schritt wiederholt werden, da der alte Zahlenwert wieder hinzugefügt wird.
Um den Fehler dauerhaft zu beheben, muss man mit Root-Rechen die /etc/sysctl.conf (oder die Datei: /etc/sysctl.d/10-zeropage.conf) modifizieren [4] und dort einfach einfach in der Zeile vm.mmap_min_addr = 65536 den Wert auf 0 abändern also müsste die Zeile dann wie folgt aussehen:
vm.mmap_min_addr = 0
Bei Ubuntu 10.04 kann beim Starten über das Terminal eine konkrete Fehlermeldung zu diesem Problem erscheinen. Diese benennt die Lösung selbst. Demnach ist es neben obiger Lösung mit manuellem Editieren der sysctl.conf auch möglich, einen sysctl-Befehl in das Terminal zu kopieren, welcher dasselbe bewirkt.
Diese Revision wurde am 8. September 2011 um 11:42 Uhr
von fred.m erstellt.
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