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Smb4K

Dieser Artikel wurde für die folgenden Ubuntu-Versionen getestet:


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./smb4k_logo.png Das KDE-Programm Smb4K 🇬🇧 ist ein erweiterter Browser für cifs-Freigaben, der es ermöglicht, diese ins Dateisystem des Clients einzubinden. Zwar bietet KDE bereits von Haus aus einige Möglichkeiten, Freigaben einzubinden, aber mit Hilfe von Smb4K sind auch Sonderwünsche und selten nachgefragte Spezialitäten möglich. Daneben bietet Smb4K noch eine einfache Möglichkeit zur Synchronisation von Dateien zwischen zwei Rechnern.

Installation

Folgendes Paket (inklusive Abhängigkeiten) muss installiert werden:

  • smb4k (universe)

Paketliste zum Kopieren:

sudo apt-get install smb4k 

Oder mit apturl installieren, Link: apt://smb4k

Nach erfolgreicher Installation kann das Programm aus dem Startmenü über "Smb4K" oder mit dem Befehl smb4k gestartet werden.

Konfiguration

Zuerst sollte im eigenem Homeverzeichnis ein Ordner fest- bzw. angelegt werden, in dem die Freigaben eingebunden und angezeigt werden. Grundsätzlich können aber auch andere Ordner wie /media oder /mnt genutzt werden. Dieser Ordner wird anschließend in den Einstellungen von Smb4K (unter Freigaben) eingetragen. Werden keine eigenen Angaben gemacht, dann gilt als Standard /home/$USER/smb4k bzw. ~/smb4k.

./Konfiguration.png

Benutzung

Der Reiter "Netzwerkumgebung" zeigt die verfügbaren Netzwerkgruppen, Server und darauf befindliche Ordner an. Ein linke Maustaste Mausklick bindet eine Freigabe ein. Falls erforderlich, werden vorher ein Benutzername und das entsprechende Passwort abgefragt. Das Aushängen der eingebundenen Freigaben in der rechten Spalte kann z. B. mit der rechten Maustaste erfolgen.

./Übersicht_der_Freigaben.png

Synchronisation

Wer beispielsweise abwechselnd mit einem Notebook und einem Desktop-PC arbeitet, kennt das Problem: Die zuletzt genutzten Dateien befinden sich immer auf dem jeweils anderen Rechner. Der Abgleich zwischen beiden Rechnern wird Synchronisation genannt. Hierbei werden die Dateien auf beiden beteiligten Computern automatisch - je nach Bedarf - kopiert bzw. gelöscht, so dass anschließend beide Datenbestände identisch sind. Weitere Einzelheiten dazu finden sich unter rsync.

./Synchronisation.png

Probleme und Lösungen

Je nachdem wie der Samba-Server konfiguriert ist, kann es vorkommen, dass er nicht im Reiter "Netzwerkumgebung" aufgeführt wird. Dies ist insbesondere dann möglich, wenn die veraltete cifs-Protokollversion 1.0 (auf dem Server und auch auf dem Client) nicht verfügbar ist. In diesem Fall fügt man die Freigabe manuell über die Funktion "Netzwerk""Dialog zum Einhängen öffnen" hinzu. Dazu muss im "Ort" die IP-Adresse des Servers inkl. Name des Shares eingetragen werden.

./Freigabe.png

Den Namen der Freigabe kann man bspw. mit smbclient ermitteln:

$ smbclient -L IP-des-Servers # ggf. die Option -N um die Passwortabfrage zu unterdrücken

	Sharename       Type      Comment
	---------       ----      -------
	print$          Disk      Printer Drivers
	Test            Disk      
	IPC$            IPC       IPC Service (Ubuntu-Test server (Samba, Ubuntu))

SMB1 disabled -- no workgroup available

Diese Revision wurde am 11. Januar 2021 09:53 von chr123 erstellt.
Die folgenden Schlagworte wurden dem Artikel zugewiesen: Server, Freigaben, Netzwerk, Büro, KDE