Archiv/Maxview

Archivierte Anleitung

Dieser Artikel wurde archiviert. Das bedeutet, dass er nicht mehr auf Richtigkeit überprüft oder anderweitig gepflegt wird. Der Inhalt wurde für keine aktuell unterstützte Ubuntu-Version getestet. Wenn du Gründe für eine Wiederherstellung siehst, melde dich bitte in der Diskussion zum Artikel. Bis dahin bleibt die Seite für weitere Änderungen gesperrt.

Zum Verständnis dieses Artikels sind folgende Seiten hilfreich:

  1. Ein einzelnes Paket installieren

  2. Starten von Programmen

  3. Ein Terminalfenster öffnen

Inhaltsverzeichnis
  1. Installation
  2. Bedienung
  3. Deinstallation
  4. Links

./maxview_logo.png Der Umstieg von Windows auf Linux ist geschafft. Um vorhandene Office-Dokumente kümmert sich LibreOffice, Bilder und PDF-Dateien sind unproblematisch, das E-Mail-Archiv ist dank Thunderbird auch unter Ubuntu verfügbar. Für manche Musiktitel muss man sich zwar evtl. noch einen passenden Codec installieren, aber auch das ist meist schnell erledigt.

Doch wer tiefer gräbt, fördert unter Umständen ganze Ordner voller .max-Dateien zu Tage. Irgendwann scheint da jemand PaperPort 🇬🇧 verwendet zu haben. Zu seiner Zeit war dieses Windows-Programm vergleichbaren Programmen weit voraus. Das Einscannen und Archivieren von Papierdokumenten ließ sich damit elegant erledigen.

Maxview 🇬🇧 zeigt nicht nur die von PaperPort erzeugten Archivdateien an, sondern kann diese auch in PDF umwandeln. Darüber hinaus könnte man theoretisch das fortsetzen, was PaperPort einst so interessant gemacht hat. Leider scheint die Weiterentwicklung von Maxview eingeschlafen zu sein. Schwerpunkt dieses Artikels ist daher nicht eine komplette Programmbeschreibung, sondern die Umwandlung bereits vorhandener PaperPort-Dateien. Die Benutzeroberfläche ist auf Englisch, was für den geplanten Einsatzzweck nicht weiter relevant ist.

Hinweis:

PaperPort ist nicht die einzige Anwendung, die Dateien mit der Endung .max verwendet. Aktuelle PaperPort-Versionen (ab 9.0) verwenden dieses proprietäre Format nicht mehr.

Installation

Wiki/Icons/synaptic.png Das Programm ist nicht in den offiziellen Paketquellen enthalten. Zur Installation muss man daher auf ein Fremdpaket des Entwicklers ausweichen.

Fremdpaket

Bis einschließlich Ubuntu 12.04 kann ein Fremdpaket (für Ubuntu 10.04) passend zur eigenen Systemarchitektur heruntergeladen und manuell installiert werden [1]:

Hinweis!

Fremdpakete können das System gefährden.


Anmerkung: Für neuere Ubuntu-Versionen muss Maxview aus dem Quellcode kompiliert werden.

Bedienung

Maxview besitzt keinen Menü-Eintrag. Der Programmstart [2] erfolgt daher über ein Terminalfenster [3], wobei man den Ordner mit den vorhandenen Dateien angibt:

maxview ~ 

oder

maxview /PFAD/ZUM/ORDNER 

Wählt man den ersten der obigen Befehle, kann man auf der linken Seite des Programmfensters zum gewünschten Ordner im Homeverzeichnis navigieren. Der zweite Befehl öffnet direkt das angegebene Verzeichnis.

./maxview_main.png
Hauptfenster mit Navigationsspalte links

./maxview_details.png
Detailansicht

Für den vorgesehenen Einsatzzweck sind nur zwei Schaltflächen relevant:

Schaltflächen
Symbol Zweck
./maxview_button_changeview.png zwischen Hauptfenster und Detailansicht wechseln
./maxview_button_print.png Konvertierung starten

./maxview_print.png

Konvertierung

Die Konvertierung vorhandener .max-Dateien erfolgt über den "Ausdruck" dieser Dateien. Dazu stehen alle dem System bekannten Drucker zur Verfügung, von denen zwei für den Export besonders interessant sind:

Zusätzlich lassen sich über die Schaltfläche "Options >>" weitere Optionen für Maxview aktivieren (siehe Abbildung). Falls man diese nutzen möchte, sollte man darauf achten, dass Text- und Hintergrundfarbe korrekt gesetzt sind. Die Einstellungen kann man mit der Schaltfläche "Save" speichern.

Stapelverarbeitung

Zwar suggeriert der Start mit dem Befehl maxview, man könne mehrere Dateien in einem Rutsch konvertieren, aber unglücklicherweise funktionieren die dort genannten Optionen nicht. Damit bleibt nichts anderes übrig, als den oben beschriebenen Weg über die grafische Oberfläche zu gehen.

Deinstallation

Nach der Konvertierung kann Maxview über die Paketverwaltung wieder deinstalliert werden. Im Homeverzeichnis bleiben dabei folgende versteckte Ordner und Dateien übrig, die man manuell löschen muss: