systemd/networkd/Anwendungsbeispiele

Dieser Artikel wurde für die folgenden Ubuntu-Versionen getestet:

Dieser Artikel ist größtenteils für alle Ubuntu-Versionen gültig.

Zum Verständnis dieses Artikels sind folgende Seiten hilfreich:

  1. Starten von Programmen

  2. ein Terminal öffnen

  3. mit Root-Rechten arbeiten

  4. Skript ausführbar machen

Inhaltsverzeichnis
  1. Standardkonfiguration für Ethernet
  2. Links

Dieser Artikel enthält Anwendungsbeispiele für die Artikel systemd-networkd und systemd-resolved.

Standardkonfiguration für Ethernet

Alle Netzwerkschnittstellen beginnend mit en (Das sind bei Verwendung der "predictable network names" von udev genau die Ethernet-Schnittstellen.) werden automatisch per DHCP konfiguriert und die DNS-Namensauflösung wird mit den per DHCP gelernten DNS-Servern konfiguriert.

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# !/bin/bash
systemctl stop  systemd-resolved.service
rm /etc/resolv.conf ; ln -s /var/run/systemd/resolve/resolv.conf /etc/resolv.conf

cd /run/systemd ; rm -rf network ; mkdir network
cat > network/00-default-ethernet.network <<-DEFAULT
[Match]
Name = en*

[Network]
DHCP = both
DEFAULT

cat > network/01-unmanaged.network <<-UNMANAGED
[Match]
Name = *

[Network]
Unmanaged = yes
UNMANAGED

systemctl   start systemd-resolved.service
systemctl restart systemd-networkd.service

Dieses Script muss ausführbar gemacht[4] und mit root-Rechten[3] im Terminal[2] gestartet[1] werden. Es erzeugt eine temporäre Konfiguration im Verzeichnis /run/. (Der Ordner /run/ wird bei jedem Neustart des Systems neu angelegt.) Wenn man diese dauerhaft behalten möchte, muss root die Dateien aus dem Verzeichnis /run/systemd/network in ein geleertes Verzeichnis /etc/systemd/network verschieben.