Diese Seite beantwortet häufig gestellte Fragen rund um das Thema Installation.
Ja, dies ist jederzeit möglich. Dazu gibt es die so genannten Livesysteme. Mit diesen startet das komplette Betriebssystem inklusive aller Anwendungsprogramme direkt von der DVD oder dem USB-Stick. Das auf der Festplatte installierte System wird dabei nicht verändert. So kann man gefahrlos die Hardwareerkennung und Funktionen von Ubuntu testen.
Da eine Live-DVD viel langsamer als eine Festplatte oder SSD ist, sollte man sich nicht von der zwangsläufig geringeren Geschwindigkeit als bei einem installierten System täuschen lassen.
Linux läuft generell auf nahezu jedem PC. Allerdings steigen auch bei Ubuntu die technischen Anforderungen mit jeder Veröffentlichung. Man sollte also nicht erwarten, dass eine aktuelle Version befriedigend mit einem 10 Jahre alten Rechner funktioniert, aber in vielen Fällen ist es doch möglich. Zum Ausprobieren gibt es die Livesysteme. Für ältere Rechner kann man andere Fenstermanager wie etwa Fluxbox oder eine leichtgewichtige Desktopumgebung wie Xfce verwenden. Siehe auch Alte Hardware.
Eine Übersicht über die Download-Möglichkeiten aktueller Versionen ist unter Downloads zu finden.
Die Images kann man auf einen USB-Stick spielen oder auf DVDs und BluRays brennen. Einige Onlineshops bieten fertige USB-Sticks und gebrannte Datenträger an.
Ubuntu unterstützt mehrere Architekturen. Diese sind AMD64, ARM und s390x. Fast alle aktuellen CPUs haben die Architektur "amd64". Im Zweifel muss man im Datenblatt der CPU nachsehen.
Ja. Hierbei ist aber zu beachten, dass freier Festplattenplatz benötigt wird und man sich Gedanken über den Rechnerstart machen muss: Bei Benutzung der veralteten Bios-Boot-Methode installiert man am besten zuerst Windows und dann Ubuntu, bei Benutzung der aktuellen UEFI-Boot-Methode installiert man dagegen Windows als letztes Betriebssystem. Ubuntu richtet den Bootmanager GRUB 2 so ein, dass man auswählen kann, ob Windows oder Ubuntu starten soll. Details siehe: Dualboot
Wenn das BIOS des Rechners den Systemstart über ein USB-Gerät unterstützt, dann sollte man die Anleitung Installation auf externen Speichermedien ausprobieren.
Wem Ubuntu gefällt und man es gerne installieren möchte, findet Installations-Anleitungen für verschiedene Voraussetzungen und Installationsformen.
Im Gegensatz zu den meisten anderen Linux-Distributionen gibt es unter Ubuntu zwar ein Administrator-Konto, dieses ist jedoch per Standard deaktiviert und wird nicht benutzt. Es wird auch nicht empfohlen, das Konto zu verwenden. Stattdessen kann der Benutzer mit dem Werkzeug sudo unter Ubuntu vorübergehend Root-Rechte erlangen.
Dieser Frage widmet sich der Artikel Einführung für Linux Umsteiger.
▶ Ubuntu FAQ Übersichtsartikel