Evolution

Dieser Artikel wurde für die folgenden Ubuntu-Versionen getestet:

Zum Verständnis dieses Artikels sind folgende Seiten hilfreich:

  1. Installation von Programmen

Inhaltsverzeichnis
  1. Installation
  2. E-Mail
  3. Kontaktverwaltung
  4. Kalender
  5. Newsreader
  6. RSS-Reader
  7. Backups
  8. Datenmigration
  9. Exchange-Server
  10. Signaturen
  11. Problembehebung
  12. Links

./evolution-icon.png Evolution {en} ist die E-Mail- und PIM-Suite der GNOME-Desktopumgebung und verfügt über einen sehr großen Funktionsumfang. Eine Konfiguration lohnt sich möglicherweise auch, wenn man einen anderen E-Mail-Client bevorzugt, weil Evolution sehr gut in GNOME integriert ist.

Evolution vereint folgende Anwendungen:

Eine Alternative zu Evolution kann Balsa {en} sein.

Installation

Wiki/Icons/synaptic.png Bei einer Standard-Installation von Ubuntu GNOME ist Evolution bis Ubuntu 16.10 bereits vorinstalliert, ansonsten müssen für die Nutzung des vollen Funktionsumfangs folgende Pakete installiert werden [1]:

Wiki/Vorlagen/Installbutton/button.png mit apturl

Paketliste zum Kopieren:

sudo apt-get install evolution 

sudo aptitude install evolution 

E-Mail

Der moderne E-Mail-Client kann mehrere Konten folgender Art verwalten und verfügt über einen lernfähigen Junk-Filter: ./evolution2.png

Beim ersten Start von Evolution öffnet sich ein Einrichtungsassistent. Will man ein E-Mail-Konto später einrichten, verändern oder hinzufügen, kann man dies jederzeit über das Menü "Bearbeiten -> Einstellungen" nachholen.

Ein Konto, mehrere E-Mail-Adressen

Evolution richtet standardmäßig pro Konto nur eine E-Mail-Adresse ein. Manchmal hat man aber zu einem Konto eine oder mehrere E-Mail-Adressen konfiguriert. Wenn man diese zusätzliche E-Mail-Adresse unter Evolution nutzen möchte, richtet man mit dem Assistenten ein neues Konto für diese E-Mail-Adresse ein, wählt aber beim dritten Schritt "Abrufen von E-Mails" unter "Server-Art" "Keine" aus. Alle weiteren Eintragungen sind wie bei einem normalen E-Mail-Konto vorzunehmen.

Hinweis:

Umlaute wie ä ö ü ß im Passwort funktionieren nicht!

E-Mail-Eingangsüberwachung

Das separate Programm Mail Notification hat den Anspruch, für sehr viele verschiedene Mail-Dienste eine Benachrichtigung anzubieten. Bei webbasierenden Mail-Diensten wie z.B. Web.de oder Gmail klappt das alles auch wunderbar. Mail Notification aufrufen, einrichten und es werden automatisch eingehende Mails angezeigt. Diese Mails können dann mit Evolution abgerufen werden.

Dies geschieht über das Paket

Wiki/Vorlagen/Installbutton/button.png mit apturl

Paketliste zum Kopieren:

sudo apt-get install mail-notification-evolution 

sudo aptitude install mail-notification-evolution 

Damit man ohne Evolution über neue Mails benachrichtigt wird, kann man die Konten, die man in Evolution eingestellt hat, nochmal in Mail Notification einbauen. Für IMAP-Konten wird auch IMAP-Idle von Mail Notification direkt unterstützt, so dass man sehr schnell über neue Mails unterrichtet wird und Evolution so nicht im Hintergrund laufen muss.

Falls man Evolution in das Benachrichtigungsfeld ("Systray") verschieben möchte, kann das Programm AllTray weiterhelfen.

GnuPG-Verschlüsselung

Um E-Mails den Postkartencharakter zu nehmen, muss man seine Mails verschlüsseln. Dafür hat sich der OpenPGP-Standard eingebürgert, der in Evolution über das GnuPG-Paket implementiert wird. (Mehr Informationen im Artikel GnuPG.) Um E-Mails derartig verschlüsseln zu können, müssen zunächst mit GnuPG ein Public Key und Private Key (ein Schlüsselpaar) generiert werden und dann die Kontoeigenschaften des Kontos geöffnet werden, für welches das Schlüsselpaar erzeugt wurde, um unter dem Reiter "Sicherheit" als PGP/GPG-Schlüsselkennung die Key-ID (achtstelliger Hex-Wert) des öffentlichen Schlüssels anzugeben.

Ab jetzt können eigene Mails signiert werden. Damit der Empfänger die Signatur auch nutzen kann, ist es notwendig, dass er den öffentlichen Schlüssel des Absenders hat. Diesen kann er von einem Schlüsselserver (sofern vom Absender hochgeladen) oder direkt vom Absender (als Mail-Anhang oder via USB-Stick) importieren.

Um auch verschlüsselte E-Mails verschicken zu können, benötigt man natürlich den öffentlichen Schlüssel des Empfängers, welcher in GnuPG importiert werden muss (via Schlüsselserver oder direkt). Nachdem der Schlüssel erfolgreich importiert wurde, kann man beim Verfassen einer Mail unter dem Menüpunkt "Sicherheit" die Verschlüsselung auswählen. Sollen verschlüsselte Mails empfangen werden, so muss dem Absender der eigene öffentliche Schlüssel ebenfalls zur Verfügung gestellt werden.

Hinweis:

Bei der Nutzung von Seahorse zur Schlüsselverwaltung sind unter Umständen weitere Eingaben notwendig. Näheres siehe dazu im entsprechenden Abschnitt Vertrauen.

Schlüssel automatisch importieren

GPG kann einen Schlüssel automatisch von einem bestimmten Server abrufen.

Der Schlüsselserver kann dabei beliebig angepasst werden. Zu beachten ist jedoch, dass nur diejenigen Schlüssel importiert werden, die sich auch auf dem angegebenen Server befinden. Liegt der benötigte Schlüssel auf einem anderen Server, muss er weiterhin manuell importiert werden.

Signierte E-Mails

Um die Echtheit signierter E-Mails zu überprüfen, sollte man das öffentliche Zertifikat (Schlüssel) des Absenders unter "Bearbeiten -> Einstellungen -> Zertifikate -> Zertifizierungsstellen" importieren. Diese Zertifikate sind oftmals auf der Homepage des Erstellers zu finden.

Firmenschlüssel

Wenn jemand einen Firmenschlüssel heraus gibt, über den alle Mails an Empfänger der Firma zentral ver- und entschlüsselt werden, dann muss in ~/.gnupg/gpg.conf ein Eintrag für jeden Mitarbeiter der Firma erstellt werden, an den man verschlüsselt senden möchte:

group mailadresse@firmenname.de = 0x12345678 

Wobei "mailadresse@firmenname.de" die Adresse ist, an die man senden möchte und "0x12345678" die Schlüssel-Kennung ist. Danach akzeptiert und verschlüsselt Evolution auch Mails an Empfänger, die nicht im Schlüssel genannt wurden. Das funktioniert aber nur, wenn diese "Firma" eine zentrale Verschlüsselung verwendet. Dies wird wahrscheinlich auch für andere Mail-Clients funktionieren. Getestet mit Evolution.

TNEF-Filter

Es kann vorkommen, dass man von Kollegen oder Freunden, die Microsoft Office verwenden, Mailanhänge als Datei winmail.dat erhält. Standardmäßig kann Evolution diese Anhänge nicht öffnen. Seit Ubuntu 9.04 existiert das Zusatzpaket evolution-plugins-experimental, welches unter anderem das Plugin tnef-attachments beinhaltet. Für die Benutzung muss folgendes Paket installiert werden:

Wiki/Vorlagen/Installbutton/button.png mit apturl

Paketliste zum Kopieren:

sudo apt-get install evolution-plugins-experimental 

sudo aptitude install evolution-plugins-experimental 

Nach einem Neustart von Evolution ist das TNEF-Plugin automatisch aktiviert. Von nun an werden alle winmail.dat-Anhänge automatisch dekodiert, so dass sie problemlos geöffnet werden können.

Spamfilter

Zum Ausfiltern von Werbung können entweder Bogofilter oder SpamAssassin verwendet werden. Weitere Details im Unterartikel Evolution/Spamfilter.

Kontaktverwaltung

Da es sich bei Evolution nicht nur um ein E-Mail-Programm handelt, bietet die Software eine sehr umfassende Kontaktverwaltung. Kontakte können in beliebig vielen Adressbüchern verwaltet werden, die lokal oder per LDAP-Server gespeichert sind. Die Daten können auch von anderen GNOME-Applikationen genutzt werden: ./kontakte.png

Kalender

Die Integration der Kalenderfunktion ist ein wesentlicher Unterschied zu einem reinen E-Mail-Programm. Evolution kann mit mehreren Kalendern gleichzeitig umgehen, die lokal oder online vorliegen können. Evolution unterstützt Kalender im vCalendar- und iCalendar-Format. ./evolution3.png

Sinnvollerweise greift auch das Uhrenapplet (Zeit-/Datumsanzeige) im GNOME-Panel auf Daten aus Evolution zurück. Beim Anklicken der Anzeige öffnet sich eine Ansicht des aktuellen Monats und es werden Ereignisse und Aufgaben angezeigt.

Newsreader

Evolution kann auch als Newsreader eingerichtet werden, ist aber in Optik, Übersichtlichkeit und Funktionalität anderen Programmen unterlegen. Für GNOME-Nutzer ist Liferea oder Pan die bessere Wahl, für KDE gibt es KNode {en} (auch als Bestandteil von Kontact). Auch Mozilla Thunderbird enthält einen sehr komfortabler Newsreader.

Ein neues Konto erstellt man unter "Menü -> Bearbeiten -> Einstellungen -> E-Mail-Konten -> Hinzufügen". Bei der Abfrage "Server-Typ" dann "USENET-News" auswählen und die entsprechenden Zugangsdaten angeben. Abonnieren kann man Gruppen über "Menü -> Ordner -> Abonnements", dann das Konto auswählen und die gewünschten Gruppen mit einem Häkchen versehen. Man kann sich die Posts nach Threads sortieren lassen.

Die Überschaubarkeit lässt in der Standardeinstellung zu wünschen übrig. Um diese zu verbessern, kann man die Spalte "Betreff" vor die Spalte "Von" schieben und die Spalte "Von" durch "Absender" ersetzen. Das entspricht dann der von anderen Newsreadern gewohnten Ansicht.

RSS-Reader

Sollen mit Evolution auch RSS-Feeds gelesen werden können, muss zusätzlich das Paket

Wiki/Vorlagen/Installbutton/button.png mit apturl

Paketliste zum Kopieren:

sudo apt-get install evolution-rss 

sudo aptitude install evolution-rss 

installiert werden. Ist dies geschehen, können in Evolution unter "Menü -> Bearbeiten -> Einstellungen -> News & Blogs" die RSS-Feeds eingerichtet werden. In der E-Mail-Ansicht erscheinen die abonnierten RSS-Feeds dann im Baum unter dem Ordner "News & Blogs" mit ihrem jeweiligen Namen. Die Feeds werden automatisch beim Abholen und Senden der E-Mails aktualisiert, alternativ kann dies auch mit der F11 geschehen.

Backups

Evolution speichert seine Daten wie E-Mails, Adressbuch im Homeverzeichnis unter

Die Einstellungen des Programms Evolution sowie alle Mailkonto-Daten werden hingegen in der Registrierungsdatenbank GConf gespeichert. Die Passwörter liegen nochmal an einer anderen Stelle.

Über das Menü "Datei -> Einstellungen sichern" ist es direkt in Evolution möglich, ein Backup zu erstellen.

Backup zurückspielen

Man kann das über das Menü erstellte Backup direkt im Einrichtungs-Assistenten angeben oder später per Menü "Datei -> Einstellungen zurücksetzen" wiederherstellen.

1. Daten wieder einspielen

Einfach die erstellte Datei im Homeverzeichnis wieder entpacken.

tar -xzf ~/evolution_backup* 

2. Gconf-Daten zurückspielen

Die Daten wieder in die Gconf-Datenbank zurückspielen.

gconftool --load=$HOME/.local/share/evolution/backup-restore-gconf.xml 

Adressbuch exportieren

So wird das default (Kontakte) Adressbuch als *.csv Datei exportiert:

evolution-addressbook-export --output=/Pfad/zur/datei.csv --format=csv 

Bei anderen Adressbüchern müssen zuerst die IDs ausgelesen werden:

evolution-addressbook-export -l 

Beispiel:

"file:///home/user/.evolution/addressbook/local/system","Persönlich",118
"file:///home/user/.evolution/addressbook/local/1242833850.6227.0@ubuntu","old",2
"file:///home/user/.evolution/addressbook/local/1247661248.7506.4@ubuntu","new",22

Nun kann z.B. das Adressbuch new als new.csv Datei exportiert werden :

evolution-addressbook-export --output=/home/user/Dokumente/new.csv "file:///home/user/.evolution/addressbook/local/1247661248.7506.4@ubuntu" --format=csv 

Passwörter übernehmen

Das einzige, was bei dieser Anleitung nicht übernommen wurde, sind die Passwörter der Mail-Konten. Hier reicht es, den Ordner ~/.gnome2 in das Backup mit einzubeziehen.

Datenmigration

Die Übernahme von E-Mails sowie der Import von Adressen und Kalenderdaten wird in einem eigenen Artikel behandelt: Evolution/Datenmigration

Exchange-Server

Um mit einem Exchange-Server zu arbeiten ist es nötig

Wiki/Vorlagen/Installbutton/button.png mit apturl

Paketliste zum Kopieren:

sudo apt-get install evolution-ews 

sudo aptitude install evolution-ews 

zu installieren

Signaturen

Eine neue Signatur kann über den Menü-Eintrag "Bearbeiten -> Einstellung -> E-Mail Konten -> Bearbeiten -> Neue Signatur" erstellt werden. Eine bestehende Signatur bearbeitet man über "Bearbeiten -> Einstellung -> Editor Einstellungen -> Signatur -> Bearbeiten".

Signatur-Skripte

Evolution bietet die Möglichkeit, Skripte auszuführen, was zur Automatisierung von Signaturen von E-Mails verwendet werden kann. Zuerst wird ein Bash-Skript erstellt, welches die gewünschten Befehle enthält. Als Beispiel hier eine Signatur mit Sprüchen aus der Datenbank von fortune.

1
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4
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6
#!/bin/bash
echo "<div>--------------o</div>"
echo "<pre>"
fortune
echo "</pre>"
echo "<div>--------------o</div>"

Die <div> und <pre>-Klammern dienen der Formatierung des Textes. So wird durch <div> ein Trenner erzeugt und durch <pre> die ursprüngliche Formatierung des Textes von fortune beibehalten. Das Skript wird gespeichert und ausführbar gemacht.

Über "Bearbeiten -> Einstellungen -> Editoreneinstellugen -> Signaturen -> Signatur Hinzufügen" gelangt man in den Einstellungs-Dialog. Dort kann man dann das Skript suchen und hinzufügen. Wenn man jetzt eine E-Mail verschickt, steht einem rechts oben unter Signatur in der Auswahl das hinzugefügte Skript zur Verfügung. Wählt man dies, wird automatisch der vom Skript generierte Text an die Mail angehängt.

Problembehebung

Evolutions Mailkontenüberwachung funktioniert nicht

Seit 12.04 funktioniert die Evolution eigene E-Mail Überwachung (mail-notification-evolution) nicht oder nur unregelmäßig. Es empfiehlt sich in diesem Falle auf ein externes Tool auszuweichen. Ein Kandidat wäre "mailnag", das für den Einsatz auf der GNOME-Shell angepasst ist und sich problemlos nach installieren lässt. "Mailnag" ist in den offiziellen Quellen verfügbar.

Suchfunktion findet nichts

Suche in "Derzeitiger Ordner" sollte zumindest gehen, wenn Suche in "Alle Konten" keine Ergebnisse anzeigt

Nach einer Aktualisierung von Firefox kann es vorkommen, dass Links, die in Mails stehen, beim Anklicken nicht mehr in Firefox geöffnet werden.

  1. Evolution und offene Evolution-Fenster (z.B. Mails) sollten zuerst geschlossen werden.

  2. Pfad nachsehen: Mit dem Dateimanager sollte man nachsehen, in welchem Ordner (z.B. /usr/lib/firefox) die Anwendung Firefox zu finden ist.

  3. Danach sollte überprüft werden, ob der korrekte Pfad bei den "Bevorzugten Anwendungen" angegeben ist. Unter "System -> Einstellungen -> Bevorzugte Anwendungen -> Internet" sollte Firefox stehen oder der Pfad /usr/lib/firefox/firefox "%s".

  4. Evolution öffnen. Jetzt sollten die Links in Mails beim Anklicken wieder in Firefox geöffnet werden.

Verschicken/Empfangen-Schaltfläche deaktiviert

Wenn Evolution im Offline-Modus ist, kann nicht empfangen und gesendet werden. Entsprechend ist der Button ausgegraut. In den Online-Modus wechselt man durch Klick auf die beiden Kabelenden links unten in der Statusleiste oder über das Menü "Datei -> Online arbeiten".

Evolution meldet neue E-Mails, zeigt aber keine E-Mails an

Löscht man die versteckte Datei

und startet dann Evolution neu, ist das Problem behoben.

Evolution kann nicht mehr auf Termine, Aufgaben oder Notizen zugreifen

Wenn Evolution beim Zugriff auf den Kalender, die Aufgabenliste oder die Notizen regelmäßig mit einer Fehlermeldung abbricht, kann man das durch Löschen oder Umbenennen der folgenden Dateien beheben.

  1. für den „persönlichen“ Kalender:

    • ~/.local/share/evolution/calendar/local/system/calendar.ics

  2. für die Notizen:

    • ~/.local/share/evolution/memos/local/system/memos.ics

  3. für die Aufgaben:

    • ~/.local/share/evolution/tasks/local/system/tasks.ics

Wird Evolution anschließend neu gestartet, funktionieren Kalender, Aufgaben und Notizen wieder einwandfrei.

Achtung!

Die bereits eingetragenen Termine, Aufgaben bzw. Notizen gehen hiermit allerdings verloren.

Der Ordner Müll lässt sich nicht mehr leeren

Wenn sich der Ordnerinhalt mit der Fehlermeldung

Fehler bei "Ordner wird gesäubert"

nicht mehr löschen lässt, kann folgende Vorgehensweise Abhilfe schaffen:

  1. Mit "Datei -> Einstellungen sichern ..." sollte sicherheitshalber ein Backup der Einstellungen und Mails erstellt werden

  2. Evolution schließen

    evolution --force-shutdown 
  3. Löschen der (versteckten) Datei:

    • ~/.local/share/evolution/mail/local/folders.db

  4. Evolution neu starten

Jetzt sollte der Müll gelöscht werden können. Nach einem Doppelklick auf jeden einzelnen Ordner der Ordnerstruktur in Evolution wird die Datenbankdatei folders.db wieder mit den erforderlichen Daten gefüllt. Es kann dabei zu einer kurzen Verzögerung (mehrere Sekunden, je nach Mail-Anzahl) kommen, bis die Mails im Ordner wieder angezeigt werden.

Evolution deinstallieren

Bei der manuellen Deinstallation von Evolution muss man ein bisschen Vorsicht walten lassen, da es evolution-Pakete gibt, die nicht nur für Evolution benötigt werden, sondern auch elementare Funktionen für Gnome bereitstellen: Die Pakete evolution-data-server-common und evolution-data-server dürfen daher nicht deinstalliert werden!

Um Evolution zu deinstallieren, können folgende Pakete entfernt werden:

Zusätzlich kann das Verzeichnis ~/.local/share/evolution/ bzw. ~/.evolution/ gelöscht werden.

Intern

Extern