Archiv/WLAN 3Com WL-305

Archivierte Anleitung

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Zum Verständnis dieses Artikels sind folgende Seiten hilfreich:

  1. Installation von Paketen

  2. Bearbeiten von Paketquellen

  3. Ein Terminal öffnen

  4. Einen Texteditor öffnen

  5. Archive entpacken

  6. Restricted-Modules Linux-Headers: welche Version?

Inhaltsverzeichnis
  1. Vorbereitung
  2. Installation
  3. Fehlersuche
  4. Links

Diese Anleitung beschreibt nur die Installation der 3Com XJack WLAN Karte (genaue Bezeichnung: 3CRWE620924-E1). Mit dem beschriebenen Treiber funktioniert die Karte bis auf die Angabe der Verbindungsqualität.

Vorbereitung

Um die Treiber kompilieren zu können, müssen folgende Pakete installiert [1] sein:

Außerdem muss der aktuellen poldhu-Treiber als Quelldatei herunterladen werden. Diesen findet man unter http://www.xs4all.nl/~bvermeul/swallow 🇬🇧 . Falls ein Kernel neuer als Version 2.6.5 verwendet wird, wird zusätzlich auch ein Patch von http://www.its.caltech.edu/~maher/geek.html 🇬🇧 benötigt.

Installation

Zuerst muss das Paket in ein Verzeichnis seiner Wahl entpackt werden [5]. Danach öffnet man ein Terminal [3] und bewegt sich zu diesem Ort. Dort wechselt man in das Verzeichnis poldhu und muss hier den Treiber gegebenfalls mit dem Befehl

patch -p1 < ../../diff-poldhu-0.3.1 

patchen. Es wird davon ausgegangen, daß der Patch im gleichen Verzeichnis gespeichert wurde wie das Treiberarchiv. Ansonsten muss man den Pfad zu der Datei gegebenenfalls anpassen.

Nun kann man den Treiber kompilieren, in dem man

./configure
make 

eingibt. Die Warnungen können ignoriert werden, falls der Treiber trotzdem fertig kompiliert wird.

An die richtige Stelle wird der Treiber und die Konfiguratiosndatei mittels

sudo cp clients/poldhu_cs.ko /lib/modules/$(uname -r)/kernel/drivers/net/wireless/
sudo cp config/poldhu.conf /etc/pcmcia/ 

kopiert.

Nun muss die Liste der Kernel-Module neu aufgebaut und der Treiber das erste Mal manuell geladen werden. Dies geschieht mit den Befehlen

sudo depmod -a
sudo modprobe poldhu-cs 

Damit der Treiber auch korrekt vom pcmcia-Dienst geladen werden kann, sollte man den Dienst mit

sudo /etc/init.d/pcmcia restart 

neu starten.

Beim nächsten Systemstart sollten die Module automatisch geladen werden.

Fehlersuche

Es kann passieren, daß der Rechner nach dem Einschieben der Karte abstürzt, was etwas mit IRQ-Konflikten zu tun hat. Der Konflikt lässt sich jedoch recht leicht vermeiden, wenn man den Kernel mit den Optionen "noapic nolapic pci=noacpi" startet (siehe hier).