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Archivierte Anleitung

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Zum Verständnis dieses Artikels sind folgende Seiten hilfreich:

  1. Installation von Programmen

  2. Ein Terminal öffnen

  3. Ein Programm starten

Inhaltsverzeichnis
  1. Installation
  2. Benutzung
  3. Links

./qgfe.png Qgfe (Abkürzung für "Qt Gnuplot Front End") ist ein grafisches Frontend für den mächtigen Funktionsplotter Gnuplot. Durch Qgfe wird die Bedienung von Gnuplot deutlich vereinfacht. Qgfe ist unter der GPL lizenziert und ist wegen der Verwendung des Qt-Toolkits neben Linux auch für Mac OS X verfügbar.

Zwar vereinfacht Qgfe die Bedienung von Gnuplot, aber ganz ohne Kenntnis von Gnuplot ist Qgfe nicht wirklich sinnvoll einsetzbar, da sich dann der Sinn einiger Eingabefelder nicht erschließt oder mögliche Fehlermeldung unverständlich sind. Allerdings kann Qgfe auch dabei helfen, die Kenntnisse zu Gnuplot zu vertiefen, da das Programm vor dem Zeichnen des Graphen alle Aufrufparameter ausgibt.

Installation

Qfge ist bis einschließlich Ubuntu 12.04 in den offiziellen Paketquellen enthalten und kann über das gleichnamige Paket installiert werden [1]:

Paketliste zum Kopieren:

sudo apt-get install qgfe 

Oder mit apturl die Pakete installieren. Link: apt://qgfe

Benutzung

Da Qgfe viele sinnvolle und nützliche Ausgaben per Voreinstellung auf stdout (=in der Regel den Bildschirm) schreibt, macht es Sinn, das Programm in einem Terminal zu starten [2]:

qgfe 

Die Benutzeroberfläche von Qgfe ist komplett in Englisch, sehr übersichtlich, die Menüs sind klar strukturiert, man findet sich schnell zurecht. Das Hauptfenster ist durch zwei Striche dreigeteilt:

Standardmäßig ist als Ausgabe für Textmitteilungen stdout eingestellt, man kann über einen Klick auf "Output" die Ausgabe auch in eine Datei umlenken. Als Ausgabe für den Plot ist standardmäßig ein neues Fenster ("X11") eingestellt. Dies kann man über den Menüpunkt "Terminal" ändern. So kann Qgfe z.B. auch direkt LaTex-Code, Postscript-Dateien etc. erzeugen.

Ein Klick auf "Plot" druckt die Funktion. Vorher wird aber noch ein Fenster mit allen Parametern für Gnuplot angezeigt, dessen Inhalt beim Lernen des Umgangs mit Gnuplot hilfreich sein kann. Bestätigt man diese Fenster mit "Ok" erfolgt die eigentliche Ausgabe des Graphen. Erscheint kein Fenster, so sollte man einen Blick in den gewählen Output werfen, hier findet man dann eine Fehlermeldung.

In der Menüleiste kann man im Menü "Functions" zwischen 2D und 3D-Funktionen umschalten und die Diagrammart (Linie, Punkte...) festlegen. Das Menü "3D-Plots" bietet Optionen für diese Graphen, unter "Functions" findet man diverse Einstellmöglichkeiten für Plots wie die Größe etc.