Archiv/Parted Magic

Archivierte Anleitung

Dieser Artikel wurde archiviert. Das bedeutet, dass er nicht mehr auf Richtigkeit überprüft oder anderweitig gepflegt wird. Der Inhalt wurde für keine aktuell unterstützte Ubuntu-Version getestet. Wenn du Gründe für eine Wiederherstellung siehst, melde dich bitte in der Diskussion zum Artikel. Bis dahin bleibt die Seite für weitere Änderungen gesperrt.


Anmerkung: PartedMagic ist kein Ubuntu-Derivat, daher wird der Artikel nicht weiter gepflegt.

Zum Verständnis dieses Artikels sind folgende Seiten hilfreich:

  1. Umgang mit ISO-Images, optional

Inhaltsverzeichnis
  1. Enthaltene Programme
  2. Live CD
  3. Live USB-Stick
  4. Booten
  5. Benutzung
  6. Links

./partedmagic_logo.png Parted Magic ist eine kostenpflichtige Live-CD, die GParted und einige hilfreiche Partitionierungsprogramme enthält. Die Hauptaufgabe ist das bequeme Erstellen oder Ändern von Partitionen, was allerdings entsprechendes Fachwissen voraussetzt. Neben der Desktop-Umgebung LXDE sind noch zahlreiche weitere Programme zur Datenrettung oder -verwaltung enthalten.

Alternativ kann man auf alternative Live-CDs zur Partitionierung ausweichen.

Enthaltene Programme

Eine komplette Liste findet man auf der Projektseite 🇬🇧. Parted Magic gibt es als ISO-Image für Live CDs oder Live USB-Sticks und als PXE-Version.

Live CD

Auf der Downloadseite 🇬🇧 ⮷ das ISO-Image [1] pmagic_JJJJ_MM_TT.iso auswählen und herunterladen. JJJJ_MM_TT steht für das Veröffentlichungsdatum (vor November 2011 wurden Versionsnummern verwendet). Danach die Datei auf CD brennen.

Live USB-Stick

Ab Version 5.5 (September 2010) von Parted Magic wird das oben genannte ISO-Image im Hybrid-Format angeboten. Mit dd wird das Image einfach auf einen leeren USB-Stick (dessen die Speicherkapazität mind. 1 GB betragen sollte) transferiert. Weitere Details sind dem Abschnitt Live USB-Stick erstellen zu entnehmen.

Wer eine grafische Oberfläche für das Bespielen eines USB-Sticks vorzieht, kann UNetbootin benutzen.

Booten

Das BIOS der meisten aktuellen Mainboards bietet die Möglichkeit, über eine bestimmte Taste ein BIOS-Bootmenü aufzurufen und damit von USB-Sticks zu booten. Die jeweilige Taste ist je nach Hersteller des Computers bzw. Mainboards unterschiedlich. Wenn das Handbuch nicht weiterhilft, muss man eine Internet-Suchmaschine bemühen. Bekannte Tasten sind:

Die Taste ist direkt nach dem Einschalten des Rechners zu drücken (evtl. mehrmals). USB-Sticks müssen vor dem Drücken der Taste eingesteckt sein, sonst erscheinen sie nicht im Bootmenü. Wenn das Bootmenü erscheint, kann man das zu bootende Medium mit den -Tasten auswählen und mit bestätigen.

Das Booten von USB-Medien funktioniert nicht immer, auch wenn das BIOS des Mainboards dies unterstützt. Das Problem liegt häufig im Zusammenspiel zwischen USB-Medium und Mainboard. Manchmal hilft es, einen anderen USB-Stick auszuprobieren. In seltenen Fällen kann eine BIOS-Aktualisierung weiterhelfen.

Bei älteren Mainboards kann probiert werden, die Bootreihenfolge im BIOS manuell zu ändern, um zumindest von CD/DVD starten zu können. Das CD-/DVD-Laufwerk muss in der Bootreihenfolge an 1.Stelle stehen. Bekannte Tasten, um beim Rechnerstart ins BIOS zu gelangen, sind:

Die CD dann direkt nach dem Einschalten des Computers einlegen (evtl. den Startvorgang mit Strg + Alt + Entf abbrechen, falls der Rechner sehr schnell startet).

Benutzung

Wenn der Bootvorgang abgeschlossen ist, erscheint ein sehr aufgeräumter LXDE-Desktop. Die grafischen Programme kann man unten rechts im Panel oder über ihre Desktop-Symbole starten. Für Kommandozeilenbefehle unten im Panel auf das Terminalsymbol klicken. Zur Benutzung des Partitionierungswerkzeugs siehe GParted.

Achtung!

Parted Magic arbeitet mit Root-Rechten. Daher sollten alle Dateioperationen mit besonderer Vorsicht vorgenommen werden!