alias definiert Kurznamen (Alias) für Befehlsaufrufe. Alias ist ein Shell-Builtin bei vielen Shells, unter anderem bei Bash der Standard-Shell unter Ubuntu.
Eingegebene alias sind flüchtig, d.h. diese stehen nach einem erneuten Aufruf der Konsole nicht mehr zur Verfügung. Es gibt allerdings zwei Möglichkeiten, diese dauerhaft zu definieren. Einmal durch bearbeiten der Datei ~.bashrc oder durch anlegen der Datei ~.bash_aliases.
Öffnen der Datei ~/.bashrc mit einem Editor[1].
Unter dem Absatz "Alias definitions" können dann die gewünschten Kurznamen eingetragen werden.
# Alias definitions. # You may want to put all your additions into a separate file like # ~/.bash_aliases, instead of adding them here directly. # See /usr/share/doc/bash-doc/examples in the bash-doc package. alias ll='ls -l' alias la='ls -la'
Speichern und schließen der Datei.
Die zweite Möglichkeit ist, das man Aliase zentral in der Datei ~/.bash_aliases definiert. Der Vorteil dieser Möglichkeit ist, das diese übersichtlich in einer Datei definiert werden. Die Datei einfach mit einem Editor erstellen und die Aliase eintragen.
alias ll='ls -l' alias la='ls -al' alias ..='cd ..'
Anschließend die Datei speichern und schließen.
Damit die .bash_aliases auch eingelesen wird, muss noch die ~/.bashrc geändert und die folgenden Zeilen darin auskommentiert werden.
if [ -f ~/.bash_aliases ]; then
. ~/.bash_aliases
fiEventuelle musst du noch die Änderungen laden:
source .bashrc
Bei eigener Alias-Datei auch:
source .bash_aliases
Es kann vorkommen, dass ein Alias den ursprünglichen Befehl "überschreibt" (z.B.: alias ls='ls -l'). Will man das umgehen, kann man seinem Befehl command voransetzen.
command <Befehl>
Diese Revision wurde am 2. Februar 2010 um 09:21 Uhr
von cornix erstellt.
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