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Geplante Fertigstellung: 1.1.2013
Derzeitig gültiger Artikel: Tor/Installation
Bearbeiter: Lauscher
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Es gibt mehrere Varianten, Tor zu installieren und zu verwenden, die jeweils ihre Vor- und Nachteile haben. Einen Überblick samt Anleitungen gibt dieser Artikel. Die Varianten können kombiniert und nach Bedarf verwendet werden.
Varianten:
Vorteile:
Einfache Installation
Auch zum Mitnehmen z. B. auf USB-Stick geeignet
In sich gut abgestimmt
Sehr sicher, hoher Grad an Anonymität
Nachteile:
Keine automatischen Updates
Anonymisierung beschränkt auf inklusiven Browser
Starke Einschränkung der Funktionalitäten
Vorteile:
Stets die aktuellste Version von Tor
Viele Internetprogramme können für die Nutzung von Tor konfiguriert werden
Integration ins eigene System
Nachteile:
Mehr manuelle Konfigurationsarbeit
Fehler in der Konfiguration können Sicherheitslücken öffnen
Vorteile:
Maximale Anonymisierung und Sicherheit
Sämtlicher Internetverkehr in Tor Workstation wird automatisch durch Tor geleitet
Es ist möglich, selbst Hidden Services sicher anzubieten
Nachteile:
Keine Absicherung außerhalb der virtuellen Maschine
Internetprogramme auf Basis von UDP oder IPv6 haben keinen Internetzugang
Vorteile:
Sehr gut gesicherte, anonyme Internetumgebung
Kann als Live-CD oder Live-USB genutzt werden
Tragbar, kann von jedem CD- oder USB-bootfähigem Computer aus gestartet werden
Hinterläßt keine Spuren auf dem Rechner
Nachteile:
Keine Integration ins System
Das Tor Browser Bundle
ist die Variante, die von den Tor-Entwicklern empfohlen wird. Es kann von der Tor Webseite 
heruntergeladen werden und ist nach dem Entpacken[2] sofort startklar. Es ist ein in sich stimmiges, geschlossenes Programmpaket mit den Elementen:
Firefox Aurora (Für Tor angepaßte Version von Firefox) - Browser
Torbutton
- Firefox-Plugin für den Gebrauch von Tor
Vidalia - Konfigurationsprogramm für Tor
Gründe für die Empfehlung des Tor Browser Bundles. 
Für Länder, in denen SSL-Verschlüsselung unterdrückt wird (z. B. Iran und China), gibt es das Tor Browser Bundle mit obfsproxy 
, das diese Form der Zensur umgeht und die Nutzung von Tor auch in diesen Ländern ermöglicht.
Internetverkehr außerhalb des Browserbundles wird nicht anonymisiert.
Tor sollte auf Anraten der Tor-Entwickler nicht aus den Ubuntu-Paketquellen installiert werden, da so keine aktuellen Stabilitäts- und Sicherheitsupdates einfließen können. Deshalb empfiehlt das Projekt sein eigenes Paketverzeichnis.
Um aus der Fremdquelle zu installieren, muss man die folgenden Paketquellen freischalten:
Zusätzliche Fremdquellen können das System gefährden.
deb http://deb.torproject.org/torproject.org VERSION main
Um die Fremdquelle zu authentifizieren, kann man den Signierungsschlüssel mit folgendem Befehl importieren:
sudo apt-key adv --recv-keys --keyserver keyserver.ubuntu.com 886DDD89
Das zu installierende Paket [1] ist:
tor
Tor wird direkt nach der Installation gestartet und ist somit einsatzbereit. Jedoch müssen die Internetprogramme erst für die Nutzung von Tor konfiguriert werden. Wer noch weiter gehen will, siehe auch Optional: Tor mit iptables absichern.
Mit Vidalia existiert auch für Linux eine Qt-basierende graphische Benutzeroberfläche für Tor, welche einem erlaubt, zahlreiche Informationen von Tor einzusehen und Einstellungen zu verändern. Vidalia wird von den offiziellen Tor-Entwicklern empfohlen.
TorK ist seit Hardy in den Paketquellen von Ubuntu und ist ebenfalls eine GUI für Tor mit noch zahlreichen weiteren Optionen. TorK ist auf KDE zugeschnitten und für viele Nutzer etwas überladen. Einige einfach zu erreichende Konfigurationen können unerwartet Sicherheitslücken öffnen.
Um Tor selbst aus den Quellen zu kompilieren, müssen zuerst diese Pakete installiert [1] werden:
libevent-dev
zlib1g-dev
libssl-dev
Danach lädt man sich von der offiziellen Webseite den Quellcode
herunter, welcher als "Source tarballs" vorliegt und entpackt ihn [2]. Jetzt kann man Tor ganz normal kompilieren und installieren [4].
TorBOX ist ein inoffizielles Projekt der Tor-Comunity. Die zu TorBOX
gehörigen virtuellen Maschinen Tor Workstation und Tor Gateway werden heruntergeladen. Benötigt werden Tor-Workstation-X.X.X.ova und Tor-Gateway-X.X.X.ova 
. Sie werden in VirtualBox importiert (Dabei MAC-Adressen der Netzwerkkarten beibehalten!). Zum Betreiben werden beide virtuelle Maschinen gestartet; in Tor Workstation kann gearbeitet und gesurft werden, sämtliche Internetverbindungen gehen über Tor Gateway, das als Server für den Internetzugang dient. Eine darüber hinausgehende Konfiguration ist nicht notwendig.
Das TAILS Live System 
ist ein offizielles Tor-Projekt. Sie ermöglicht sehr sicheren anonymen Internetzugang auf jedem CD- oder USB-bootfähigem Rechner (auch z. B. in einer virtuellen Maschine). Sämtliche Internetverbindungen dieses Systems gehen durch das Tor-Netzwerk. Gespeicherte Daten können verschlüsselt werden.
Diese Revision wurde am 19. Mai 2012 10:21 von Lauscher erstellt.
Die folgenden Schlagworte wurden dem Artikel zugewiesen:
Internet, Sicherheit, Tor, System
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