sleep

Dieser Artikel wurde für die folgenden Ubuntu-Versionen getestet:

Dieser Artikel ist größtenteils für alle Ubuntu-Versionen gültig.

Hinweis:

Dieser Artikel beschreibt die alte Implementation des Programms. Ab Ubuntu 24.04 ist auch mit Paket rust-coreutils 🇬🇧 eine neue Implementierung in der Programmiersprache Rust für Ubuntu verfügbar, und ab Ubuntu Version 25.10 wird die Implementierung in Rust als Standard bevorzugt.

Die Implementierung in Rust strebt Funktionsgleichheit mit der alten Implementierung an. Es können aber kleine Abweichungen auftreten. Dies bedeutet, dass das hier Beschriebene von der am eigenen Rechner vorgefundenen Situation abweichen kann.

Zum Verständnis dieses Artikels sind folgende Seiten hilfreich:

  1. ⚓︎ Ein Terminal öffnen

Inhaltsverzeichnis
  1. Installation
  2. Verwendung
  3. Links

Wiki/Icons/terminal.png Der Befehl sleep lässt den ausführenden Prozess (quasi sich selbst) für eine angegebene Zeit pausieren. Damit kann beispielsweise in Shell-Skripten eine Wartepause erzwungen werden.

Installation

 

Verwendung

Allgemein lautet die Syntax [1] folgendermaßen:

sleep ZAHL 

Optional kann auf die Zahl einer der folgenden Buchstaben folgen:

Syntax
Parameter Beschreibung
s für Sekunden (Standard)
m für Minuten
h für Stunden
d für Tage

Die Zahl muss keine Ganzzahl sein, sondern kann auch eine Fließkommazahl sein, wobei ein Punkt verwendet werden muss. Der Befehl

sleep 0.1h 

lässt das Programm also für 6 Minuten pausieren.

Das folgende Beispiel verzögert die Ausführung eines Programmes um zwei Stunden:

sleep 2h && [Programmname] 

Das Beispiel unten beendet das bereits laufende Programm VLC-Media Player 30 Minuten nach Eingabe des Befehls:

sleep 30m && killall vlc 

Optionen

sleep kennt die folgenden beiden Optionen:

Optionen
Parameter Beschreibung
--help Gibt einen Hilfetext zum Befehl aus.
--version Gibt Informationen über die Version, die Lizenz und die Entwickler aus.