mimms

Dieser Artikel wurde für die folgenden Ubuntu-Versionen getestet:

Zum Verständnis dieses Artikels sind folgende Seiten hilfreich:

  1. Installation von Programmen

  2. Ein Terminal öffnen

Inhaltsverzeichnis
  1. Installation
  2. Benutzung
  3. Links

Wiki/Icons/terminal.png mimms 🇬🇧 ist ein von Wesley J. Landaker entwickeltes Kommandozeilen-Programm in Python, das Streams des proprietären Formats Microsoft Media Server (MMS) speichern kann. Solche Streams wurden beispielsweise in der ZDF-Mediathek 🇩🇪 verwendet.

Installation

Das Programm ist in den offiziellen Paketquellen enthalten. Folgendes Paket muss installiert werden [1]:

Paketliste zum Kopieren:

sudo apt-get install mimms 

Oder mit apturl installieren, Link: apt://mimms

Benutzung

Die Syntax des Befehls im Terminal [2] sieht folgendermaßen aus:

mimms [OPTIONEN] <URL> [Dateiname] 

Anstelle des Platzhalters <URL> gibt man die Internet-Adresse (URL) an, von der gelesen werden soll und den Dateinamen bzw. Pfad des Orts, in den mimms speichern soll. Es werden nur Adressen unterstützt, die mit mms://, mmst:// oder mmsh:// anfangen. Gibt man statt des Pfads (z.B. ~/Videos/) nur einen Dateinamen an, dann wird das Video standardmäßig im Homeverzeichnis gespeichert.

Optionen

Die Manpage des Programms listet verschiedene Optionen auf, einen Überblick gibt die folgende Tabelle:

Optionen
Option Beschreibung
-r versucht den abgebrochenen Download fortzusetzen
-b BANDBREITE lädt den Stream in gewünschter BANDBREITE Bytes/s
-t ZEIT beendet den Download nach ZEIT Minuten
-c überschreibt eine existierende Datei automatisch

Beispiele