make-jpkg

Dieser Artikel wurde für die folgenden Ubuntu-Versionen getestet:

Ausbaufähige Anleitung

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Anmerkung: Der Artikel sollte auf den neuesten Stand gebracht werden.

Zum Verständnis dieses Artikels sind folgende Seiten hilfreich:

  1. Installation von Programmen

  2. Ein einzelnes Paket installieren

  3. Ein Terminal öffnen

  4. Root-Rechte

Inhaltsverzeichnis
  1. Installation
  2. Verwendung
  3. Links

Wer Oracle Java unter Ubuntu einsetzen möchte (oder muss), wird schnell feststellen, dass Installation und Aktualisierung im Vergleich zum Komfort einer Paketverwaltung relativ zeitaufwendig sind. Dies trifft insbesondere Administratoren, die mehr als einen Rechner betreuen. Aber auch Einsteiger sind häufig mit der komplexen manuellen Installation und Konfiguration des Alternativen-Systems überfordert.

JavaPackage ermöglicht die Erstellung von Debian-Paketen (.deb) aus den von Oracle zur Verfügung gestellten Archivdateien, die anschließend entweder direkt installiert oder beispielsweise über ein lokales Paketarchiv im Netzwerk zur Verfügung gestellt werden können. Unterstützt werden:

Hinweis:

Java 5, 6 und 7 werden von Oracle nicht mehr offiziell unterstützt.

Installation

Wiki/Icons/synaptic.png Das Programm ist zwar in den offiziellen Paketquellen enthalten, aber bis einschließlich Ubuntu 15.04 in einer veralteten Version. Daher sollte man das Paket java-package ⮷ ausnahmsweise manuell herunterladen und installieren [2]. Sehr wichtig ist dabei die Versionsnummer, da diese über die Unterstützung der verschiedenen Java-Versionen entscheidet:

Verwendung

Vorbereitung

Zuerst lädt man die gewünschte Java-Version bzw. -Variante über die offizielle Downloadseite 🇬🇧 ⮷ herunter. Dabei die Betriebssystem-Architektur (32-/64-Bit) berücksichtigen. Die konkreten Dateinamen sind über den Hauptartikel Oracle Java (der auf die passenden Unterartikel verweist) zu finden.

Paketerstellung

Die allgemeine Syntax lautet [3]:

make-jpkg OPTIONEN JAVA-ARCHIVDATEI 

Die Angabe von OPTIONEN ist nicht zwingend erforderlich. Diese können bei Bedarf über die Manpage in Erfahrung gebracht werden.

Beispiel für das Java 7 JRE Update 7:

Weitere Details sind den Anweisungen am Bildschirm zu entnehmen:

Creating temporary directory: /tmp/make-jpkg.bJLM2dW7u4
Loading plugins: /usr/share/java-package/common.sh /usr/share/java-package/j2re.sh /usr/share/java-package/j2sdk-doc.sh
/usr/share/java-package/j2sdk.sh /usr/share/java-package/j2se.sh /usr/share/java-package/oracle-j2re.sh
/usr/share/java-package/oracle-j2sdk-doc.sh /usr/share/java-package/oracle-j2sdk.sh

Detected Debian build architecture: i386
Detected Debian GNU type: i686-linux-gnu

Detected product:
    Java(TM) Runtime Environment (JRE)
    Standard Edition, Version 1.7.0+update7
    Oracle Microsystems(TM), Inc.
Is this correct [Y/n]: Y

Checking free diskspace: done.

In the next step, the binary file will be extracted. Probably a
license agreement will be displayed. Please read this agreement
carefully. If you do not agree to the displayed license terms, the
package will not be built.

Press [Return] to continue:

Warnungen wie z.B.

dpkg-shlibdeps: Warnung: Name und Version können nicht aus Bibliotheksnamen »libjvm.so« entnommen werden

können ignoriert werden.

Paketinstallation

Falls eine direkte Installation gewünscht ist (am Beispiel des Java 7 JRE Update 7) [4]:

Alternativ können auch die grafischen Werkzeuge der jeweiligen Desktop-Umgebung wie Ubuntu Software oder gdebi verwendet werden.