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Arbeitsflächeneffekte

Dieser Artikel wurde für die folgenden Ubuntu-Versionen getestet:

Wiki/Icons/Oxygen/preferences-system-windows.png Der Fenstermanager KWIn von KDE unterstützt Compositing. Es muss also nicht auf einen externen Composite-Manager wie beispielsweise Compiz zurückgegriffen werden, um (3D-)Effekte zu verwenden.

Konfiguration

Die Konfiguration der Arbeitsflächeneffekte wird über "Systemeinstellungen → Arbeitsflächen-Verhalten → Arbeitsflächeneffekte" und "Systemeinstellungen → Anzeige und Monitor → Compositor" erreicht. Hier lassen sich sowohl die gesamten Arbeitsflächeneffekte, als auch einzelne Effekte de-/aktivieren und konfigurieren. Wie üblich sind diese Teile der Systemeinstellungen auch direkt über das Suchfeld des KRunner oder des Startmenüs (Anwendungsstarters) zu erreichen.

Effekte aktivieren/deaktivieren

Damit die Effekte überhaupt funktionieren, müssen die Hardware-Voraussetzungen erfüllt sein. Falls die Hardware die Composite-Effekte unterstützt, werden diese standardmäßig aktiviert.

Hinweis:

Die Arbeitsflächeneffekte lassen sich über das Tastenkürzel Alt + + F12 temporär deaktivieren und anschließend über das gleiche Tastenkürzel wieder aktivieren. Bei Bedarf kann das Tastenkürzel angepasst werden.

Möchte man die Effekte generell abschalten oder wieder einschalten, so setzt/entfernt den Haken unter "Compositor beim Start aktivieren" unter "Systemeinstellungen → Anzeige und Monitor → Compositor". Unter Umständen lassen sich die Effekte nicht aktivieren. Dies kann daran liegen, dass die Grafikkarte die für die Effekte benötigten Funktionen nicht unterstützt oder die Grafikkarte den falschen bzw. falsch konfigurierten Treiber verwendet. In diesem Fall kann der allgemeine Artikel 3D-Desktop weiterhelfen. Ein anderer Grund kann sein, dass als "Ausgabemodul" der falsche "Composit-Typ" gewählt wurde. Siehe hierzu den Abschnitt Erweiterte Einstellungen und den Artikel Desktop Effects Performance 🇬🇧 im KDE UserBase Wiki.

Effekt für den Arbeitsflächenwechsel

Im Bereich "Animation beim Wechseln der Arbeitsfläche" unter "Systemeinstellungen → Arbeitsflächen-Effekte" gibt es eine Auswahlliste, um den Effekt zum Animieren des Arbeitsflächenwechsels festzulegen. Es stehen folgende Effekte zur Auswahl:

  • Gleiten

  • Animierter Arbeitsflächen-Würfel

  • Arbeitsfläche aus-/einblenden

Compositor Einstellungen

compositor.png
Compositor

Unter "Systemeinstellungen → Anzeige und Monitor → Compositor" werden die grundlegenden Effekt-Einstellungen vorgenommen. Hierüber lassen sich die Effekte ein- und ausschalten, die Effektgeschwindigkeit verändern oder der Composite-Typ (OpenGL oder XRender) auswählen. Außerdem lassen sich noch Einstellungen zu der Qualität der Effekte vornehmen und es lässt sich festlegen, ob die Minibilder ausgeblendeter Fenster aktuell gehalten werden.

Viele Effekte funktionieren nur mit OpenGL. Insbesondere alle Effekte, die 3D-Unterstützung benötigen wie die 3D-Fenstergalerie und der Desktop-Würfel. Zum Teil sind die Treiber für OpenGL auch besser optimiert als für XRender.

Achtung!

Eine falsch gesetzte Option des Composite-Typs kann zum Absturz des X-Servers führen! Standardmäßig sind die besten Einstellungen für aktuelle Grafikkarten gesetzt.

Auch hier sei auf den Artikel Desktop Effects Performance 🇬🇧 im KDE UserBase Wiki verwiesen.

Effekte

effekte.png
Arbeitsflächeneffekte

"Systemeinstellungen → Arbeitsflächen-Verhalten → Arbeitsflächen-Effekte" bietet eine an Auswahl an Effekten, welche über die Auswahlhäkchen aktiviert werden können. Je nachdem, welches Ausgabemodul aktiviert ist (XRender oder OpenGL) sind weniger oder mehr Effekte verfügbar. Wenn man mit dem Mauszeiger auf einen Effekt zeigt, werden rechts teilweise ein bis drei Icons sichtbar. Hinter diesen verbergen sich weitere Effekteinstellungen, eine Vorschau oder Ersteller-Infos.

Diese Revision wurde am 26. März 2020 09:34 von Anton7 erstellt.
Die folgenden Schlagworte wurden dem Artikel zugewiesen: Fenstermanager, KDE, Desktop