[[Vorlage(Howto, kB ) ]] [[Vorlage(getestet-general-ab, 'Noble Numbat' ) ]] {{{#!vorlage Wissen [:Serverdienste:] {Übersicht} – Übersichtsartikel [:Heimnetzwerk:] {Übersicht} – Einführender Artikel; betrifft vor allem einfache Anwendungen [:NFS:] {Übersicht} – [:Pakete installieren: Installation von Programmen] [:Programme_starten: Starten von Programmen] [:Terminal: Ein Terminal öffnen] [:mit Root-Rechten arbeiten:] }}} [[Inhaltsverzeichnis]] Dieser Artikel ist Teil der [#Links Artikelserie über NFS]. NFS steht für '''N'''etwork '''F'''ile '''S'''ystem und dies ist ein bei Linux und anderen Arten von Unix gebräuchliches Protokoll für den Austausch von Dateien über das Netzwerk. Für technische Details und Grundlagen siehe die Übersichten[1][2][3]. = Problembeschreibung = Dieser Artikel beschreibt die Einrichtung eines NFSv4-Server, wie er in anderen Artikeln über NFS in den Beispielen verwendet wird. = Anleitung = 1. Man benötigt einen Ubuntu-Rechner ab Version [:22.04:]. Für frühere Versionen funktioniert diese Anleitung nicht. 1. Das Paket [packages:nfs-kernel-server:] {en} installieren[4]. :arrow: [:NFS:], NFS-Server 1. Prüfen[5][6], ob der Server ordnungsgemäß gestartet wurde: [[Vorlage( Befehl, 'systemctl status nfs-kernel-server.service' ) ]] 1. Den Ordner (hier beispielhaft: '''/srv/nfs/'''), der über den Server freigegeben werden soll, auf der Kommandozeile[5][6] mit Root-Rechten[7] erstellen und konfigurieren: \\ {{{#!vorlage Befehl sudo mkdir -p /srv/nfs sudo chown root:root /srv/nfs/ sudo chmod 1757 /srv/nfs/ namei -l /srv/nfs/ }}} Beispielausgabe für letzten Befehl: {{{ f: /srv/nfs/ drwxr-xr-x root root / drwxr-xr-x root root srv drwxr-xrwt root root nfs }}} 1. Den freizugebenden Ordner '''/srv/nfs/''' mit Root-Rechten[7] in die Datei '''/etc/exports''' eintragen, dazu die Datei in einem Editor öffnen und unten eine Zeile anfügen: {{{ /srv/nfs 192.168.0.0/16(rw,no_subtree_check,insecure) }}} Wenn man im eigenen lokalen Netzwerk andere IP-Adressen als die aus dem privaten Block `192.168/16` verwendet, Zeile entsprechend anpassen. Siehe Artikel [:NFS:] und NFS-Server zu den Optionen. Auch bei einem NFSv4-Server kann man Exporte nun im Stil von NFSv3 angeben. 1. Optional: Das Protokoll NFSv3 abschalten. Siehe folgenden Punkt. 1. Das Protokoll UDP abschalten: NFS über UDP korrumpiert bei heute üblichem Gigabit-Ethernet Dateien. Dazu mit Root-Rechten[7] im Ordner '''/etc/nfs.conf.d/''' eine Datei (deren Name muss auf `.conf` enden) mit diesem Inhalt anlegen: {{{ # /etc/nfs.conf.d/no-UDP.conf # 2026-02-20 kB [nfsd] vers2 = off Vers3 = off UDP = off }}} Diese Datei kann auch NFSv3 abschalten, wie gezeigt. 1. Optional: Mit Root-Rechten[7] im Ordner '''/etc/avahi/services/''' eine Datei (deren Name muss auf `.service` enden) mit diesem Inhalt anlegen: \\ {{{ NFS-Server %h _nfs._tcp 2049 path=/srv/nfs }}} Details siehe: [:Avahi:] 1. NFS-Server neu starten: [[Vorlage( Befehl, 'systemctl restart nfs-kernel-server.service' ) ]] Auf einem anderen Rechner im selben Netzwerk sollte nun im Netzwerkorder des Dateimanagers der gerade konfigurierte NFS-Server dank Avahi angezeigt werden. = Links = [[Seitenliste( '*NFS*' ) ]] #tag: Howto, Netzwerk, System, Freigaben