FMIT

Dieser Artikel wurde für die folgenden Ubuntu-Versionen getestet:

Zum Verständnis dieses Artikels sind folgende Seiten hilfreich:

  1. Installation von Programmen

  2. Ein Programm starten

  3. Ein Terminal öffnen

Inhaltsverzeichnis
  1. Installation
  2. Bedienung
  3. Konfigurationsmöglichkeiten
  4. Problembehebung
  5. Links

fmit-logo.png FMIT 🇬🇧 (Free Music Instrument Tuner) ist ein auf Qt aufsetzendes grafisches Programm zum Stimmen von Musikinstrumenten. Das von Gilles Degottex kann ALSA oder JACK zur Audioeingabe verwenden und beinhaltet alle Funktionen, wie man sie auch von einem üblichen Hardware-Stimmgerät erwartet. Das Programm ist unter der GNU General Public License (GPL) herausgegeben.

Überblick über einige Funktionen:

und mehr.

Installation

fmit-hauptfenster.png
FMIT Free Music Instrument Tuner

FMIT ist in den Quellen enthalten; folgendes Paket muss installiert werden [1].

Wiki/Vorlagen/Installbutton/button.png mit apturl

Paketliste zum Kopieren:

sudo apt-get install fmit 

sudo aptitude install fmit 

Bei Ubuntu-Varianten mit einem Anwendungsmenü ist das Programm FMIT anschließend unter dem Menüpunkt "Multimedia" oder "Unterhaltungsmedien" zugänglich.

Bedienung

Nach dem Start des Programms öffnet sich ein Startfenster, welches bereits die wichtigsten Grundanzeigen präsentiert. Auf der rechten Seite findet sich eine Einstellmöglichkeit für den Stimmton sowie das große Zeigerfeld zum Anzeigen der Centabweichungen des aufgenommenen Tones. Auf der linken Seite bietet das Programm in der Standardeinstellung bereits voraktiviert einen Überblick über die aufgenommene Klangkurve (Ansicht "Aufnahme") und die erkannten Stimmungsabweichungen (Ansicht "Fehler").

Ansichtsfelder

Weitere Ansichtsfelder lassen sich bei Bedarf hinzu- oder abwählen.

Übersicht über die zuschaltbaren Ansichtsfelder
Schaltfläche Ansichtsfeld Beschreibung Beispiel
./fmit-aufnahme.png Ansicht "Aufnahme" Überblick über die aufgenommene Schwingungskurve. ./fmit-ansicht-aufnahme.png
./fmit-fehler.png Ansicht "Fehler" Dynamische Historie der Fehlerabweichungen. ./fmit-ansicht-fehler.png
./fmit-lautstaerke.png Ansicht "Lautstärke" Lautstärkenentwicklung des eingespielten Klanges. ./fmit-ansicht-lautstaerke.png
./fmit-signalverlauf.png Ansicht "Signalverlauf" Dynamische Anzeige des Signalverlaufs. ./fmit-ansicht-signalverlauf.png
./fmit-harmonische.png Ansicht "Harmonische" Harmonische Oberwellenverhältnisse. ./fmit-ansicht-harmonische.png
./fmit-fourieranalyse.png Ansicht "Fourieranalyse" Fourieranalyse des eingespielten Klanges (z.B. für Zwecke der Klanganalyse). ./fmit-ansicht-fourieranalyse.png
./fmit-mikrotonal.png Ansicht "Mikrotonal" Intervallverhältnisse zu einem Referenzton anzeigen; rein (Bruchzahlen-Verhältnisse) und gleichstufig. ./fmit-ansicht-mikrotonal.png
./fmit-statistik.png Ansicht "Statistik" Historie der letzten erkannten Töne und ihrer Fehlerabweichungen. ./fmit-ansicht-statistik.png

./fmit-einstellungen.png

Konfigurationsmöglichkeiten

Über die Schaltfläche ./fmit-konfiguration.png lässt sich ein Einstellungsfenster aufrufen. Über drei Reiter lassen sich allgemeine Programmeinstellungen wie zum Beispiel die verwendete Stimmung (chromatisch, diatonisch, historische Stimmungen wie Werckmeister, Kirnberger usw.), eine eventuelle Instrumententransposition, das verwendete Aufnahmesystem, die Abtastrate, Filtereinstellungen und vieles mehr festlegen.

Problembehebung

In manchen akustisch ungünstigen Situationen, beispielsweise beim Streichen einer Geige, kann es vorkommen, dass die eingespielten Töne nicht präzise erkannt werden. In solchen Fällen kann unter Umständen eine Verbesserung der Erkennungssituation erreicht werden, wenn die Art der Tonerzeugung modifiziert und die Geige beispielsweise gezupft wird.