[[Vorlage(getestet, )]] [[Vorlage(Ausbaufähig, "Der Artikel kann noch veraltete Informationen enthalten. Bislang wurden die Beschreibungen der verschiedenen Arbeitsumgebungen aktualisiert.")]] {{{#!vorlage Wissen [:Terminal: Ein Terminal öffnen] [:Editor: Einen Editor öffnen] }}} [[Inhaltsverzeichnis(2)]] [[Bild(./screensaver_logo.png, 64, align=left)]] Bildschirmschoner und [:Strom_sparen#Energieverwaltung:Energieverwaltungen] spielen bei Linux Hand in Hand. Während der Bildschirmschoner nach kürzerer Zeit meist aktiv wird und mit optischen Mitteln die Inaktivität spielerisch überbrückt, übernimmt die Energieverwaltung danach das Kommando und schaltet Bildschirme ab, um speziell bei Notebooks Energie zu sparen und somit die Akkulaufzeit zu erhöhen. Die eigentlichen Funktionen, d.h. das Aktivieren des Bildschirmschoners oder der Energieverwaltung ([wikipedia:Display_Power_Management_Signaling:DPMS]), übernimmt der [:XServer:X-Server]. Die grafischen Verwaltungsprogramme dafür setzen auf diesen Funktionen auf, um benutzerfreundlichere Einstellungsmöglichkeiten oder weitere Funktionen bereitzustellen. Unter Linux bringen die einzelnen Desktop-Umgebungen jeweils ihre eigenen Bildschirmschoner und Energieverwaltungen mit, wobei hier anzumerken ist, dass sich die Bildschirmschoner letztendlich immer aus dem großen Reservoir an Animationen des [#XScreenSaver XScreenSavers] bedienen. Sie binden die Effekte nur über eigene grafische Programme (Frontends) ein. {{{#!vorlage Hinweis Für den Anwender ist der Unterschied zwischen Bildschirmschoner und DPMS nicht sofort ersichtlich. Wenn der Bildschirmschoner aktiviert ist, aber keine Effekte als Ausgabe eingestellt sind, dann wird der Bildschirm nur abgedunkelt. Dieser schwarze Bildschirm wird gerne mit dem Bereitschaftsmodus des Monitors verwechselt, der vom DPMS gesteuert wird und letzten Endes ebenfalls einen schwarzen Bildschirm zeigt. Beschleicht einen also das Gefühl, dass die Einstellungen für DPMS nicht greifen, dann sollte man erst überprüfen, ob der Bildschirmschoner nicht die Ursache ist. Sollte keine Bildschirmschonerverwaltung installiert sein, dann werden die Standardeinstellungen des X-Servers verwendet: Der Bildschirmschoner ist aktiviert und dunkelt den Bildschirm nach 10 Minuten ab. Dazu siehe auch den Abschnitt [#XServer X-Server] weiter unten. }}} = Desktop-Umgebungen = == Budgie == Für Budgie gab zwar einen eigenen Bildschirmschoner (budgie-screensaver), aber der ist unter [:Ubuntu Budgie:] nie angekommen. Stattdessen wird bis [:25.10:] '''gnome-screensaver''', ab [:26.04:] '''swaylock''' ausgeliefert. == Cinnamon == Die Arbeitsumgebung [:Cinnamon:] bringt ihren eigenen Bildschirmschoner '''cinnamon-screensaver''' aus dem gleichnamigen Paket mit. Dazu wird ein konfigurierbarer Sperrbildschirm angezeigt, der weiterhin die Musikwiedergabe und je nach Einstellung auch Benachrichtigungen zulässt. Möchte man '''cinnamon-screensaver''' ersetzen, ist es aufgrund der Abhängigkeiten keine gute Idee, ihn über die Paketverwaltung zu entfernen. Stattdessen kann man über das dconf-Schema ''org.cinnamon.desktop.screensaver'' dem Schlüssel ''custom-screensaver-command'' einen Startbefehl für einen anderen Bildschirmschoner zuweisen. Dies geht grafisch mittels [:dconf-editor:] oder im [:Terminal:] bspw. für ''xscreensaver'': {{{#!vorlage befehl gsettings set org.cinnamon.desktop.screensaver custom-screensaver-command [mark]xscreensaver[/mark] }}} == GNOME == [:GNOME:] hat keinen Bildschirmschoner mehr, sondern einen integrierten Sperrbildschirm. In einer [:Wayland:]-Sitzung lässt sich auch keiner der hier genannten Bildschirmschoner nutzen. ([:Wayland:] war einmalig unter [:17.10:] und ist seit [:21.04:] ununterbrochen die Vorgabesitzung; ab GNOME 49 ([:25.10:]) zudem die einzige.) == KDE Plasma == [:Plasma:] hat keinen Bildschirmschoner mehr, sondern eine integrierte Bildschirmsperre. In einer [:Wayland:]-Sitzung lässt sich auch keiner der hier genannten Bildschirmschoner nutzen. ([:Wayland:] ist seit [:Kubuntu:] [:24.10:] die Vorgabesitzung; ab [:25.10:] die einzige, doch die X11-Sitzung kann nachinstalliert werden.) == LXQt == [:LXQt:] hat keinen eigenen Bildschirmschoner. [:Lubuntu:] wird mit '''xscreensaver''' ausgeliefert. == MATE == MATE nutzt mit '''mate-screensaver''' einen eigenen Bildschirmschoner (eine abgespeckte Fassung von GNOME Screensaver). == Unity == Der Desktop-Aufsatz [:Unity:] hat keinen eigenen Bildschirmschoner. [:Ubuntu Unity:] wurde bis [:25.04:] mit '''gnome-screensaver''' ausgeliefert, ab [:26.04:] ist ein reiner Sperrbildschirm mit dem Paket '''light-locker''' installiert. == Xfce == [:Xubuntu:] nutzte eine Zeit lang den reinen Sperrbildschirm aus dem Paket '''light-locker''', ist aber vor geraumer Zeit auf '''xfce4-screensaver''' umgestiegen. Xfce Screensaver ist ein Portierung von MATE Screensaver (der wiederum ein Fork von GNOME Screensaver ist). Daher sind die Einstellungen ähnlich. Der auffälligste Unterschied ist, welches Logo schwebt. Für technisch versierte ist vielleicht die Anbindung an Xfconf statt dconf interessant. = Programme = == gnome-screensaver == [[Vorlage(Bildunterschrift, gnome_screensaver.png, 250, "GNOME Screensaver", right)]] GNOME Screensaver wurde für eine Integration in GNOME 2 entwickelt, wird jedoch derzeit in anderen Arbeitsumgebungen eingesetzt. Das dazugehörige Paket lautet: {{{#!vorlage Paketinstallation gnome-screensaver, universe }}} Die Einstellungen findet man unter * ''"System -> Einstellungen -> Bildschirmschoner"'' Hier kann man die verschiedenen Bildschirmschoner betrachten und testen, einen bestimmten Bildschirmschoner fest auswählen und den Bildschirmschoner über ''"Bildschirmschoner aktivieren, wenn der Benutzer untätig ist"'' (de-)aktivieren sowie den Bildschirm beim Einsetzen des Bildschirmschoner mittels ''"Bildschirm sperren, wenn der Bildschirmschoner aktiv ist"'' sperren lassen. Um eine Diashow mit eigenen Bilder abzuspielen, siehe [#Diashow-als-Bildschirmschoner Diashow als Bildschirmschoner] weiter unten. Alternativen sind im Artikel [:Desktop-Hintergrund:] zu finden. == XScreenSaver == [[Vorlage(Bildunterschrift, xfce_screensaver.png, 250, "XScreenSaver", right)]] [http://www.jwz.org/xscreensaver/ XScreenSaver] {en} ist der klassische Bildschirmschoner unter Linux. Sämtliche Bildschirmschoner der verschiedenen Desktop-Umgebungen bedienen sich letztendlich aus dem großen Reservoir an Bildschirmschonern und Effekten des XScreenSaver. {{{#!vorlage Hinweis XScreenSaver 6.11 und höher enthalten vorläufige Unterstützung für [:Wayland:], diese ist jedoch eingeschränkt: Sie funktioniert nicht unter GNOME und eine Sperre ist nicht implementiert. Die Version ist noch nicht über die offiziellen Paketquellen verfügbar. }}} Der XScreenSaver selber muss nur installiert werden, wenn man keine Desktop-Umgebung wie GNOME oder KDE installiert hat. Diese verwenden eigene Konfigurationsprogramme. Sollte man einen reinen [:Fenstermanager:] nutzen oder eine [:Eigene_Desktopumgebung:eigene Desktopumgebung] erstellt haben, so muss das unten stehende Paket installiert werden. {{{#!vorlage Hinweis XScreenSaver sollte nicht gleichzeitig mit anderen Bildschirmschonern wie GNOME Screensaver installiert sein, weil die sich gegenseitig in die Quere kommen. Möchte man den XScreenSaver verwenden, muss ggf. der andere der Bildschirmschoner vollständig deinstalliert werden; __Ausnahme__: s. [#Cinnamon Cinnamon] }}} {{{#!vorlage Paketinstallation xscreensaver, universe }}} Dazu kommen noch die einzelnen Bildschirmschoner, die in eigene Pakete ausgelagert sind: {{{#!vorlage Paketinstallation xscreensaver-data, universe xscreensaver-data-extra, universe }}} Nutzt man einen schwächeren Rechner ohne Grafikkarte mit Hardwarebeschleunigung, so sollte man auf die folgenden Pakete verzichten. Diese Bildschirmschoner benutzen Effekte, die ältere Grafikkarten nicht beherrschen: {{{#!vorlage Paketinstallation xscreensaver-gl, universe xscreensaver-gl-extra, universe rss-glx, universe; bis [:24.10:]; GLX Port der [http://www.reallyslick.com/ Really Slick Screensavers] {en} }}} {{{#!vorlage Hinweis Die Bildschirmschoner aus dem Paket '''rss-glx''' werden nicht automatisch in den Einstellungen zum XScreensaver angeboten, sondern müssen erst in der Datei '''~/.xscreensaver''' eingetragen werden. Eine Anleitung dazu findet sich in der Datei '''/usr/share/doc/rss-glx/README.xscreensaver'''. }}} XScreenSaver wird nach der Installation mittels des Befehls [1] {{{#!vorlage Befehl xscreensaver }}} gestartet. Konfigurationen für den XScreenSaver können über das graphische Programm {{{#!vorlage Befehl xscreensaver-demo }}} vorgenommen werden. Um den XScreenSaver automatisch starten zu lassen, muss er noch zu den [:Autostart:Startprogrammen] hinzugefügt werden. Um einen fehlerfreien Start zu ermöglichen, sollte zunächst der Anmeldevorgang vollständig abgeschlossen sein. Daher ist in dem Befehl eine Verzögerung von zehn Sekunden vorgeschaltet. In der Befehlszeile der [:Autostart:Startprogramme] wird also folgendes eingetragen: {{{#!vorlage Befehl sh -c "sleep 10 && xscreensaver -no-splash &" }}} === Diashow als Bildschirmschoner === Mit der "GLSlideshow" können Bilder in zufälliger Reihenfolge als Bildschirmschoner benutzt werden. Damit kann man ganz komfortabel unter "Komplex" einen Bilderordner auswählen. Bei älteren Versionen werden standardmäßig einige Bilder aus dem Ordner '''/usr/share/backgrounds''' wiedergegeben. Möchte man einen eigenen Bilderordner nutzen, muss eine Datei '''~/.xscreensaver''' mit folgendem Inhalt im Homeverzeichnis angelegt werden: {{{ chooseRandomImages: true imageDirectory: /home/BENUTZER/BILDERORDNER }}} wobei der `BENUTZERNAME` und der Pfad `BILDERORDNER` entsprechend angepasst werden müssen. {{{#!vorlage Hinweis Die Diashow durchsucht das angegebene Verzeichnis nur einmal und merkt sich die Pfade der gefundenen Bilder in der Textdatei '''~/.xscreensaver-getimage.cache'''. Fügt man Bilder oder Verzeichnisse hinzu, entfernt sie oder ändert den Pfad, sollte man diese Datei löschen; sie wird dann automatisch neu angelegt. Möglicherweise lässt sich die Datei auch dazu verwenden, um gezielt einzelne Bilder von der Diashow auszunehmen oder hinzuzufügen. }}} Weitere Programmvorschläge für eine Diashow sind im Artikel [:Desktop-Hintergrund:] enthalten. Diese Programme arbeiten allerdings im Regelfall nicht als "Bildschirmschoner". === Nützliche Befehle === Weitere nützliche Befehle rund um den XScreenSaver kann man folgender Liste entnehmen. Sämtliche ``xscreensaver-command``-Befehle funktionieren nur, wenn der XScreenSaver zuvor gestartet wurde. ||<-2 tablestyle="width: 95%;" rowclass="titel"> XScreenSaver|| || Befehl||Bedeutung|| ||``xscreensaver -no-splash``|| Startet den XScreenSaver ohne Splash-Screen.|| ||``xscreensaver-command -next``|| Startet den Bildschirmschoner mit dem nächsten Thema.|| ||``xscreensaver-command -prev``|| Startet den Bildschirmschoner mit dem vorherigen Thema.|| ||``xscreensaver-command -activate``|| Startet den Bildschirmschoner mit einem beliebigen Thema.|| ||``xscreensaver-command -demo``|| Ruft die Einstellungen auf.|| ||``xscreensaver-command -prefs``|| Ruft ebenfalls die Einstellungen auf.|| ||``xscreensaver-command -exit``|| Beendet den XScreenSaver Daemon (Der Bildschirmschoner wird nicht automatisch nach einiger Zeit neu gestartet. Um den Daemon neu zu starten, verwendet man den Befehl ``screensaver``.)|| ||``xscreensaver-command -deactivate``|| Deaktiviert den aktuellen laufenden Bildschirmschoner, ohne den Daemon zu beenden.|| ||``xscreensaver-command -activate``|| Aktiviert den Bildschirmschoner. || ||``xscreensaver-command -restart``|| Startet XScreenSaver neu (nicht zu verwechseln mit dem Neustart des Daemon).|| ||``xscreensaver-command -lock``|| Startet einen Bildschirmschoner und sperrt den Bildschirm. Um wieder auf die Arbeitsfläche zu gelangen, muss das Benutzer-Passwort eingegeben werden.|| == sonstige == In den offiziellen Paketquellen sind noch weiter Bildschirmschoner verfügbar: * [https://draves.org/goban/goban goban] {en} – '''goban-ss''' (''universe'') [[BR]] Eine Version von cgoban (von Bill Shubert), die so geändert wurde, dass sie als Bildschirmschoner läuft. Zeigt ein Vollbild-Spielbrett an und spielt Spiele aus zufällig ausgewählten SGF-Dateien. * [github:pipeseroni/pipes.sh: pipes.sh] {en} – '''pipes.sh''' (''universe'') [[BR]] Mit „pipes-sh“ kann man beobachten, wie Rohre im Terminal gezeichnet werden. Es stehen mehrere Rohrtypen zur Verfügung. [[BR]] * verschiedene Bildschirmschoner für [:kodi:] * [https://www.joachim-breitner.de/projects#unicode-screensaver unicode-screensaver] {de} – '''unicode-screensaver''' (''universe'') [[BR]] Der Unicode-Bildschirmschoner ist eine einfache Bildschirmschonererweiterung, die wiederholt zufällig ein Unicode-Zeichen auswählt und es zusammen mit seinem Unicode-Codepunkt und dem Zeichennamen in sehr großer Schriftgröße anzeigt. Es funktioniert mit xscreensaver oder gnome-screensaver. * Der Vollständigkeit halber seien die speziellen Bildschirmschoner für BOINC und UKUI noch erwähnt. [[Anker(XServer)]] = X-Server = {{{#!vorlage Hinweis Die hier genannten Optionen sind generell nur für VESA-kompatible Bildschirme geeignet und werden auch nicht von allen Videotreibern unterstützt. Man muss also ausprobieren, ob diese Einstellungen auf dem eigenen System überhaupt eine Wirkung zeigen. }}} Sollte keine grafische Bildschirmschoner- oder Energieverwaltung installiert bzw. gestartet sein, dann arbeitet der [:XServer:X-Server] mit seinen Standardeinstellungen. Er erkennt automatisch die Stromsparmöglichkeiten des Monitors und aktiviert DPMS, wenn verfügbar. Ebenso ist ein interner Bildschirmschoner, wie eingangs im Artikel erwähnt, aktiviert. Diese Funktionen lassen sich mit dem standardmäßig vorinstallierten Kommandozeilenwerkzeug '''xset''' steuern [1]: * Aktuelle Einstellungen ausgeben: {{{#!vorlage Befehl xset q }}} * DPMS deaktivieren: {{{#!vorlage Befehl xset -dpms }}} * DPMS wieder aktivieren: {{{#!vorlage Befehl xset +dpms }}} * DPMS aktivieren und die Zeitspannen für Standby, Suspend und Off setzen (Angabe muss in Sekunden erfolgen): {{{#!vorlage befehl xset +dpms dpms 600 1200 1800 }}} * Bildschirmschoner deaktivieren: {{{#!vorlage Befehl xset s off }}} * Bildschirmschoner wieder aktivieren: {{{#!vorlage Befehl xset s on }}} Für weitere Details zu xset verwendet man die [:man:Manpage]. Diese Einstellungen werden nur temporär übernommen und verfallen mit dem nächsten Neustart des X-Servers bzw. werden beim nächsten Sitzungsstart wieder von den grafischen Einstellungsdialogen überschrieben. Sofern keine weiteren Verwaltungsprogramme für Bildschirmschoner oder zur Energieverwaltung installiert sind, kann man diese Befehle als Alternative in den [:Autostart:] des Benutzers eintragen. Sie lassen sich auch gut in Skripten verwenden, wenn bspw. DPMS vorübergehend deaktiviert werden soll, um ungestört einen längeren Film schauen zu können. Ein Beispiel, das den [:Benachrichtigungsdienst:] nutzt: {{{#!code bash #!/bin/bash if xset -q | fgrep -q 'DPMS is Enabled' then xset -dpms s off notify-send -i dialog-information "DPMS OFF" "Display Power Management deaktiviert." else xset +dpms s on notify-send -i dialog-information "DPMS ON" "Display Power Management aktiviert." fi }}} Diesen Code speichert man z.B. als Datei '''~/bin/dpms''' im [:Homeverzeichnis:]. Anschließend macht man die Datei [:Rechte#Datei-ausfuehrbar-machen:ausführbar]. Eine andere Methode ist, die DPMS-Optionen in der Datei [:XServer:/etc/X11/xorg.conf] festzulegen. Hier werden die Zeitspannen, nach denen der Monitor in einen der Modi Standby, Suspend oder Off geschaltet wird, in Minuten angegeben: {{{ Section "Monitor" Option "DPMS" "true" [...] Section "ServerLayout" Option "StandbyTime" "10" Option "SuspendTime" "20" Option "OffTime" "30" [...] }}} Damit eine Änderung greift, muss der X-Server neu gestartet werden. = Kommandozeile = Auch für die Kommandozeile gibt es Bildschirmschoner. == cmatrix == [[Bild(./cmatrix.png, 300, right)]] `cmatrix` zeichnet einen, wie der Name vermuten lässt, aus dem Film [wikipedia:Matrix_(Film):Matrix] bekannten Effekt. === Installation === {{{#!vorlage Paketinstallation cmatrix, universe }}} {{{#!vorlage Paketinstallation cmatrix-xfont, universe, optional }}} {{{#!vorlage Tabelle < -3 rowclass="titel">Tastenkombinationen +++ Taste Funktion +++ [[Vorlage(Tasten, a)]] Schaltet asynchrones scrollen an +++ [[Vorlage(Tasten, b)]] Einige Buchstaben in Fettdruck (bold) ausgeben +++ [[Vorlage(Tasten, shift+b)]] Alle Buchstaben in Fettdruck (bold) ausgeben +++ [[Vorlage(Tasten, n)]] Ausgabe in Fettdruck (bold) wieder ausschalten +++ [[Vorlage(Tasten, 0)]]...[[Vorlage(Tasten, 9)]] Scrollgeschwindigkeit, 0 schnell ... 9 langsam +++ [[Vorlage(Tasten, !)]] Farbe: Rot +++ [[Vorlage(Tasten, @)]] Farbe: Grün +++ [[Vorlage(Tasten, #)]] Farbe: Gelb +++ [[Vorlage(Tasten,shift+4)]] = '''$''' Farbe: Blau +++ [[Vorlage(Tasten, %)]] Farbe: Magenta +++ [[Vorlage(Tasten, ^)]] Farbe: Cyan +++ [[Vorlage(Tasten, &)]] Farbe: Weiß +++ [[Vorlage(Tasten, shift+9)]] = ''')''' Farbe: Schwarz +++ [[Vorlage(Tasten, q)]] Beenden }}} Weitere Einstellungen und Optionen finden sich in der [:man:manpage] zu `cmatrix`, auch online abrufbar ist: [man:cmatrix:] {en}. {{{#!vorlage Hinweis Lt. manpage, Sektion BUG kann das Programm '''cmatrix''' eine Systemlast von bis zu 40% verursachen. }}} ## in der Form veraltet; neue Projektseite → https://github.com/brunobraga/termsaver ##[[Bild(./termsaver_logo.png, 48, align=right)]] ##== TermSaver == ##[http://www.termsaver.info/ TermSaver] {en} ist ein textbasierter Bildschirmschoner. Das Programm kann direkt aus den offiziellen Paketquellen installiert werden: ##{{{#!vorlage Paketinstallation ##termsaver, universe ##}}} ## Die aktuelle Version ist über ein [launchpad:~bruno-braga/+archive/termsaver:PPA] {en} verfügbar, das auch ältere Ubuntu-Versionen unterstützt. Weitere Informationen sind im Blogbeitrag [http://www.hecticgeek.com/2012/03/termsaver-screensaver-command-ubuntu-linux/ Text Based Screensaver for the Command-line] {en} zu finden. = Problembehebung = == Bildschirm wird während der Video-Wiedergabe schwarz == Falls während der Wiedergabe von Videos oder TV ein Bildschirmschoner anspringt, kann in manchen Fällen [:Caffeine:] weiterhelfen. Verantwortlich kann aber auch die Energieverwaltung des X-Servers sein, die bei der Wiedergabe vom jeweiligen Abspielprogramm nicht deaktiviert wird. Dafür kann man bspw. ein Umschaltskript verwenden (siehe den Abschnitt [#X-Server X-Server] weiter oben), dass DPMS bei Bedarf de-/aktiviert, wenn man dazu nicht jedes Mal die Energieverwaltung der Desktopumgebung öffnen möchte. == Bildschirm nach 5-10 min schwarz == Dieses Problem hat im Grunde dieselbe Ursache wie bei der Videowiedergabe: Nach einer gewissen Zeit Inaktivität an Benutzereingaben wird der Bildschirm schwarz. Das Problem kann aber auch nach Bereitschaft oder Ruhezustand auftreten, weil danach die Bereitschaftszeit zurückgesetzt ist, etwa bei Xubuntu oder Lubuntu 14.04. Eine systematisch korrekte Lösung sollte normalerweise wie im Abschnitt [#X-Server X-Server] erfolgen oder via [:Archiv/rc.local:] die Zeit mittels etwa {{{ xset dpms 3000 3600 3600 }}} erneut korrekt setzen (hier: Sekunden bis Standby/ Bereitschaft/ Aus), alternativ gibt es jedoch eine einfachere Lösung, welche nur folgenden Eintrag im [:Autostart:] erfordert: {{{ bash -c "while true; do xset -dpms; sleep 3m; done" }}} Damit wird allerdings diese Energieverwaltung des Bildschirms komplett deaktiviert und wegen teils auftretendem unzuverlässigem Verhalten der Bildschirm-Bereitschaft oder wegen der beiden genannten Energiesparmodi diese Einstellung alle 3 min wiederholt, um es zuverlässig zu deaktivieren. = Links = * [:GNOME:] {Übersicht} Übersichtsartikel * [:KDE:] {Übersicht} Übersichtsartikel * [:Xfce:] {Übersicht} Übersichtsartikel * [https://ctaas.de/linux-install.htm#transparenter_Bildschirmschoner_unter_Linux ctaas.de/linux-install.htm einen transparenten Bildschirmschoner] {de} unter Xubuntu installieren # tag: Einsteiger, GNOME, KDE, System, Xfce, Übersicht, Energieverwaltung