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Danger from the Deep

Archivierte Anleitung

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./dftd.pngDanger from the Deep 🇬🇧 (Die Gefahr aus der Tiefe) ist eine freie U-Boot-Simulation, die im Zweiten Weltkrieg spielt. Die Simulation wird zur Zeit für Linux und Windows entwickelt und ist noch in der Alpha-Phase, aber schon gut und auf deutsch spielbar.

Das Ziel der Entwickler ist es, eine interessante und möglichst realistische Simulation zu programmieren, in der es nicht darum geht den Krieg zu verherrlichen, sondern Taktiken und Strategien zu verstehen. Absolute Highlights sollen ein vollständig implementierter Netzwerkmodus und der Kampf zwischen Kriegsschiff und U-Boot sein.

./dftd1.jpg./dftd2.jpg./dftd3.jpg./dftd4.jpg
Außenansicht Periskopansicht Kapitänskabine Fernrohransicht
Die Audio-, Video- und Multimediadateien sowie die 2D/3D-Bebilderung stehen unter der CC AT-NC-ND 2.0/2.5-Lizenz 🇬🇧.

Installation

Debian-Paket

Hinweis!

Fremdpakete können das System gefährden.

Das DEB-Paket dangerdeep_VERSION_i386.deb findet man auf der Downloadseite 🇬🇧 des Projekts [2]. Zusätzlich muss noch die Datei dangerdeep-data-VERSION.zip heruntergeladen und der Inhalt nach /usr/share/games/dangerdeep/ entpackt werden.

Per Installationsprogramm

Folgende Pakete müssen installiert [1] werden:

  • libsdl-mixer1.2

  • libsdl-net1.2

  • fftw3

Das Installationsprogramm dangerdeep-VERSION-linux-installer.bin steht ebenfalls auf der selben Seite von dangerdeep.sourceforge.net 🇬🇧 zum Herunterladen bereit.

Hinweis:

Bei diesem Installationsprogramm handelt es nicht um einen Loki-Installer, er verhält sich jedoch ähnlich. Allerdings erscheint die Simulation nicht im Loki-Uninstaller, deshalb muss das Deinstallationsprogramm selbst ausgeführt werden.

Für die Installation sind Root-Rechte erforderlich, da das Spiel immer in das Verzeichnis /usr/share/games/dangerdeep installiert wird. Aus dem Grund bringt das Verändern des Installationspfades nichts.

Anschließend wechselt man in das Verzeichnis des Installationsprogramms und startet es, nachdem man die Datei ausführbar gemacht hat [3], mit Root-Rechten [4].

cd /Pfad/zum/Installationsprogramm
chmod u+x dangerdeep-VERSION-linux-installer.bin
sudo ./dangerdeep-VERSION-linux-installer.bin 

Nach erfolgreicher Installation kann man die Simulation über den Starter Danger from the Deep auf dem Desktop starten. Wer die Simulation über das Menü starten möchte, muss den Menüeintrag über den Befehl dangerdeep selbst erstellen [5].

Benutzung

In der aktuellen Version (0.3.0) kann man zwischen 3 Missionen wählen:

Spielablauf

Angriff auf ein Kriegsschiff

Diese Mission wurde noch nicht implementiert.

Geleitzugschlacht

In dieser Mission, im Zeitraum von 1939 bis 1945 spielend, wird man in die Position eines deutschen U-Boot-Kapitäns, im Nordatlantik agierend, versetzt mit dem Ziel alliierte Kauffahrer zu belauern und zu jagen. Man kann zwischen verschiedenen U-Boot-Typen wählen und Geleitzüge und Geleitschutz in verschiedenen Größen und zu verschiedenen Tageszeiten einstellen. Zur Zeit unterstützte U-Boote sind: VIIC, IIA, IIB, IIC, IID, IX und XXI.

Historische Mission

In diesen Missionen sollen U-Boot-Kämpfe, die zur Zeit des Zweiten Weltkriegs stattgefunden haben, detailliert nachgestellt und spielbar werden. Bis jetzt sind jedoch nur Trainingsmissionen verfügbar.

Tastenkürzel

Die hier aufgelisteten Tastenfunktionen sind die Standardfunktionen. Diese können jedoch problemlos im Spiel unter "Optionen" verändert werden.

Allgemeine Steuerung
Esc Zum MenüPausePause/Wiederaufnahme des Spiels
Druck Bildschirmfoto erstellenZahlenblock + / - Zeit schneller/langsamer

Kamera-Steuerung
+ Kartenansicht vergrößern - Kartenansicht verkleinern
F1 Manometer F7 Schadenskontrolle
F2 Periskop (nur bis zu einer bestimmten Tiefe verfügbar) F8 Kapitänskabine (Zugriff auf Logbuch, Karriereinfos, etc.)
F3 UZO (Zielfernrohr, ­nur an der Wasseroberfläche) F9 Sonar-Steuerung (abhängig vom U-Boot-Typ)
F4 Brücke (nur an der Wasseroberfläche) F10 Außenansicht
F5 Kartenansicht F11 TDC (Torpedo Data Computer)
F6 Torpedokontrolle F12 Torpedo-Einstellungen
P Periskoptiefe 0 Periskop ausfahren/einfahren
D Schnorcheltiefe F Schnorchel ausfahren/einfahren
S Oberfläche V Sicht in Fahrtrichtung

U-Boot-Steuerung
Ruder links 15°, bis zu 30° + Ruder hart links
Ruder rechts 15°, bis zu 30° + Ruder hart rechts
Tiefenruder hoch 10°, bis zu 30° + Tiefenruder stark hoch 20°
Tiefenruder runter 10°, bis zu 30° + Tiefenruder stark runter 20°
Ruder mittig
1 Kleine Fahrt 6 Maschinen stopp
2 Langsame Fahrt 7 Rückwärts, langsame Fahrt
3 Halbe Fahrt 8 Rückwärts, halbe Fahrt
4 Volle Fahrt 9 Rückwärts, volle Fahrt
5 Äußerste Kraft
C Alarmtauchen H Fahrt in Sichtrichtung
+ , Außenansicht schnell links drehen + . Außenansicht schnell rechts drehen
MausradAnsicht vergrößern/verkleinern

Waffen-Steuerung
         Ziel auswählen I Ziel identifizieren
+ 1 Torpedo Rohr 1 los + 4 Torpedo Rohr 4 los
+ 2 Torpedo Rohr 2 los + 5 Torpedo Rohr 5 los
+ 3 Torpedo Rohr 3 los + 6 Torpedo Rohr 6 los
T Torpedo abfeuern

Problemlösung

Bei Problemen das Spiel zu starten kann es helfen die Datei ~/.dangerdeep/config zu öffnen um die Werte

    <use_hqsfx value="true" />
    <use_shaders value="true" />
    <use_shaders_for_water value="true" />

alle auf false zu stellen und die Datei abzuspeichern. Beim nächsten Start sollte nun das Spiel starten.

Deinstallation

Die Simulation wird deinstalliert, indem man das Deinstallationsprogramm im Installationsverzeichnis ausführt [4]:

sudo /usr/share/games/dangerdeep/uninstall 

Wiki/Icons/games.png

Infobox

Danger Deep
Originaltitel: Danger from the Deep
Genre:U-Boot-Simulation
Sprache: 🇬🇧 🇩🇪
Veröffentlichung: 2006
Publisher: Entwickler von Danger from the Deep
Systemvoraussetzungen:
- Betriebssystem Linux (oder Windows® 98, ME, 2000, XP, Mac)
- Steuerung Maus und Tastatur
- Prozessor 1000 MHz (empfohlen: 1500 MHz)
- Arbeitsspeicher 256 MB RAM (empfohlen: 512 MB RAM)
- Grafikkarte OpenGL-1.5/2-kompatible Grafikkarte
Medien: Installationsprogramm
Läuft mit: nativ

Diese Revision wurde am 13. Dezember 2013 07:47 von frustschieber erstellt.
Die folgenden Schlagworte wurden dem Artikel zugewiesen: Open-Source-Spiel, Simulation, Spiele