Archiv/Audio Overload

Archivierte Anleitung

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Zum Verständnis dieses Artikels sind folgende Seiten hilfreich:

  1. Archive entpacken

  2. Rechte für Dateien und Ordner ändern

  3. Starten von Programmen

Inhaltsverzeichnis
  1. Installation
  2. Benutzung
  3. Unterstützte Formate
    1. Audioformate
    2. Archive
  4. Links

./audio-overload_logo.png Audio Overload 🇬🇧 ist ein spezieller Audioplayer – einzig für exotische Audioformate von älteren Spielkonsolen und Computersystemen (Chiptunes). In der aktuellen Version 2.0 unterstützt die Software nativ 33 Audio- sowie fünf Archivformate. Letzteres erspart das Entpacken der typischerweise komprimierten Dateien.

Gängige Audioformate wie MP3 sollen und können mit Audio Overload nicht abgespielt werden. Der Player bietet nur die allernötigsten Funktionen – darunter jedoch die Möglichkeit, die exotischen Formate in WAVE umzuwandeln. Bedauerlicherweise ist Audio Overload weder freie Software noch Open Source. Wer keine unfreien Programme auf dem Rechner haben will, findet in den Paketquellen andere Audioplayer, die mit Chiptunes umgehen können (z.B. Audacious oder qmmp). Leider arbeiten diese stellenweise nicht so akkurat wie Audio Overload; dies gilt besonders für Player, die auf Multimedia-Frameworks wie GStreamer zurückgreifen.

Installation

Audio Overload befindet sich weder in den offiziellen Paketquellen noch gibt es ein PPA. Auf der Homepage werden binäre Ausgaben für 32- und 64-Bit-Linuxsysteme angeboten.

Hinweis!

Fremdsoftware kann das System gefährden.

Das jeweilige Archiv muss heruntergeladen, entpackt[1] und die enthaltene Datei ao ausführbar gemacht werden[2]. Anschließend kann Audio Overload über diese Datei gestartet[3] werden, da die wenigen Abhängigkeiten des Programms bei einer Desktop-Installation von Ubuntu normalerweise schon erfüllt sind.

Benutzung

audio_overload2.png

Nachdem die Dateien über Open geladen wurden, werden die enthaltenen Lieder im linken Bereich des Fensters aufgelistet. Chiptunes werden oftmals gesammelt in Containerdateien aufbewahrt, entweder nativ (z.B. bei .nsf) oder sie werden im Nachhinein in diese Struktur gebracht (z.B. bei .spc). Über den Button WAV... kann das ausgewählte Lied in das Wave-Format umgewandelt werden. Einige Dateiformate gliedern die einzelnen "Instrumente" der Chips in festgelegte Kanäle. Mittels Channels... können diese bei Bedarf de-/aktiviert werden. Die restlichen Schaltflächen sollten selbsterklärend sein.

Unterstützte Formate

Audioformate

Unterstützte Audioformate
Kürzel System
AHX Commodore Amiga
AY Amstrad CPC / Spectrum ZX / Atari ST
COP Sam Coupe
DSF Sega Dreamcast
GBS Nintendo Gameboy
GSF Nintendo Gameboy Advance
GYM Sega Megadrive/Genesis
HES PC Engine
HVL Commodore Amiga
IMF Verschiedene Apogee Spiele
KSS MSX
MDX Sharp X68000
MOD Commodore Amiga
NSF Nintendo NES
NSFE Nintendo NES (enhanced tags)
ORC TRS-80 Orchestra-90
PSF Sony PlayStation
PSF2 Sony PlayStation II
QSF Capcom QSound
RAW AdLib
ROL AdLib Visual Composer
S3M GUS / SoundBlaster
S98 NEC PC-98
SAP Atari XL/XE
SCI Verschiedene Sierra-Spiele
SNDH Atari ST
SPC Super Nintendo
SPU Sony Playstation
SSF Sega Saturn
VGM Sega Master System/Game Gear
VTX Spectrum Vortex Tracker
WSR Bandai WonderSwan/Wonderswan Color
YM Amstrad CPC/Spectrum ZX/Atari ST

Archive