Adobe Flash

Dieser Artikel wurde für die folgenden Ubuntu-Versionen getestet:

Zum Verständnis dieses Artikels sind folgende Seiten hilfreich:

  1. Installation von Programmen

  2. Ein einzelnes Paket installieren

  3. Root-Rechte

  4. Archive entpacken

  5. Einen Editor öffnen

Inhaltsverzeichnis
  1. Installation
  2. Kontrolle nach der Installation
  3. Einstellungen
  4. Problembehebung
  5. Links

Flash wurde ursprünglich von der Firma Macromedia entwickelt, die zwischenzeitlich von Adobe aufgekauft wurde. Genutzt wird es meistens als sog. Flash-Plugin für den Webbrowser. Adobe Flash findet man heutzutage (noch) auf vielen Internetseiten, wenn auch mit stark abnehmender Tendenz: als Werbebanner, als Funktion zum Abspielen von Musik oder Videos oder auch als komplette Webseite.

Dem Flash-Plugin für Linux fehlt die unter Windows vorhandene Hardwareunterstützung durch die Grafikkarte. Daher kommt es regelmäßig zu Klagen über die schlechte Performance unter Linux, z.B. beim Abspielen von Videos aus dem Internet. Dieses Problem ließe sich nur durch eine entsprechende Funktion auch für Linux lösen, die aber weder vorhanden noch in Planung ist. Davon sind insbesondere Rechner mit schwachen Prozessoren wie beispielsweise Netbooks betroffen.

Anfang Oktober 2011 veröffentlichte Adobe Flash 11, das erstmals eine stabile Version für 64-bit-Systeme lieferte. Flash 11 für Linux löste zwar eine Reihe von Problemen der Vorgängerversionen, wurde aber im Gegensatz zur Windows-Version jahrelang nicht weiterentwickelt. Erst seit August 2016 wird Flash für Linux von Adobe wieder aktiv betreut. Trotz der Möglichkeit, nun wieder eine aktuelle Flash-Version verwenden zu können, ändert sich an der oben beschriebenen Grundproblematik – keine Hardware-Beschleunigung – nichts.

Am 25. Juli 2017 hat Adobe angekündigt {de}, die Aktualisierung sowie die Auslieferung des Flash-Players zum Jahresende 2020 endgültig einzustellen.

Obwohl Flash kostenlos benutzt werden kann, handelt es sich nicht um freie Software. Wer freie Alternativen einsetzen möchte, findet Anregungen im Artikel Flash vermeiden. Darüber hinaus ist Adobe Flash eine ständige Quelle von Sicherheitslücken. Damit man automatisch Aktualisierungen erhält, empfiehlt sich dringend die Installation aus den offiziellen Paketquellen.

Installation

Experten-Info:

Adobe Flash als Browser-Plugin existiert in zwei Varianten:

  • NPAPI - Plugin für Firefox und alle Browser, die Firefox-Plugins nutzen können (SeaMonkey, Pale Moon). Keine Hardware-Beschleunigung, kein DRM.

  • PPAPI - Plugin für Chromium und alle Browser, die Chromium-Plugins nutzen können (Opera, Vivaldi). In Google Chrome ist ein aktuelles Flash-Plugin bereits enthalten.

Nach der Installation muss der Browser neu gestartet werden, um das Flash-Plugin zu erkennen.

NPAPI

Um Flash 25.x oder neuer zu erhalten, reicht es aus, das folgende Paket aus den offiziellen Paketquellen zu installieren [1]:

Wiki/Vorlagen/Installbutton/button.png mit apturl

Paketliste zum Kopieren:

sudo apt-get install flashplugin-installer 

sudo aptitude install flashplugin-installer 

NPAPI und PPAPI

Alternativ (nicht gleichzeitig!) kann man auch das Paket aus den Canonical-Partner-Quellen verwenden (die vorher erst aktiviert werden müssen):

Wiki/Vorlagen/Installbutton/button.png mit apturl

Paketliste zum Kopieren:

sudo apt-get install adobe-flashplugin 

sudo aptitude install adobe-flashplugin 

Installiert wird Flash 25 oder neuer (NPAPI und PPAPI) (siehe auch Changelog {en}).

Manuell

Hinweis!

Fremdpakete können das System gefährden.


Anmerkung: Flash wird auf diesem Weg nicht über die automatischen Updates aktualisiert. Dadurch erhält man keine Sicherheitsaktualisierungen. Es ist außerdem darauf zu achten, dass die Pakete flashplugin-nonfree, adobe-flashplugin oder flashplugin-installer aus den offiziellen Paketquellen und das Plugin als .deb- oder .tar.gz-Datei nicht gleichzeitig installiert sein dürfen, da es bei mehreren installierten Varianten zu Problemen kommt.

Fremdpaket

Seit Flash 10 bietet Adobe .deb-Pakete {dl} zur Installation an. So kann man Flash in der NPAPI-Variante bequem selbst installieren. Es ist die Version "APT für Debian/Ubuntu" auszuwählen, das Paket herunterzuladen und manuell zu installieren [2]. Hierzu sind Root-Rechte erforderlich [3].

Archivdatei

Flash in der NPAPI-Variante kann auch als Archivdatei {en} {dl} heruntergeladen werden. Diese muss entpackt [4] werden und die enthaltene Datei libflashplayer.so in den versteckten Ordner ~/.mozilla/plugins/ im Homeverzeichnis kopiert werden. Chromium, Firefox, Opera und andere Browser erkennen das Flashplugin auch, wenn es nach /usr/lib/mozilla/plugins kopiert wird. Dann sind zum Kopieren jedoch Root-Rechte [3] erforderlich.

Standalone Flash Player

Um eine Flash-Datei (.swf) ohne Browser wiedergeben zu können, kann man einen Standalone-Flashplayer herunterladen. Dazu wählt man von der Seite Adobe.com {en} den Link "Download the Linux debugger and standalone players". Nachdem man das Archiv entpackt hat, findet man im Ordner standalone/release/ ein weiteres Archiv, das ebenfalls entpackt wird. Die enthaltene Datei flashplayer kann man durch einen Doppelklick öffnen.

Kontrolle nach der Installation

Nach der Installation von Adobe Flash sollte man kurz überprüfen, ob das Plugin korrekt installiert wurde. Dazu den Browser beenden und neu starten.

Browser

Dazu about:plugins in die Adresszeile des genutzten Browsers eingeben und mit bestätigen. Alle auf Mozilla basierenden Browser (Firefox, Seamonkey, Epiphany etc.) sowie Opera und Chromium zeigen dann Informationen über die installierten Plugins an. Unter "Shockwave Flash" findet man die gewünschten Informationen.

browser_aboutplugins.jpg
Kontrolle des Flash-Plugins

Adobe Flash Testseite

Alternativ bietet Adobe eine Testseite {de} an. Diese blendet ein paar Animationen ein, und gibt unter "Version Information" an, welche Version von Adobe Flash installiert wurde.

Einstellungen

Ab der Flash-Version 10.3 wird anstelle des ehemaligen Online-Einstellungs-Managers der lokal installierte Einstellungs-Manager {de} für die Verwaltung der Einstellungen genutzt. Neue Ubuntu-Versionen besitzen einen entsprechenden Menü-Eintrag in den Systemeinstellungen.

Alternativ ruft man eine beliebige Webseite mit Flash-Inhalten auf und führt einen Rechtsklick rechte Maustaste auf die Animation/das Video aus. Im Kontextmenü erscheint der Punkt "Einstellungen".

Problembehebung

DRM nutzen

Manche Inhaltsanbieter (insbesondere Videoportale) schützen ihre Online-Medien mit Digitaler Rechteverwaltung (DRM). Obwohl der Adobe Flashplayer DRM grundsätzlich unterstützt, müssen bei der Nutzung unter Linux noch weitere Klimmzüge unternommen werden, bevor man die entsprechenden Inhalte am Monitor betrachten darf. Mehr Informationen sind in den Artikel Videoportale mit digitaler Rechteverwaltung und Adobe Flash/DRM zu finden.

Flash funktioniert nicht auf Rechnern ohne SSE2

Bei alten Prozessoren ohne SSE2 funktioniert Flash nicht. Um herauszufinden, ob die eigene Hardware betroffen ist, genügt folgender Befehl:

grep sse2 /proc/cpuinfo 

Erscheint in der Ausgabe kein sse2, kann Flash nicht genutzt werden.

Chromium

Für Chromium steht ab Ubuntu 14.04 eine neuere Version des Flash-Browser-Plugins zur Verfügung (siehe auch Chromium/Plugins). Folgende Alternative wird aus Sicherheitsgründen (keine automatische Aktualisierung) nicht mehr empfohlen. Stattdessen sollte das Paket adobe-flashplugin installiert werden.

Wiki/Vorlagen/Installbutton/button.png mit apturl

Paketliste zum Kopieren:

sudo apt-get install pepperflashplugin-nonfree 

sudo aptitude install pepperflashplugin-nonfree 

Hinweis:

Dieses Plugin aktualisiert Flash nicht automatisch auf die aktuellen Versionen. Aus Sicherheitsgründen empfiehlt sich daher ein regelmäßiges Update durch den Befehl:

sudo update-pepperflashplugin-nonfree --install 

Google Chrome

Alternativ kann man sich mit Google Chrome behelfen, denn Google hat die Pflege des Flash-Plugins für Linux von Adobe übernommen und in den Browser integriert.

Flash-Alternativen kommen sich in die Quere

Mit Gnash und Lightspark gibt es freie Alternativen zum proprietären Adobe Flash. Die Entwicklung dieser Alternativen ist mittlerweile sehr weit. Manche Dinge funktionieren mit Gnash dennoch nicht so gut wie mit Adobe Flash. Manche Anwender installieren diese aus Versehen oder Unkenntnis, so dass das System nun eine der freien Alternativen statt Adobe Flash benutzt. Bei Problemen ist zu überprüfen, ob das Paket

installiert wurden. Sollte dies der Fall sein, ist dieses zu entfernen [1].

Unterschiedliche Versionen von Adobe Flash

Das Adobe Flash Browser-Plugin liegt, wenn es über die Paketverwaltung installiert wurde, im Verzeichnis /usr/lib/flashplugin-installer/ (Paket flashplugin-installer) bzw. /usr/lib/adobe-flashplugin/ (Paket adobe-flashplugin) und /usr/share/ubufox/plugins/. Doch der Webbrowser sucht nicht nur hier nach möglichen Plugins. So durchsucht bspw. Firefox das eigene Profil im Homeverzeichnis des Benutzers, also ~/.mozilla/plugins/, ebenfalls nach einem Plugin.

Liegt nun irgendwo eine ältere oder andere Version des Flash-Plugins, so wird eventuell diese benutzt und eine neuere Version, die über die Paketverwaltung installiert wurde, ignoriert. Daher sollte man nach weiteren Versionen der Datei libflashplayer.so suchen. Hierfür ist Befehl locate zu empfehlen:

sudo updatedb                 ## locate Datenbank aktualisieren
locate libflashplayer.so      ## Mit locate nach libflashplayer.so suchen 

Sollte hier mehr als nur die Treffer in /usr/lib/flashplugin-installer/ (Paket flashplugin-installer) bzw. /usr/lib/adobe-flashplugin/ (Paket adobe-flashplugin) und /usr/share/ubufox/plugins/ erscheinen, so sollte man die anderen Dateien löschen oder umbenennen (Ausnahme: /var/cache/flashplugin-nonfree/libflashplayer.so). Üblich sind beispielsweise Treffer in ~/.mozilla/plugins/. Dies wäre ein Flash-Plugin, das manuell in den Profilordner von Firefox kopiert wurde.

Farbverfälschungen bei der Videoanzeige

Bei Benutzung von Nvidia Treibern in Verbindung mit VDPAU kann es zu Farbverfälschungen beim Abspielen von Videos kommen. Zur Lösung des Problems kann die Hardwarebeschleunigung des Players in den Flash-Einstellungen deaktiviert werden. Oder man lokalisiert mit Hilfe von locate die libflashplayer.so (siehe oben). Dann wechselt man in das entsprechende Verzeichnis und führt dort den folgenden Befehl aus:

sudo perl -pi.bak -e 's/libvdpau/lixvdpau/g' libflashplayer.so 

In diesem Fall braucht die Hardwarebeschleunigung nicht deaktiviert werden. In beiden Fällen ist ein Neustart des Browsers notwendig.

Blaustich unter Flash 11.2

Eine gelegentlich auftretende falsche Hardwareerkennung kann durch folgende Konfiguration für den Flashplayer verhindert werden, was auch einen Blaustich abstellt:

sudo mkdir /etc/adobe
echo 'EnableLinuxHWVideoDecode=1\nOverrideGPUValidation=true' | sudo tee /etc/adobe/mms.cfg 

Flash-Cookies

Der Flashplayer legt spezielle Flash-Cookies (Local Shared Objects) an, die sensible Daten enthalten können. Diese können nicht über die Standard-Cookie-Verwaltung im Browser verwaltet bzw. entfernt werden, sondern nur über den Einstellungs-Manager von Flash. Dieser verwaltet die lokalen Einstellungen des Flash-Plugins (weitere Informationen {de}).

Wer den Settings-Manager nicht benutzen möchte, aber trotzdem alle Flash-Cookies und dazugehörige Verzeichnisse löschen möchte, muss im Ordner ~/.macromedia/Flash_Player/ alle Unterverzeichnisse löschen:

rm -rf ~/.macromedia/Flash_Player/* 

Dabei gehen auch die mit dem Settings-Manager geänderten Einstellungen verloren und müssen gegebenenfalls neu eingetragen werden. Wer zusätzlich noch das Anlegen neuer Flash-Cookies verhindern will, sollte folgende Befehle ausführen:

rm -rf ~/.macromedia/Flash_Player/*
mkdir -p ~/.macromedia/Flash_Player/#SharedObjects/ABCDEFGH
chmod -R a-w ~/.macromedia/Flash_Player/ 

Wer die Flash-Cookies automatisch beim Starten oder Beenden des Firefox-Browsers löschen möchte, der kann die Erweiterung BetterPrivacy {de} {en} verwenden. Ist diese installiert, dann lassen sich über "Extras -> BetterPrivacy" Flash-Cookies von Hand oder auch automatisch löschen. Als Alternative bietet sich Bleachbit an, das nicht nur diese "Super-Cookies" entfernen kann.

Bei Verwendung von Google Chrome sind die speziell für diesen geltenden Hinweise zu beachten.

Soundprobleme

Wenn Flash-Videos abgespielt werden, aber kein Ton zu hören ist, könnte sich ein Blick in folgenden Artikel lohnen: Sound Problembehebung

Probleme beim Klicken

Es gibt in Verbindung mit Compiz Probleme, innerhalb von Flash-Applets Knöpfe anzuklicken. Es handelt sich um einen Konflikt des Flashplayer-Plugins mit dem Desktop-Anzeigen-Modul von Compiz. Es existieren dazu folgende provisorische Lösungen:

Weitere Informationen zu diesem Problem findet man unter 410407 {en}.

Probleme im Vollbildmodus

Sollte das Bild im Vollbildmodus stehen bleiben und nur noch der Ton des Videos zu hören sein, kann es helfen, die Hardwarebeschleunigung in den Flash-Einstellungen zu deaktivieren. Dazu im Video mit einem Rechtsklick rechte Maustaste das Einstellungsmenü aufrufen und dort im Reiter "Anzeige" den Haken bei "Hardwarebeschleunigung aktivieren" entfernen. Diese Einstellungen muss bei aktivierten Browser-Addons wie "Better Privacy" nach einem Browser-Neustart ggf. neu gesetzt werden.

Vollbild unter GNOME

Unter GNOME kann es passieren, dass sich Flash-Videos nur beim ersten Wechsel in den Vollbildmodus anzeigen lassen. Beim zweiten Mal erfolgt der Wechsel nicht und das Bild friert ein bis die Esc-Taste Esc gedrückt wird. Das Problem lässt sich am einfachsten mit Hilfe der GNOME Shell-Erweiterung Flash Fullscreen Fix {en} beheben.

Vollbild bei mehreren Bildschirmen

Wenn man mehrere Bildschirme verwendet, wird das Video im Vollbild zu klein skaliert. Der Flash-Player skaliert das Video an Hand der gesamten Desktopgröße und nicht nur des jeweiligen Desktops. Außerdem wird der Vollbildmodus beendet, sobald man außerhalb des Vollbild-Fensters klickt.

Abhilfe schafft hier die entsprechenden Funktionen der X11-Bibliothek beim Start von Firefox zu überladen (so dass diese die Werte liefern, die der Flash-Player erwartet). Ein fertige Implementierung dieser Funktionalität ist auf Github {en} verfügbar. Zur Installation werden folgende Befehle benötigt:

sudo apt-get install git build-essential libx11-dev libxinerama-dev libxrandr-dev
git clone https://github.com/ali1234/fullscreenhack.git
cd fullscreenhack
make 

Die Ausgabe nach make sollte in etwa so aussehen:

gcc -fPIC -c -Wall npapi.c -o npapi.o
gcc -fPIC -c -Wall common.c -o common.o
gcc -shared npapi.o common.o -ldl -o libfshack-npapi.so
gcc -fPIC -c -Wall ppapi.c -o ppapi.o
gcc -shared ppapi.o common.o -ldl -o libfshack-ppapi.so

Nun muss man noch dafür sorgen, dass die gerade kompilierte Bibliothek libfshack-npapi.so (Firefox) bzw. libfshack-ppapi.so (Google Chrome) beim Start des Browsers geladen wird. Dies erreicht man, indem man den Browser mit folgendem Befehl startet:

env LD_PRELOAD=/path/to/libfshack-npapi.so firefox
env LD_PRELOAD=/path/to/libfshack-ppapi.so google-chrome 

Video-Dekodierung beschleunigen

VDPAU-fähige Grafikprozessoren können beim Flash-Plugin 11.x (32- und 64-bit) einen Großteil der Video-Dekodierung übernehmen und somit die CPU entlasten. Informationen zur grundlegenden Unterstützung und Installation von VDPAU auf verschiedenen Systemen ist auf der Seite Video-Dekodierung beschleunigen zu finden.

Die Videobeschleunigung mittels VDPAU ist im Flash-Plugin standardmäßig nicht aktiv und muss explizit aktiviert werden. Hierzu muss eine entsprechende Konfigurationsdatei angelegt werden:

sudo mkdir /etc/adobe/ && sudo bash -c "echo 'EnableLinuxHWVideoDecode=1' >> /etc/adobe/mms.cfg" 

Auf einer Webseite mit Flash-Inhalten kann man über das Kontextmenü rechte Maustaste und den Punkt "Statistiken für Computerfreaks" (engl: "Stats for nerds") kontrollieren, ob "accelerated video rendering" statt "software video rendering" angezeigt wird.

Bei der Version 11.2.202.228 des Flash-Plugins kann es in Kombination mit dem proprietären Treiber nvidia zu Farbverfälschungen kommen. Abhilfe schafft das Deaktivieren der Hardware-Beschleunigung (hardware acceleration) über das Kontextmenü "Einstellungen" (Settings).

Lokale SWF-Dateien abspielen

Mit neueren Browsern/Ubuntu-Versionen ist es unter Umständen nicht mehr möglich, lokal gespeicherte .swf-Dateien mit dem Browser wiederzugeben. Dann editiert man die Datei /usr/share/mime/packages/freedesktop.org.xml mit Root-Rechten und ändert die Zeile:

<mime-type type="application/vnd.adobe.flash.movie">

in

<mime-type type="application/x-shockwave-flash">

Anschließend wird die Änderung mit folgendem Befehl aktiviert:

sudo update-mime-database /usr/share/mime