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qt4-fsarchiver

Dieser Artikel wurde für die folgenden Ubuntu-Versionen getestet:

Zum Verständnis dieses Artikels sind folgende Seiten hilfreich:

./qt4-fsarchiver_logo.png qt4-fsarchiver {en} ist eine grafische Oberfläche für das von Francois Dupoux entwickelte Programm Fsarchiver. Dieses dient zum Sichern und Wiederherstellen von Partitionen und Verzeichnissen. Fsarchiver kann mit den gängigen Ubuntu-Partitionsarten wie ext3 und ext4, mit dem experimentellen btrfs und auch mit dem Windows-Dateisystem NTFS umgehen. FAT32 wird dagegen nicht unterstützt.

Zusätzlich zu den Möglichkeiten von fsarchiver, kann qt4-fsarchiver den MBR/GPT sichern, wiederherstellen, Festplatten klonen und Abbilder von Festplatten erzeugen und zurückschreiben. Einschränkend muss allerdings gesagt werden, dass nicht alle Befehle von fsarchiver zur Verfügung stehen, so dass in Ausnahmefällen dennoch auf die Kommandozeilenversion zurückgegriffen werden muss.

Achtung!

Die Unterstützung des NTFS-Dateisystems ist nicht stabil und ist mit entsprechender Vorsicht einzusetzen ("support for ntfs filesystems is unstable: don't use it for production"). Dies gilt selbstverständlich auch für qt4-fsarchiver.

Installation

Das Programm ist kein Bestandteil der offiziellen Paketquellen. Zur Installation muss man daher auf ein "Personal Package Archiv" (PPA) [1] ausweichen und das Programm aus dem Quellcode kompilieren.

PPA

Adresszeile zum Hinzufügen des PPAs:

  • ppa:dieterbaum/qt4-fsarchiver

Hinweis!

Zusätzliche Fremdquellen können das System gefährden.


Ein PPA unterstützt nicht zwangsläufig alle Ubuntu-Versionen. Weitere Informationen sind der Wiki/Vorlagen/PPA/ppa.png PPA-Beschreibung des Eigentümers/Teams dieterbaum zu entnehmen.

Damit Pakete aus dem PPA genutzt werden können, müssen die Paketquellen neu eingelesen werden.

Nach dem Aktualisieren der Paketquellen kann folgendes Paket installiert [2] werden:

  • qt4-fsarchiver (ppa)

Wiki/Vorlagen/Installbutton/button.png mit apturl

Paketliste zum Kopieren:

sudo apt-get install qt4-fsarchiver 

sudo aptitude install qt4-fsarchiver 

Manuell

Ist für die vorhandene Ubuntu-Versionen kein DEB-Paket vorhanden, muss qt4-fsarchiver aus dem Quellcode kompiliert werden. Der Quelltext kann als .tar.gz-Archiv {dl} heruntergeladen werden. Installationshinweise sind in der Archivdatei enthalten.

Live-CD

Das Abbild (ISO Image) einer Live-CD mit qt4-fsarchiver, in dem auch fsarchiver enthalten ist, kann hier heruntergeladen werden: Live-CD qt4-fsarchiver {dl}

Bedienung

Unter "Anwendungen -> Zubehör" wird bei Ubuntu-Varianten mit einem Anwendungsmenü ein Programmstarter für qt4-fsarchiver installiert. Beim KDE-Desktop ist dieser unter "Anwendungen -> Dienstprogramme" zu finden. Mit Doppelklick wird das Programm mit Root-Rechten [3] gestartet. Auch unter Unity wird das Programm installiert und kann unter "Anwendungen auswählen -> Installiert" gestartet werden. Die Übernahme in das Unity Startmenü ist unter Unity/Unity Startmenü beschrieben.

Die folgenden Bilder zeigen die Verwendung in verschiedenen Situationen:

./qt4-fsarchiver.jpg
Partitionen sichern/wiederherstellen

./qt4-fsarchiver-net.jpg
Partitionen über ein Netzwerk sichern/wiederherstellen

./mbr.jpg
MBR sichern/wiederherstellen

./verzeichnis.jpg
Verzeichnisse sichern/wiederherstellen

./hd_clone.png
Festplatte klonen, Abbild sichern/wiederherstellen

Die Handhabung von qt4-fsarchiver ist nachfolgender Tabelle zu entnehmen.

Sicherung erstellen
Funktion Beschreibung
Partitionssicherung Unter "Aktionen -> Partition sichern" oder durch einen linke Maustaste-Klick auf den Menübutton ./disk.png wird die Sicherung gestartet. Zu Beginn der Sicherung wird geprüft, ob die Auswahl der zu sichernden Partition, das Sicherungsverzeichnis und der Name der Sicherung eingegeben wurden. Dem Sicherungsnamen wird vom Programm ein Datumsstempel hinzugefügt. Die Auswahl der Kompressionsart und Anzahl der zu verwendenden Prozessorenkerne ist möglich. Mögliche Optionen: Hinweise zur Sicherung eingeben, vorhandene Sicherung ohne Rückfrage überschreiben, Sicherung verschlüsseln (6 - 64 Zeichen zulässig), Archiv auf 2GB, 4GB oder DVD-Größe splitten und Mitsichern des Partition Boot Records (PBR).
Partitionssicherung über ein Netzwerk Unter "Aktionen -> Partition sichern Netzwerk" oder durch einen linke Maustaste-Klick auf den Menübutton ./internet-aus.png wird die Sicherung gestartet. Die Handhabung ist analog zu dem obigen Menüpunkt. Es werden zusätzlich abgefragt: die Zugangsdaten zu einem Netzwerk, das zu verwendende Netzwerkprotokoll (Samba, SSH oder NFS) und der Ordner, in dem die Sicherungsdatei gespeichert werden soll.
MBR/GPT-Sicherung Unter "Aktionen -> MBR/GPT sichern" oder durch einen linke Maustaste-Klick auf den Menübutton ./mbr_save.png kann der MBR oder die GUID Partitionstabelle gesichert werden. Es wird der MBR mit dem verborgenen Bereich gesichert. Bei mehreren vorhandenen Festplatten ist eine entsprechende Auswahl möglich. Das Verzeichnis, in das der MBR/GPT geschrieben werden soll, muss angegeben sein. Das Programm erkennt selbstständig, ob der MBR oder die GPT gesichert werden soll.
Verzeichnis-Sicherung Unter "Aktionen -> Verzeichnis sichern" oder durch einen linke Maustaste-Klick auf den Menübutton ./folder_go.png kann das zu sichernde Verzeichnis und der Speicherort der Sicherung gewählt werden. Die Auswahl der Kompressionsart und Anzahl der zu verwendenden Prozessorenkerne ist möglich. Mögliche Optionen: vorhandene Sicherung ohne Rückfrage überschreiben und Sicherung verschlüsseln(6 - 64 Zeichen zulässig).
Festplatte klonen, Abbild der Festplatte erzeugen. Unter "Aktionen -> Festplatte klonen, Image erzeugen/zurückschreiben" oder durch einen linke Maustaste-Klick auf den Menübutton ./clone.png kann die zu klonende Festplatte, die Festplatte von der ein Abbild erzeugt werden soll, ausgewählt werden. Zusätzlich muss die Zielfestplatte oder das Verzeichnis festgelegt werden, in dem das Abbild gespeichert werden soll. Es besteht die Möglichkeit auszuwählen, ob das Abbild komprimiert werden soll oder nicht.

In der Maske kann ein erkannter Netzwerkrechner ausgewählt werden. Die Zugangsdaten zu dem Netzwerk müssen eingegeben und können gespeichert werden. Die Verschlüsselung des Kennworts ist nicht stark, so dass in sensiblen Bereichen das Kennwort nicht gespeichert werden sollte.

./daten.jpg
Netzwerkdaten eingeben

Hinweis:

Die Sicherung der eingehängten Root- oder Home-Partition ist, nach einem Warnhinweis, möglich. Dabei ist zu beachten, dass qt4-fsarchiver fortlaufend sichert. So ist es kein Problem, im Internet zu surfen oder mit dem Mailprogramm zu arbeiten. Während der Sicherung ein Programm zu installieren oder das System zu aktualisieren macht keinen Sinn, da solche Änderungen überhaupt nicht oder nur teilweise gesichert werden. Das System kann dadurch beschädigt werden.

Der oben erwähnte Partition Boot Record (PBR) sind die ersten 512 Bytes einer jeden Partition. In den PBR kann auch der Bootmanager eingetragen werden. GRUB unterstützt den PBR nicht, so dass bei Nutzung von GRUB als Bootmanager der PBR nicht gesichert oder wiederhergestellt werden muss. Diese Option ist nur bei Verwendung von anderen Bootmanagern eventuell sinnvoll.

Voraussetzungen für die Arbeit im Netzwerk unter Linux:

  • Netzwerkprotokoll Samba - auf dem Rechner, der die Sicherung durchführt/wiederherstellt (Client) und auf dem Rechner, auf dem die Daten abgelegt werden (Server), muss Samba installiert sein. Das Einbinden des virtuellen Dateisystem "cifs-vfs" auf dem Linux-Rechner muss möglich sein. Siehe Samba Client cifs.

  • Netzwerkprotokoll SSH - auf dem Rechner dem Rechner, auf dem die Daten abgelegt werden (Server), muss das Programm openssh-server installiert sein. Siehe SSH.

  • Netzwerkprotokoll NFS - auf dem Rechner, auf dem die Daten abgelegt werden (Server), muss das Programm nfs-kernel-server installiert sein und in der Datei /etc/exports müssen die freigegebenen Verzeichnisse eingetragen sein. Siehe NFS.

Kompressionseinstellungen

fsarchiver bietet dem Nutzer 9 Kompressionstufen an, bei welchen es sich eigentlich um die verschiedene Unterstufen (außer lzo) von 4 verschiedenen Kompressionsmethoden handelt. Im folgenden ist ein Test im tabellarischer Form zu finden, um anschaulich vergleichen zu können, welche Methode für den jeweiligen Nutzer am gebräuchlichsten erscheint.

Für den gesamtem Test lagen folgende Bedingungen zu Grunde:

  • Quellmedium: ganze Partition

  • Partitionstyp: Kubuntu root-Partition (breit gestreute Datenformate); ohne das /home-Verzeichnis (liegt auf separater Partition)

  • Partitionsgröße: 15 GiB; tatsächlicher Dateninhalt 4,43 GiB; 189807 Dateien und Verzeichnisse

./qt4-fsarchiver-net-restore.jpg
Beim Zurücksichern über ein Netzwerk: zurückzuschreibende Datei auswählen

Kompressionsübersicht
Modus/Stufe Komprimierte Größe (~ GiB) Zeitaufwand Ersparnis in ~ %
lzo (keine Unterstufen) 2.141.695.938 Byte (1.99 GiB) 11 min 12 Sek 55,1
gzip fast 1.822.273.889 Byte (1.7 GiB) 12min 11 Sek 61,6
gzip standard 1.695.248.687 Byte (1.58 GiB) 12 min 49 Sek 64,3
gzip best 1.688.266.397 Byte (1,57 GiB) 23 min 52 Sek 64,6
bzip2 fast 1.660.019.964 Byte (1,55 GiB) 26 min 11 Sek 65
bzip2 good 1.637.605.954 Byte (1,53 GiB) 28 min 23 Sek 65,5
lzma fast 1.597.604.088 Byte (1,49 GiB) 19 min 19 Sek 66,4
lzma medium 1.480.208.664 Byte (1,38 GiB) 59 min 4 Sek 68,8
lzma best 1.461.640.213 Byte (1,36 GiB) 67 min 0 Sek 69,3

Sicherung wiederherstellen
Funktion Beschreibung
Partitionswiederherstellung Unter "Aktionen -> Partition wiederherstellen" oder durch einen linke Maustaste-Klick auf den Menübutton ./book_previous.png wird die Wiederherstellung gestartet. Zu Beginn der Sicherung muss die zurückzuschreibende Partition und die Sicherungsdatei ausgewählt worden sein. Beim Start der Wiederherstellung wird geprüft, ob die Bezeichnung der gesicherten Partition (beispielsweise /dev/sda5) mit der Bezeichnung der wiederherzustellenden Partition übereinstimmt. Nach entsprechendem Warnhinweis kann die Partition auf eine beliebige Partition zurückgeschrieben werden. Die wiederherzustellende Partition muss ausgehängt sein.
Das Programm überprüft, ob beim Sichern der PBR mitgesichert wurde. In diesem Fall wird - nach Rückfrage - der PBR wiederhergestellt. Es gibt derzeit kein Werkzeug, um beim Formatieren einer Btrfs-Partition eine UUID zu bestimmen. Deshalb wird beim Zurückschreiben einer Btrfs-Partition abgefragt, ob die Partition neu formatiert und damit die UUID geändert wird oder ob nur alle vorhandenen Dateien gelöscht werden sollen. In diesem Fall bleibt die UUID erhalten.
Partitionswiederherstellung über ein Netzwerk Unter "Aktionen -> Partition wiederherstellen Netzwerk" oder durch einen linke Maustaste-Klick auf die Menüschaltfläche ./internet-ein.png wird die Wiederherstellung gestartet. Die Handhabung ist analog zu dem obigen Menüpunkt. Die Zugangsdaten zu einem Netzwerk, das verwendete Netzwerkprotokoll, das Verzeichnis in dem die wiederherzustellende Sicherungsdatei abgelegt ist und die wiederherzustellende Sicherungsdatei werden zusätzlich abgefragt.
MBR/GPT-Wiederherstellung Unter "Aktionen -> MBR/GPT wiederherstellen" oder durch einen linke Maustaste-Klick auf den Menübutton ./mbr_restore.png kann der MBR/GPT wiederhergestellt werden. Dieser Menüpunkt ist mit großer Vorsicht anzuwenden, da durch falsche Angaben das System zerstört werden kann. Bei mehreren vorhandenen Festplatten ist eine entsprechende Auswahl möglich. Wiederherstellungsmöglichkeiten bei MBR: nur den Bootloaderbereich wiederherstellen, Bootloaderbereich und Partitionstabelle wiederherstellen, Partitionstabelle wiederherstellen und den verborgenen Bereich wiederherstellen.
Ist auf dem Rechner beispielsweise Ubuntu 11.04 installiert und wird eine Sicherung von 10.04 zurück gesichert, wird GRUB zerstört und der Rechner ist nicht mehr bootbar. Durch die Wiederherstellung des MBR und des verborgenen Bereiches der Partition wird GRUB wiederhergestellt. Um die Sicherheit bei der MBR-Wiederherstellung zu erhöhen, werden der Name der wiederherzustellenden Festplatte und die Größe des verborgenen Bereichs mit der Sicherung verglichen. Bei Differenzen erfolgen Warnhinweise. Bei der Wiederherstellung des Master Boor Records muss eine Sicherungsdatei ausgewählt werden, in der die Zeichenfolge "_mbr_" enthalten ist. Bei der Wiederherstellung der GUID-Partitionstabelle muss eine Sicherungsdatei ausgewählt werden, in der die Zeichenfolge "_gpt_" enthalten ist. Bei falscher Dateiauswahl erfolgt jeweils ein Warnhinweis.
Verzeichnis-Wiederherstellung Unter "Aktionen -> Verzeichnis wiederherstellen" oder durch einen linke Maustaste-Klick auf den Menübutton ./folder_back.png kann ein gesichertes Verzeichnis wiederhergestellt werden. Die Anzahl der zu verwendenden Prozessorkerne ist möglich. Mögliche Optionen: vorhandene Sicherung wird an den Ursprungsort oder an einen auszuwählenden Ort zurückgeschrieben.
Abbild einer Festplatte zurückschreiben Unter "Aktionen -> Festplatte klonen, Image erzeugen/zurückschreiben" oder durch einen linke Maustaste-Klick auf den Menübutton ./clone.png kann ein Abbild einer Festplatte zurückgeschrieben werden. Es müssen lediglich die Image-Datei und die Festplatte ausgewählt werden, deren Image zurückgeschrieben werden soll.

Das Wiederherstellen von Partitionen kann nur dann vorgenommen werden, wenn die Partition ausgehängt ist. Die Wiederherstellung einer Root- oder Homepartition ist mit der Live-CD qt4-fsarchiver {de} möglich. Auf der bekannten SystemRescueCD {de} ist das Programm fsarchiver ebenfalls vorhanden, so dass diese Live-CDs auch zum Zurückschreiben von mit qt4-fsarchiver erstellten Archiven geeignet ist. Oder man erstellt sich selbst eine Live-CD mit Remastersys, wie unten beschrieben.

Basiseinstellungen
Funktion Beschreibung
Basiseinstellungen Unter "Einstellungen -> Basiseinstellungen" können Grundeinstellungen (u.a Spracheinstellungen: Deutsch, Englisch und Russisch) vorgenommen werden, die beim Start des Programms aktiviert sind.

Umgang mit verschlüsselten Partitionen

qt4-fsarchiver kann ecryptfs verschlüsselte Homeverzeichnisse sichern und wiederherstellen. Das ist unabhängig davon, ob das Homeverzeichnis in einer eigenen Partition oder innerhalb des Wurzelverzeichnisses gespeichert ist.

Mit TrueCrypt verschlüsselte Partitionen können nicht gesichert werden.

Live-CD, USB-Stick erstellen und Handhabung

Ein Abbild der Live-CD/DVD herunterladen {dl}. Man entpackt das Archiv [2] und brennt die enthaltene ISO-Datei. Die angebotenen Live-CDs basieren auf Ubuntu Ubuntu 12.04 und Ubuntu 14.04 jeweils 32-bit . So erhält man für Sicherungs- und Rettungszwecke eine CD/DVD mit guter Hardwareerkennung.

Damit der mit dem USB-Creator erzeugte bootfähige Stick funktioniert, müssen in der ISO-Datei das Verzeichnis isolinux in syslinux und die Datei isolinux.cfg in syslinux.cfg umbenannt werden. Wird der USB-Stcick mit unetbootin erzeugt, sind keine Änderungen erforderlich. Auf einem USB-Stick, auf dem mehrere Linuxsysteme vorhanden sind und der mit GRUB 2 startet, ist dieser Eintrag in der grub.cfg erforderlich:

menuentry "qt4-fsarchiver" {
  set isofile="/boot/iso/qt4-fsarchiver-live-CD-0.6.19-3.iso"
  loopback loop $isofile
  linux (loop)/casper/vmlinuz quiet splash boot=casper noeject noprompt root=UUID=xxxxxx loop=$isofile --
  initrd (loop)/casper/initrd.gz
}

In set isofile= ist der Name der Iso-Datei gegebenenfalls anzupassen. Bei der Benutzung benötigt man das Kennwort ubuntu.

Mit Hilfe von Remastersys ist es möglich, eine den eigenen Bedürfnissen angepasste Live-CD zu erstellen, die qt4-fsarchiver beinhaltet. Remastersys wird nicht mehr weiterentwickelt,so dass sich als Alternative das Projekt relinux {en} anbietet, das sich allerdings noch in Entwicklung befindet.

Beim Starten von qt4-fsarchiver werden alle nicht eingebundenen Partionen unter /media/sda..., /media/sdb... eingebunden und sind somit leicht auf der Oberfläche erreichbar. Das Verzeichnis, in dem die Sicherung gespeichert werden soll, beziehungsweise das Verzeichnis, in dem die gesicherte Partition abgelegt ist, ist somit in qt4-fsarchiver unter /media/sd.... ansprechbar. Die zu sichernde oder wiederherzustellende Partition wird beim Start der Sicherung oder Wiederherstellung selbsttätig ausgehängt. Beim erneuten Aufruf von qt4-fsarchiver wird die gerade gesicherte oder wiederhergestellte Partition wieder eingebunden.

qt4-fsarchiver kann mehrfach aufgerufen werden. So ist es zum Beispiel möglich, zeitgleich die Root-Partition und die Home-Partition zu sichern (Voraussetzung ist natürlich, dass zwei getrennte Partitionen existieren).

Problembehebung

Unity

./Einstellung.jpg
qtconfig-qt4

Um das Aussehen bei auf GTK basierenden Desktops wie Unity zu ändern, benötigt man die Programme qtconfig-qt4 und gksudo. Dann startet man mit [4]:

gksudo qtconfig-qt4 

die Qt-Konfiguration. Unter "Appearance -> GUI Style" wählt man "GTK+" aus. Man speichert die Änderung und schließt die Qt-Konfiguration.

Diese Revision wurde am 22. Juli 2014 13:19 von aasche erstellt.
Die folgenden Schlagworte wurden dem Artikel zugewiesen: Sicherheit, System, Qt