XnView
ist eine Software zum Betrachten und Konvertieren von Grafikdateien, die es für Windows und Linux gibt. Das Programm ist für den privaten Gebrauch und für nicht-kommerzielle, gemeinnützige Einrichtungen kostenlos. Eine kommerzielle Nutzung erfordert zwingend eine entsprechende Lizenz. Die Preise sind nach Mengen gestaffelt und beginnen bei 26 EUR für eine Einzellizenz.
Im Vergleich zu den meisten anderen Bildbetrachtern hat XnView einen deutlichen größeren Funktionsumfang. So beherrscht das Programm z.B. das Zuschneiden von Bildern, Änderungen der Farbtiefe, die Änderung der Bildgröße und die Anwendung von diversen Filtern. Die meisten Befehle sind auch per Stapelverarbeitung automatisierbar. Eine weitere Stärke ist ist die Vielfalt der unterstützen Dateiformate: das Programm liest ca. 400 verschiedene Formate und kann rund 50 Formate schreiben. Eine Übersicht gibt es auf dieser Seite
.
Der vielleicht größte Nachteil ist, dass XnView (immer noch) auf GTK1 basiert, wodurch das Aussehen ziemlich altbacken und auch die Bedienung teilweise ein wenig sperrig ist.
Seit längerer Zeit wird eine neue Version entwickelt, die auf Qt basiert. Man kann die neue Version XnViewMP beta
im Forum von XnView herunterladen.
Als Fix Picture
gibt es ein Online-Variante von XnView, welche einen Teil der Funktionen als Webapplikation bereit stellt (die Dateigröße/der Upload ist auf max. 3 MB beschränkt).
XnView ist nicht als Ubuntu-Paket verfügbar, die Installation ist trotzdem einfach.
Zuerst lädt man von dieser Seite
XnView die vorkompilierte 32-Bit Version als .tar.gz-Archiv herunter. Danach entpackt [1] man es und öffnet ein Terminal [2]. Dort gibt man dann die Befehle
sudo mv <XnView-ORDNER> /opt sudo ln -s /opt/<XnView-ORDNER>/bin/xnview /usr/local/bin/xnview
ein, um zuerst den XnView-Order nach /opt/ zu verschieben (damit alle Benutzer auf XnView zugreifen können) und danach einen Link zum Starten des Programms bereit zu stellen.
Alternativ kann man auch den enthaltenen Installationsassistenten (mit Root-Rechten!) benutzen. Der Datei muss man zuvor allerdings Ausführrechte [3] geben. Wichtig ist, dass man das Verzeichnis /usr/lib/X11/app-defaults/ anlegt. Falls dieses nicht existiert, gibt das Installations-Skript einen Fehler aus, dass es die Datei /usr/lib/X11/app-defaults/XnView nicht erstellen kann.
Als weitere Möglichkeit kann man der obigen Downloadseite von XnView das allgemeine .rpm-Paket (nicht das RedHat-Paket!) herunterladen und mit Alien [4] ein .deb-Paket umwandeln und anschließend manuell installieren.
Da die Windows-Version von XnView deutlich mehr Funktionen bietet als die Linux-Version (z.B. JPEG2000 Export), kann man auch das Windows-Paket per Wine installieren. Wenn Wine bereits installiert und lauffähig ist, genügt ein
wine XnView-win-full-de.exe
um XnView zu installieren. Es ist dann unter "Anwendungen -> Wine -> Programme -> XnView" im Menü zu finden.
Weil sich die neue Version von XnView noch in der Entwicklung befindet, kann man das Programm nur aus dem Forum von Xnview herunterladen. Das Archiv muss anschließend entpackt werden. Durch das Ausführen der Datei xnview.sh startet das Programm.
Nach erfolgreicher Installation kann man nun per
xnview
die Anwendung starten. Wer möchte, kann sich noch einen Programmstarter im Menü anlegen. Ein passendes Symbol ist auf der Homepage des Programms zu finden.
| XnView v1.70 |
| XnView unter Wine |
| XnView MP |
XnView
- Artikel LinuxUser 10/2005
Forum XnView MP Übersichtseite
Changelog / Versionshistorie der Entwicklungsversion von XNviewMP 
Grafik
Übersichtsartikel
Diese Revision wurde am 3. November 2011 um 16:21 Uhr
von mrkramps erstellt.
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